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5,2,a (1875) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1618 bis 1648
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Februar 1620,

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Diese Conferenz wurde zusammenberusen, um sich zu besprechen, thcils wie dein ungi.ten Beneh-'"cn der Neugläiibigen in Bellenz und Nrser» und deren auf die Unterdrückung des katholischen Glaubensgerichteten Absichten zu begegnen sei, theils wegen Bezahlung des für die Besatzung zu Rapperswyl aus-gelaufenen Soldes, z». Die von den drei Orten nach Rapperswyl geschickte Besatzung von lü0 Mann hatted>e Wirthe daselbst nicht bezahlt; diese luden deren Obmann Dietschi vonSchwyz vor Gericht. Man kommtuberein, Oberst von Beroldingeu und Statthalter Frischherz sollen in Lucern den spanischen Ambassador"suchen, für diese Besatzung das Geld zu zahlen, da dieselbe dem Konig von Spaniern Diensten dorthmgelegt worden sei und der Ambassador schon in Gersau sich für die Bezahlung von >^eite Spaniens aus-gesprochen habe, auch zur Bezahlung dessen,was mit den Bürgern zu Rapperswyl wegen ihrer eigenenWächter ufgeloffen." ü». In Beziehung auf dieseltsamen Anschläge und Practikew der Reugläubigeuwird dem Statthalter Frischherz der Auftrag gegeben, in Lucern anzuhalten, daß beförderlich cme stebeu-brtische Tagsatzung ausgeschrieben werde, weil es augenscheinlich ist, mit was für argen uno listigen Anschla-gs jene umgehen, und daß sie nicht unthätig sind. Damit, wenn noch mehr italienisches Kriegsvoll durch-gehe, der gemeine Mann nicht durch Theurung leide, werden die genannten Herreu beauftragt, den Ambassa-zu ersuchen, an passende Orte Borräthe von Getreide und Wein schaffen zu lassen, dauut das gememe^lk bei gutenr Willen erhalten werde. «S. Man soll auch dein spanischen Ambassador bemerklich machen,b"ß, wenn er ferner nur den Paß anhalten wolle, er das bei Zeiten thun möge, damit zu guter Zeit zu^scrn und Bellenz die Pässe verlegt werden können. <b. Auf die siebenörtische Tagsatzung soll der Befehlgegeben werden, daß man den Bündnern über das Schreiben, das sie wegen ihrer Vertriebenen haben ab-^eu lassen, so wie auch über die Zeitung, welche wider die katholischen Eidgenossen verbreitet wird wegengestatteten Passes, antworte. L. (S. u. Nheinthal.) A. Die Gesandteil werden ihren vwern von demSchreiben Nidwaldens wegen des aus der Gefangenschaft ausgebrochenen StatthaltersZaggunen" Kenntnißgkbcil, nämlich daß man denselben, wo er in den Orten erscheinen sollte, nicht ohne Beisein der GegenparteiErhören möge.

Man sche cmch im Abschnitte Hcnlchaftsanzclcgenhelten:pniidiiogtci Nlieuitlial. AU. 101. ^>andcl nnd Verkehr. ^

KLO.

Conferenz der VII katholischen Orte.

Lucsru. IVLII, III. Februar.

SiantSnrchiv X'uccni. Adsch. Nv nnno Iliüv. Bd. XIII. M. Z8. KauUmSiNchi» Tolotl>»rn. Lucernische Adschcidt Bd. Si.

^ ^guidte: Lucern. Jakob Sonnenberg, Ritter, Schultheiß und Pannerherr; Ludwig Schürpf, Ritter,^ Schultheiß und Stadthauptmauu; Walther Amrhyn, Ritter, Stadtfähnrich; Heinrich Clvos, Ritter,^ Raths. Uri. Emauuel Beßler, Ritter, Landammann und Pannerherr; Johann Heinrichf. "'^"Ulen, Statthalter. Schwyz. Heinrich Neding, Ritter, Alt-Landammann und Pannerherr; Chri-l Schorno, Statthalter. Nnterwalden. Anton Von Zuben, Landaminann, von Obivalden; Crispinus^ändammann, von Nidwaldeu. Zug. Kourad Zurlaubeu, Auimann; Johann Meyer,Seckelmeister,