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5,2,a (1875) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1618 bis 1648
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September 1620.

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stiert aus dem Feldlager bei Worms (Bormio) 29. August, a. K., in welchem als Zweck der Gesandtschaft ange-geben wird, zuverlässigen Bericht über die jüngsten Ereignisse zu geben und um alle mögliche Hülfe zukitten,sind unterzeichnet von Johann Jakob Steiner, Obersten des Zürcher-, Niklaus von Mülincn, Obersten desBcrncr-, Johann Gulcr, Obersten des Bündncrrcgimentö. ^Staatsarchiv Zürich.) UcbrigcnS liegt inebendemselben Archive eine Copie cineö von Zürich unterschriebenen Schreibens für jene beiden Gesandtenan die Union vom 9. September a.K., in welchem um Hülfe gebeten wird.

Z.KO.

Consercnz der VII katholischen Orte.

Lucer,». IK2«, 23. September.

Staatsarchiv Liicer». Slbsch. Us anno 1W», Bd. XIII. t'ol. 196. LandcSarchiv SchUchz.

Gesandte: Lllcern. Jakob Sonnenberg, Ritter, Schultheiß und Pannerherr; Ludlvig Schnrpf Nit-Alt-Schilltheiß und Stadthauptmann; Walther Amrhpn, Ritter, Stadtfähnrich; Heinrich Clvvs, Rit-Benner; Rudolf Pfhffer, stiitter, alle des Iiaths. Uri. Emauuel Veßler, stlitter, Laudammauu und^ Pannerherr; Johann Kvnrad von Beroldingen, Ritter, Alt-Landammann. Schlvhz. Gilg Frischherz,"udainmaiiil; Heinrich Neding, Alt-Landammann und Pannerherr. Unterwal den. Melchior Jmfeld,"udannnann und Pannerherr, von Obwalden; Johann Lnssi, Ritter, Landammann, von Nidwalden.^9' Kvnrad Zurlanben, Alt-Ammann; Johann Staub, des stiaths. Freiburg. Johann Reiff, Franz^ Afftp, p^ide Burgermeister. Solothnrn. Johann von Noll, Stadtfähnrich und des Raths.

Nach Ilnhörnng der Antivortschreiben des Ambassadvrs Gueffier und Zürichs, betreffe>id die in diesude abzuordnende Gesandtschaft, findet man, daß damit nicht zu eilen sei, sondern daß man den nen-' '^llbigeii Orten vorstellen soll, daß es besser sei, die vielen streitigen Sachen, welche noch zwischen ihnenl che», vorher zu erledigen. Hernach könne man darauf denken, mit was für Instructionen man Gesandte"neu, wie man den Bischof wieder einsetzen, wie man den Vertriebenen zu ihrem Rechte verhelfen könne;"N' wie auch dem König von Frankreich, dessen Ambassador so schmählich Vertrieben worden sei, GenngthnnngAWen, wie unter den Bündnern der Friede hergesteilt nnd die katholische Religion erhalten, wie endlich daschl an wieder in die Gewalt der Vündner gebracht werden könne, da die Vcltliner behaupten, daß sie kraft alterl,'äge wie ein Bund angesehen werden sollen, besonders der Religion halber. Is. Was die nach Baden^chzcschriebeiie Tagsatzniig betrifft, so ist man fast der Ansicht, daß das Schreiben ans Wallis von andernherkomme. Dessenungeachtet will die Mehrheit die Tägsatzung besuchen nnd die Gelegenheit benutzen,^Zürich n»d Bern ernstlich zu fragen, ob sie die Blinde und Verkvmmnisse halten oder, wie bisher, dieSchäfte mit Ausreden, sie hätten keinen Befehl n. s. w., verzögern wollen. Das nnerörterte Geschäft^ ebenfalls zur Sprache gebracht werden. Uris Instruction gehl nicht so weit; man hofftdaß es sich nicht trennen werde. « . Weil der Gnbernator von Mailand sich anerboten hat, nochhalb Bestallung zu nehme», sollen dieselben sofort aufgestellt, das Volk dazu wo möglich außer-

lstworben und Casati ersucht werden, die Hauptlente zu bezeichnen, damit dieselben ans jeden Fall, Ju Beziehung ans die Musterung soll die gleiche Ordnung gehalten werden, wie früher,

^ird Ueberfall der Prätiganer und Davoser auf die Stadt Chnr besorgen, so

Casati ersucht, an den Erzherzog Leopold zu schreiben, er möchte sein Volk sich den bündnerischcn

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