März 1612.
1073
788.
Conferenz der die Vogteien Bellenz :c. regierenden III Orte.
Stans. 1612, 5. März.
LandcSarchi» Schwvz.
Gesandte: Ur i. Peter Gislcr, Ritter, alt-Landammann; Melchior Megnet, Statthalter und alt-Commissär^ Bcllenz. Schwyz. Jost Schilter, Landammann; Fridolin Horat, alt-Commissär und des Raths. Nid-alden. Sebastian von Büren, Landammann; Hauptmann NiklausLeu; Hauptmann Johann Lussi, Panner-Hauptmann Niklans Ryscr, alle drei Ritter und alt-Landammann; Hauptmann Johann Lussi, nener-^ähltcr Landvogt in Bollenz und des Raths.
Das Verhandelte sehe nian im Abschnitte Herrschaftsangelegenheitcn:
^Ndbogtei Lauis. «. Art. 194. Justizsachen.
dogtci Maintdal. «I. Art. 493. Rechts- und Gerichtssachen.
^litcj Bcllxnz n.
I», «. Art. 300—362.
78S.
Conferenz der IV evangelischen Städte.
Aarau. 1612, 12. März (2. alt. Kal).
Staatsarchiv Zitrich. Mschildband IZ7, S. Zl7.
Gesandte: Zürich. Hans Rudolf Rahn, Burgermeister; Hans Ulrich Wolf, Statthalter. Bern,brecht Manuel, Schultheiß; Wolfgang Michel, Venner und des Raths. Basel, vr. Johann Friedrichfilier, Stadtschreiber. Schaff Hansen. Junker Hans Konrad Peyer, Statthalter.
Da der Markgraf von Baden eine nachbarliche Vereinung und Verständniß mit den IV Städten ab-^ fließe« wünscht, so ist die gegenwärtige Conferenz ausgeschrieben worden, um sich zu besprechen, ob mandem Markgrafen darüber in Unterhandlung sich einlassen wolle. Da nun die Instructionen einstimmiglauten, anzuhören, unter welchen Bedingungen diese Vereinung begehrt werden möchte, so wird nach^ sicher Discussion über das von jedem Ort besonders Vorgebrachte und in Betrachtung der Beschaffenheit^chen Fürsten und anderer schwebender Dinge für das Rathsamste gehalten, vorgängig jeder da-'Zeii fer „ern Zusammenkunft die Bedingungen des Fürsten zu gewärtigen, unter denen er sich mit den IV. len >n eine Vereinung einzulassen gedenke; wenn dann annehmbare Mittel, die zu einer nüzlichcn Ver-"iß gereichen möchten, vorgeschlagen werden, und darin den IV Städten nicht mehr, als sie zu leisten ver>Itz! ' zngcmuthet wird, wird man dann nach Gestalt der Sachen weiter darüber berathen. Mit diesemse^^ ^ ^ Abgeordnete des Markgrafen, Walther Rettich, Amtmann zu Mühlburg, für dießmal abge-I». Bezüglich der gefährlichen Läufe, Kriegsrüstungen und zu besorgenden Unruhen, die sich nichtrömischen Reich wegen der Wahl eines Kaisers, sondern auch an andern Orten zutragen möchten,>ij, jrzt, weil man weder über das Eine noch das Andere genaue Berichte hat, nichts berathschlagenNichts destowenigcr glaubt man, es sollte jede Obrigkeit ^der IV Städte beförderlich Maßnahmen
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