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5,2,a (1875) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1618 bis 1648
Entstehung
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Juli 1618.

2S

24.

Jahrrechnungs-Tagsatzung.

Baden. 1618, I bis 20. Juli.

^t»i><Sar<l>!» Zürich. tleot.XII, isa. kor S7 ». Acla der I.ühclische» ONHc» Vest.XI, IM. Staatsarchiv Lucer». Zldsch. >Iv nuiin jkitj, XI. sol.tg.

Kantoilsarchiv Aargau. Gemeine eidgenössische Adsci'iede Bd. 13. KailtonSarchiv Solotlinvtt. Z^adische Adschiede. vd. 62.

Gesandte: Zürich. Haus Heinrich Hvlzhalb, Bürgermeister; Hans Ulrich Wolf. Statthalter und desNaths. Bern. Hans Rudolf Sager, Schultheis!; Adrian Knecht, Venner und des Raths. Luccrn. HansJakob Sonnenberg, Rittee, Schultheiß und Pannerherr; Heinrich Clovs, Ritter, Oberster und des Raths,biri. Heinrich Trösel), Landannnann; Johannes Plantzer, Landsfähnrich und des Äiaths. Schwyz. JostSchilter, Landannnann; Gilg Frischherz, des Raths. Unterwalden. Hans Wirtz, Alt-Landanunann;Sebastian Wirtz, Statthalter und des Maths, von Obwaldcn; Johann Leu, Ritter Landannnann, vonlllidwalden. Zug. Peter Staub, Alt-Annnann; Beat Jakob Nkehenberg, des Raths. Glarus.Fridolin Vussi, Landannnann; Niklaus Schiller, Landshauptmann und des Raths. Basel. Hans LukasJselin, der Jüngere; Hans Friedrich Nyhiner, Stadtschreiber. Freiburg. Jakob Vögcli, Ritter, Obersterund des Raths; Heinrich Lainberger, Alt-Burgermeister und des Raths. Solothurn. Peterinanii Suri,Schultheiß; Johann von Roll, des Raths. Schaffhausen. Hans Heinrich Schivartz, Bnrgerineister;Hans Konrad Peher, Statthalter und des Raths. Appenzell. AchatiuS Wiser, Landannnann, von Jnner-rhvden; Kvnrad Zelliveger, Laiidannnanii, von Außerrhoden.

XIII örtische Geschäfte.

ii. Nach Verrichtung des eidgenössischen Grußes zeigt Vurgernleistcr Holzhalb an, daß die Ocsterreicher"l Betreff des Salzes, das in die Eidgenossenschaft geführt werde, vielerlei Neuerungen einführen, indem5lc die Fässer kleiner und nicht voll machen, und daß die Fässer an andere Orte, nicht mehr nach Kemptenund Rüti, geliefert werden sollen, was dem Versprechen, das die österreichische Regierung vor wenig JahrengAhan, zuwiderlaufe. Es wird daher dem Erzherzog Maximilian frenndlsch, aber ernst geschrieben, erMöchte die Neuerungen abstellen und das Salz wie bisher der Eidgenossenschaft zukommen lassen. I». (S. u.deutsche? gemeine Vogt, überhaupt.) DerAbschied desPracticierens nndTrölens halber wird verlesen. Manbeschließt, bei demselben zu verbleibe» und ihn aufrecht zu erhalten. «1. Zürich macht darauf aufmerksam,was für Beschwerden der Münzen wegen laut werden. Obgleich oft gute Ordnungen und ValvationenMnacht worden seien, sei man doch nie dabei geblieben. Die letztes Jahr von ihm festgesetzte Münzordnunghabe es öffentlich anschlagen lassen, und es gedenke daran festzuhalten. Nach Verlesung dieser Ordnunglinde» die Einen dieselbe nicht unpassend, Andere, die am meisten mit dem Reich verkehren, können sie nichtannehmen, obgleich sie gern einebeständige" Ordnung hergestellt sehen würden. Die verlesene Münz-mdnnng wird in den Abschied genommen. «. Die Ambassadoren des Königs von Frankreich, die Herren de^ic und Miro», theilen ein Schreiben des Königs zur Verlesung mit, in welchem dieser die Gesandtenermahnt, das Ihrige zu Beilegung des wegen des Burgrechtes zwischen Bern und Neuenbürg entstandenenStreites zu thun, auf daß er, wenn Bern in seinem Verfahren beharren sollte, nicht genöthigt würde,Mit der ihm verliehenen Macht den Herzog von Longnevillc, seinen Oheim, zu schützen. Hernach hält jederrmen Vortrag. Den andern Tag erscheint Register, des Herzogs von Longueville Rath und bevollmächtigter