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November 1621.
2OÄ.
Conferenz von Uri, Schwyz und Nidwalden.
Brunnen. 3. November.
Landcsarchiv Nidwaldc». Protokoll der Rtitbrn und der kandlcuthe». Bd.7. S.W? »nd Ml.
Der Abschied hat sich nicht vorgefunden. Gegenstände der Verhandlungen: Das abermalige Begehren desobern grauen Bundes um Hülfe gegen die beiden andern Blinde: das von den Orten zu Bellenz ausgelieheneGeld; der Aufkauf des Weines zu Bcllenz von Seite der Bündner. Den S. November relatiert Lussi, derGesandte Nidwaldens; in Beziehung auf das Httlfsbcgehren des obern grauen Bundes enthält die Relationnichts.
Das Verhandelte findet sich im Abschnitte Hcrrschastsangclegcnhcitcn:
Bogtci Bellenz Art. 15z, 154.
SO«.
» Conferenz der V katholischen Orte.
Wegstis. IVLt, 4. November.
EtaatSarchiu Lncor». Absch. -to -rnn» l«si > nd N>22. Dd. XIV. t'ol. »2. Lan!>c«arAU> SckNvliz.
Gesandte: Lncern. Ludtvig Schiirpf, Ritter, Schultheiß und Stadthanptmann; Jakob Sonncnbcrg,Ritter, Alt-Schultheiß und Pannerherr. Uri. Johann Heinrich Zum Brunnen, Landammanu; EmanuclBeßler, Ritter, Alt-Laudammann und Pannerherr. Schwyz. Gilg Frischherz, Landainmann: HeinrichReding, Ritter, Alt-Landammann und Pannerherr. Unterivalden. Sebastian Wirtz, Landamman», ör"Obwalden; Melchior Wilderich, Landainmann, von Nidwalden. Zug. Kaspar Brandenberg, Statthalter!Hans Andermatt, Seckelmeister.
Diese Couferenz ist zusammenbcrnfen worden, um sich mit einander zu bespreche!,, wie man auf dervon Zürich nach Baden ausgeschriebenen gemeineidgenössischeu Tagsatznng einstimmig auftreten kön»s'». Der spanische Vice-Ambassador Hieronymus Casati bringt vor, der Gubernator von Mailand sei, ^die Bündner trotz der freundlichen Tractation mit Getvalt Worms überfallen, Kirchen und Häuser verbra»^und viel Gottlosigkeiten wider die hl. Bildnisse verübt hätten, veranlaßt worden, den Scinigcn im Veltll"zu Hülfe zu ziehen und die Katholischen daselbst vor der Grausamkeit der Vünduer zu schlitzen; vorAnkunft seien aber die Bündner geschlagen worden. Damit dergleichen Feindseligkeiten nicht auch anbotstgegen des Königs Lande verübt Hürden, habe der Gubernator Eleven erobert und mit einem Zusatz ^sehen. Was bisher geschehen sei und noch zur Bestrafung der treubrüchigen Leute geschehen werde, ^übrigens der freundlichen Tractation nicht hinderlich sein. — Erzherzog Leopold schreibt, daß er durchUeberfall des Schlosses Näzüus veranlaßt worden sei, nach langer Geduld ebenfalls die Waffen zurzu nehmen. — Obgleich man mit allem Fug und Siecht der Angelegenheiten in den Bünden sich völligschlagen könnte, wird doch beschlossen, die von Zürich nach Baden angesetzte Tagsatzung zu besuchen, jedoch >""anzuhören, was für Mittel in dieser Sache auf die Bahn gebracht werden möchten. Falls solche auf die Äah"