September IK17.
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wyten bezirck vnd vil ledig blätz vnd wytincn inhatt," vvr einem plözlichcn Überfall geschirmt werde, wiewohlsie nicht besorgen, daß Österreich gegen dieselbe oder gegen Andere in diesen Landen etwas unternehmen werde,so beschließen sie: Jede der IV Städte solle zu nöthiger Borsorge 100 Mann gerüstet halten, um sie beieintretender Gefahr ganz oder thcilweise Miihlhansen zu Hülfe schiken zu können; damit es aber im Fall derRoth um so schneller mit Hülfe versehen sei, soll Basel 200 Mann bereit halten und sie, bis die Hülfstruppender drei andern Städte auch nachritten können, nach Miihlhansen schiken; könnte dann Basel diese seine Mann-schaft nicht länger dort lassen, so sollen die drei andern Städte ihre 100 Mann ganz oder so weit nöthig»achschiken und jene von Basel ablösen; Basel und Miihlhansen sollen gebeten und ermahnt sein, fleißig zukundschaften und die erforderliche Vorsehung zu thnn. Die Gesandten Basels geben Zusicherung und berichten,daß ihre Obern bereits eine Anzahl Musketen, einige Centner Pulver, Zündstrike und Blei nach Miihlhansengeschilt haben. Ferner wird beschlossen, den neue» französischen Ambassador Myron schriftlich zu ersuchen, erMöchte sich im Namen des Königs dieser Sache auch annehmen und Österreich auffordern, daß dieses KriegS-vvlk den Bundesgenossen Frankreichs keine Angelegenheiten zufüge, damit der König nicht in den Fall komme,sich derselben mit Ernst anzunehmen. <?. Da die IV Städte gern gesehen hätten, daß die veranlaßte Ernenernngdes Bundes zwischen den äußern Rhoden des Landes Appenzell und der Stadt Miihlhansen auf der vor einigenTagen deßhalb gehaltenen Zusammenkunft») zu Stande gekommen wäre, und damit nicht etwa andere Unge-kegcnheiten hindernd dazwischen treten, wird rathsam und nöthig befunden, daß Mühlhansen so bald als möglichöie Sache weiter treibe und nicht mehr anstehen lasse. <I« Weil zu besorgen ist, es möchten die in großemZwiespalt gegen einander stehenden III Bünde sich nicht selbst vereinbaren können, sondern in noch größereUnfreundschaftt und Uneinigkeit gegen einander gerathen, und daß spanische Practiken sich in die Sache schlagenMöchten, so sott jedes Ort seine Gesandten bereit halten, damit sie sogleich, wenn die Roth es erforderte, inbie Bünde verreisen könne», um das angezündete Feuer wo möglich auslöschen zn helfen. Da man aber nichtweiß, wie seit den eingelangten Schreibe» die Angelegenheiten dort stehen, ob sie sich gebessert oder verschlimmerthaben, sollen von Zürich aus an jeden Bund crnsthaftige, freundliche und tröstliche Schreiben erlassen, derObere und der Zehngerichtebund in ihrem friedliebenden Verhalten bestärkt und zugleich vertröstet werden, daß'"an ihnen stets mit Rath lind That beispringen werde, damit Aussöhnung und die alte eidgenössische Liebe und Einig-keit hergestellt werde; dem Gotteshausbund aber, welcher noch nie Vermittlung begehrt hat, soll Zürich verdeuten,daß man sich von den an ihn erlassenen bnndesgenössischcn Schreiben bessern Erfolg versprochen habe; allendrei Bünden soll es mittheilen, daß, wenn sie sich nicht selbst gütlich oder rechtlich vergleichen könnten, dieebangelischen Orte entschlossen seien, eine Gesandtschast an sie abzuordnen, um Mittel und Wege zur Aus-söhnung zn suchen; dabei soll es von jedem Bund eine schriftliche Antwort begehren.
Zu ,» und «I. 1. Vnser fründtlich willig Dienst -c. Gethrüwc liebe Eidt- vnd Pundtsgnossen. Euwcr sründtlichcsan vns gcthaues schnchen habcnt wir cnipfangcn vnd daruß verstanden, das Ir ab den crnüwerungcn, empörungen vndlürgenonnnnen widerwertigkeiten unserer Pundtsgnvsscn des Gottshuß PundtS groß bcduren tragcndt vnd besorgcnt, dasdaruß Inn vnsercin geliebten Vattcrlandt gvoßes Vnheil ervolgen möchte, Darumb Ir vne solches schädliches Fhür durchbeste vnd bcquemlichc mittel zulöschen vermanct. Diser eiiwcr guten Eidt- vnd Pundtsguossischer Affection vnd thrüwhcrhigcrWarnung thund .vir üch ganh fründtlich bedanken, hellend daruebent vast gern gesehe», das enwcrc Ehrengesandtcn, welchealbereit zu solchem Werckh verordnet gewesen, Laut ciiwcrcn entschluß alhär sich begeben hettendt. Dann obschon die Icndliu
*) Deren Abschied fehlt.