November 1617.
»it roeniger als Ir vnd übrige vnßere lieben Eidtgnossen wider die mit dem fürstlichen Hüft Österrpch hergebrachte Erb-einigung nit zehandlen, sonders derselben ivytcr gebllrender maften gethrüwlich nachzekhommen vnd was zu Erhaltung vnftersgmeinen geliebten Vaterlandts Ruw, Ehr vnd Wvlstandts dienstlich syn inag, in dem vnd anderm befürderen zehelffen ge-sinnet vnd geneigt sind. Darüber nun wir üwcrer vnd übriger Orte» vnfterer lieben Eidtgnossen vernern Meinung vndBescheidts zur Nachrichtnng erwarten vnd vns sanibtlich daby Göttlichem Schirm bevclchcn wöllendt."
Aus dieses Schreiben erließen dann die V Orte ab gegenwärtiger Conferenz (mit Datuni 16. November) die „süeg-liche" Antwort an Zürich, in der sie sich über dessen Verweise beschweren und im Weitern ihr Verhalten, besonders inBetreff.der dem spanischen Gesandten bewilligten Ausstellung von Wachen zu rechtfertige» suchen und die Anlastung, als seibei ihnen wegen Durchzug des im Elsaß liegenden österreichischen Kriegsvolkes nach Italien etwas Werbung geschehen, alsgänzlich unbegründet von sich weisen; allerdings haben sie vom spanischen Ambassador den Bericht erhalten, „es sye nitohne, das, wyl das Kriegswäsen in Italien >üt durchvß gestillet, so werde noch etwas Volckhs vfgehalten, damit wo derKrieg ein Fortgang haben söllte, selbiges dennechsten nacher Jtalia gefriert werde", doch soll dieser Durchzug die Eidgenossen-schaft nicht berühren, u. s. w.
Actenstüke im Staatsarchiv Zürich.