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5,2,a (1875) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1618 bis 1648
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Januar 1622.

SUV.

Conferenz der VIl katholischeil Orte.

Lucern. 1K22, Sit. und sg. Januar.

Staatsarchiv Lucern. Äbsch. So anno 1621 i>nd 1622. Gd. XIV. t'ol. l27. LandeSarchiv Schwyz.

Gesandte: Lucern. Jakob Sonnenberg, Ritter, Schultheiß und Pannerherr; Lcidwig Schürpf, 'Alt-Schultheiß und Stadthauptmann; Walther Amrhyn, Ritter, Stadtfähnrich; Heinrich Cloos,Schützenfähnrich; Heinrich Fleckenstein, Ritter; Rudolf Pfhffer, Ritter, alle des Raths. Uri. 2^' ^Heinrich Znin Brunnen, Landanunann; Emanuel Beßler, Ritter, Alt-Landanunann und Pannerherr. Sch^ >Gilg Frischherz, Landanunann; Heinrich Neding, Alt-Landanunann und Pannerherr. Unterwa^ !Sebastian Wirtz, Landamniann, von Obwaldcn; Johann Lussi, Landanunann, von Nidwalden.

Kaspar Brandenberg, Statthalter; fJvhannf Staub, Seckelnieister, des Raths. Freiburg. (llcie»^^ ^Solothurn. Victor Hafner, Stadtschrciber. ,

». Da es den Anschein hat, daß die neuglänbigen Orte sich der Bündner nochmals thätlichund den mailändischeir Tractat hintertreiben wollen, so findet man unthunlich, sich zu weit einzulasse»,es seine Schwierigkeiten haben 'würde, sich einer solchen Macht zu widersetzen, zumal wenn beidehierin einig sein sollten. Es wird daher für nothwendig erachtet, daß die katholischen Orte eines ^seien. Man will also bei der nach Baden ausgeschriebenen Tagsatzung zuvor anhören, was die fra»zb>» ^Ambassadoren, die Abgeordneten des Erzherzogs Leopold und andere vorbringen, auch was für Absichten die »l»'^Orte haben. I». In Beziehung auf den Anzng der neuglänbigen Orte, man möchte sich erklären, ^man sich zu' einander zu versehen habe, soll man es einfach bei den Erklärungen von 16>8bewenden lassen. Sollten sie ans einer Erklärung beharren, so kann man ihnen die noch nnerörtertcn ^ ^ ^leiten entgegenhalten und bemerken, daß es ihnen wohl nicht recht Ernst um den Frieden sei. «. 2" .^s!hung ans die fünf Fähnleinund deren Versicherung, welche Erzherzog Leopold von der Eidge»»^begehrt hat", hegt mau allerlei Bedenken;wenn aber dieser Aufbruch in anderer Gestalt^könnten die Herren und Obern sich eher dazu bequemen und diese Werbung lönnte ein Mittel sei», , ^neugläubigen Orten zu merken, ob sie mit dem Mansfelder im Einverständnis; seien oder nicht."langte Versicherung könnte man wohl eingehen; weil man aber dicßmal ohne gehörige Vollmacht ist, ^man die Sache in den Abschied. Man hört auch zugleich, warum die eidgenössische GesandtschaltMausfelder gegangen ist, nämlich ans dringendes Anhalten des Erzherzogs Leopold und s<»»^Ä. Dein Bischof von Basel wird auf sein Schreibeil geantwortet, daß man sich in allen Fällenniß gemäß verhalten werde. Was die Mahnungen der Stadt Notweil und der Grafschaft Burgundso mögen die Obrigkeiten ihre Gesandten nach Baden deßhalb instruieren. «. Da in Betreff der fr»>6 ^Zahlungen und Pensionen noch immer keine Genngthnung erfolgt ist, soll die besprochene Gesandsttstlich abgehen und zu Baden der Tag der Abreise bestimmt und Miron davon in Ken»t»w ^werden. Dem Herrn de Vic soll zu feinem neu erlangten Ehrenamt gratuliert werden. sEbensowegen der rückständigen Pensionen und Kriegszahlnngcn Schreiben an den Herzog von Savoyen und »» ^ ^bernator von Mailand geschickt werden, insofern Letzterer seinen Vertröstungen nicht bald nachkommtpäpstlichen Nuntius dankt man für seine freundliche Begrüßungsrede, zx. Man crmahnt einander »