August 1619.
DbiiiaiM'; 'Hans-. Georg" Giebel; Sälvüibn Hirzel.'^Bern. "Fräus Ludtvig Wn Erlächs Herr' zu Spids;^üton Tillier, Landvögt / beide des RathsB'Basel. Lukas" JseliN/ der^üligetcft ' des RathS; Johälii»Friedrich Nyhiner, ?. 17. Stadtschreiber. Schäsfhaüsenl Haiis Konräd- Pcher,-des Raths. -uunl.' ». Diese Versammlung ist wegen der blnrdnerischen Ntwuhen zusammenberilfen werden. Der veiietianischc'imbassadvr, Pietrv.Vico, hatte in einem Schreiben an Zürich das 'Anstichen gestellt/es möchten dieddäft-A'lischen Städte Abgeordnete in die All Bunde schiSdtt--, damit die Ruhe daselbst wieder hergestellt und'dicZuschläge, welche Spanien gegen die Herrschaft Venedig und alle freien Stände geschmiedet habe, veMisttwerden könnten. Aus dem Schreiben des Ambassaders, datiert Zürich den 1. August sa.Ä.s, sowie ausanderweitigen Mittheitnilgen sdaruuter eine Bittschrift der reformierten Pfarrers geht hervor, daß das Straf-Icricht zli Chur, obgleich dasselbe nach dein Mehr der Gemeinden an einen unparteiischen Ort verlegt werdenlvllte, mit ftiner ungebührlichen und unordentlichen Procedur fortfahre. Eine Gesandtschaft »vird für denAugenblick unthunlich befunden, »veil eine solche beim Strafgerichte in Chur nichts ausrichten, sondern nur"U'hr Nnwillen erregen, die papistischen Orte gleichfalls zu einer Abordnung veranlassen und leicht nochgrößere Unruhen in den III Blinden herbeiführen könnte; endlich weil noch ungewiß sei, was den Prädi-katen für eine Antwort auf ihr Ansuchen werde gegeben »Verden. sSie verlangten nämlich, daß der Artikel,^ ihnen das Recht benimmt, in Sachen, welche „den allgemeinen Stand und das Vaterland betreffen", un-aufgefordert zn mehren und zu mindern, aufgehoben und dasStrafgericht an einen unparteiischen Ort verlegtwerden mochte.s Dagegen wird beschlossen, im Namen der vier Städte- an die drei .Häupter und die Gemeinden>^r..U.I, Milde, zu. schreiben--und sie zu unparteiischen» Recht, sowie zur llüche und Einigkeit zu ermahnen.>ü> demselben Sinn wird von Zürich und den Gelehrten daselbst an die Prädicanten und KirchendnM/.inin Blinden geschrieben werden. Ks. Zürich berichtet, daß die eidgenössische Abordnung »»ach Frankreich^gen der ausstehenden Zahlungen eingestellt sei, da die Stimmen ablehnend ausgefallen sind und nur zwei^Ae die Botschaft vor sich gehen lassen Wüllen. Bern eröffnet, daß es sich von der Mehrzahl nicht trennen,lvndern auch nach Frankreich schicken »verde, »venu der Ambassador auf das - bestimmte Ziel.zscftr Verspreche»»halte. Basel spricht sich in ebendemselben Sinne aus; es hat seine Gesandten bereits bezeichnet und wünscht,Zürich den Tag der Abreise sogleich ausschreibe, damit man deß»vegen nicht nochmals zusammenkommen'Aisse. Schaffhansen will ebenfalls nach Frankreich schicken, »venu die Mehrzahl der Orte es thuc; überdicßwünscht ^ paß man sich gebührend beklage wegen des überhöhen Werthcs, in welchem das Geld von den^nzösisthlm Tresoriers ausgegeben »verde, v. Der. französische Aiiibassador und die sieben papistischen Ortehatten an Zürich geschrieben, es möchte die Exemtion des von Bern gefaßten Beschlusses wegen der Ab-^u»mmg über die Religion in der Vogtei Tscherliz eingestellt »verde». Berns Gesandte berichten hierüber,^ acht Tagen seien' die 'Ausschüsse von drei Gemeinden in der Vogtei Tscherliz vor ihren Hörren und^derirftrschieaen und haben um die Bewilligung angehalten/ über die Religio»» das Mehr' vorzunehmen.
habe'von diesen» Vorhaben der Gemeinden früher nichts 'gewußt. Weil dasselbe den Verträgen ' nicht^»vidcrla»»fe/sei die Be»villig»»i»g ertheilt und zugleich Freibnrg davon benachrichtigt worden. Bern habe^geordnete ii» die Gemeiiide»» geschickt iiiit Instructionen, welche denen entsprechen, die 1W8 und IbMA»Zeichen Fällen ertheilt »vöt'den seien, »lud zwar sollten, well» das Mehr für die reforinidrte Religion mlsfalld,... ^ Päpstliche»» die ^Kircheitzierdei» und - Meßgewänder - zurückgegeben, die Kelche aber zu des' Amtes Hätiöeft^suötltiNen »verde». Inzwischen'' seien aus Freibnrg Gesandte nach Bern gekonunen Wik der'Bitte, den Ge-^>iden kebie Audienz-zu göbe>i> sie vielmehr strafen zu helfen, da sie die Sache vh»»e Freibtlrgs' VöÄvsM»