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5,1,a (1872) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1587 bis 1617
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966 Januar 1610.

Gesandten bereit seien, das, was sie versprochen haben, zu halten, so ermahnen und bitten sie, ihne» ^förderlich mit einer willfährigen Antwort der 300 Kronen halber zu begegnen. Nachdem die BnrgerWden obigen Bescheid abgegeben hatte und die Gesandten in ihre Herberge zurükgekehrt waren, wurden sie^gastlich bewirthet und aus der Herberge gelöst. Am Montag Morgen langte ein weiteres Schreiben ^den äußern Gemeinden ein, worin sie erklären, daß sie an ihrer gestrigen Antwort festhalten mäßen,deßhalb, weil sie die VII Orte nicht respcctiren oder ihren Briefen und Siegeln nicht trauen, sondern nur, ^die VII Orte nun schon wiederholt in dieser Sache sich bemüht und Siegel und Briese gegeben haben, wel^aber die von der Stadt niemals haben nachkommen wollen. Nachdem auch dieses Schreiben gehörig erw>^worden ist, mit dem Beifügen, die VII Orte seien entschlossen, den gehorsamen Theil gegen den un""^samen zu schüzen und zu schirmen, haben sich die Gesandten auf die Heimreise begeben und in dengenommen, daß, nm die Sache endlich zur Ruhe zu bringen, durchaus nöthig sei, an dem beideneröffneten Entschluß und Befehl unverändert festzuhalten und davon nicht zu weichen.

71k.

Conferenz der die Vogteien Bellenz :c. regierenden III Orte.

Wessen;. 1610, 14- Januar.

LandcSarchiv Nidwoldcn.

Gesandte: Uri. Melchior Megnet, des Raths und Cominissär zu Bellenz. Schwyz. Hauptmann 'Frischherz, Landvogt auf der Riviera. N idwaldcn. Hauptmann Johannes Leu, des Raths, alt-CoM»"!zu Bellenz.

Das Verhandelte sehe man im Abschnitte Herrschastsangelcgenheiten:

Vogteien Bellen; ». »«. Art. 257- 261.

717.

Conferenz der Städte Bern und Freiburg.

An der Sense. 1610, 28. Januar

Staatsarchiv Bern. Frktburger Abschied« ü. Zbi.

Gesandte: Bern. Oberst Hans Jakob von Dießbach; Diebold von Erlach, Herr zu Oberhofen, ^des Raths. Freiburg. Niklaus von Dießbach, Statthalter; Jost Vonderweid, alt-Generalcomnnss^'Raths; Tobias Gottrau, Benner; Anton von Montenach, Stadtschreiber.

Bern führt abermals Beschwerde, daß seinein Unterthan Johann de Miere von Milden das ^liche Erbgut seiner Frau immer noch Hinterhalten werde. Freiburg entgegnet, in jener GegendMütter über die Kinder keine Gewalt, sondern diese stehe nur den geschwornen Vögten zu, daher de .dadurch, daß er nur um der Mutter Zustimmung angehalten, gegen die alte Ordnung sich vergangen ^ ^dagegen mäße es sich beschweren, daß Bern dem de Miöre Repressalien auf die Güter des Petermannerlaubt habe, obschon Fivaz jenem gar nichts schuldig sei. Nach Berhörung der Parteien wird ein