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5,2,a (1875) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1618 bis 1648
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Juni und Juli 1620. 135

und legen ihren Obrigkeiten die Frage vvr, ob sie diese Zollerhöhung gestatten wollen, v. Melchiorurti, Landschreiber von Glarus, bittet um die Ehrenwappcn für sein neuerbautcs Haus. Man stellt'M die Gewährung seines Ansuchens auf künftiges Jahr in Allssicht. «I. (S. u. Lllggarus.)

Man schc auch im Abschnitte Henschaftsangclegenhcitcii:

^"»dliogtci Lllggarus. ». Art. 109. Zollsachcn. «1. Art. S4. Justizsachcn.

ISS.

Jahrrechtnmgs-Tagsatzung der XIII Orte.

Baden. 1620, 2». Jnni bis 13. Juli.

"»lsarchin Zürich, «est. XII. IM. toi. M2, Staatsarchiv Bcr». Allg. Absch. ,V. ^4. i4. Staatsarchiv Lnccr». Absch. clv anno U!20. Bd. XIU.M St!. LandcSarchiv Schwüz. Eii>ac». Archiv iu Aara«. Gemcincidgcn, Absch. Bd. 14.

Gesandte: Zürich. Hans Heinrich Holzhalb, Bürgermeister; Hans Ulrich Wolf, Seckelmeister. Bern.^ ^^lst Manuel, Schultheiß; Franz Ludwig von Erlach, Freiherr zu Spiez, des Ziaths. L ucern. JakobUnnenberg, Ritter, Schultheiß und Pannerherr; Heinrich Cloos, Aiitter, Veuuer und des Raths. Uri.'Uannel Beßler, Ritter, Laudauunann luid Pailiierherr; Rcartin Epp, des Raths, ^chwhz. Gilg Frisch-^.^ndammann; Johannes Juderbitzin, des Raths. Unterwalde,>. Anton VvnZuben, Landammann;iMng des Raths, voil Obwaldeil; Johann Lussi, Landammann und Pannerherr, von

^"urad Ztlrlaubeu, Alt-Auunailn; Hails Andermatt, Scckelmeistcr; Haus Stallb,^ ^ 'iurths, Glarils. Hans Heinrich Schießer, Laudauunauil; Hans Elmer, des Raths. Basel. Hans^ Jselin, der Jüngere, des Raths; Hans Friedrich Nyhiner, Stadtschreiber. Freiburg. Heinrich^ubiN-Ml..^ Ritter, Alt-Burgermeister; Haus Reiff, beide des Raths. Solvthuru. Weruher Saler,^haun von Noll, des Raths. Schaffhauseu. Haus Heinrich Schwach, Bürgermeister;Pr'her, Statthalter. Appenzell. Achatins Wiser, Laildanunann, von Jnnerrhodeu; Jo-u Schlißt Laildammann, von Anßerrhoden.

^ Eidgenössische Begrüßung. Dieehrenhaften und weisen" David Handvt und Simon Krumeh,^uivälte der königlich französischen Leibgarde der hundert Eidgenossen, beklagen sich, daß diePrivilegien und Freiheiten der Gardeknechte von den Fermiers liild andern königlichen Officialenwerden und nunmehr zum größern Theil abgethau seien. Die Gardekuechte lvttnschen, daß^ » duech anderem Wege eine Verbesserung zu erzielen suche. Freundliche Schrci-

siild deßhalb ail den König und an andere Fürsten in Frankreich früher geschickt worden waren,

geblieben. Es wird beschlossen, die Sache den beiden Obersten, Fridolin Häßi, Alt-Land-Glarlls, und Jakob Vögeli, Ritter, des Raths zu Freiburg, die ohnehin sich am französischen»ich 5" übergeben und sie mit genügenden Instructionen zu versehen, sowie mit Necommendativns-

T viss ^^^rn an Ihre Majestät und dero Herrn Bruder, den Prinzen von Condö, den Grafen von^ Luhnes, den Herrn Großcanzler, den Herrn von Bassvmpiere llnd Herrn Ambas-z» Durch dieses Mittel hofft man die Gardekuechte bei den vielfältig konfirmierten Privilegien

chen. Der französische Ambassador schreibt, daß eine Fuhr Geld angelaugt sei, und daß er in