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5,1,a (1872) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1587 bis 1617
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907
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Februar 1KV9. 997

^»Hillen Instructionen, diese gehen vielmehr nur dahin, daß man sich auf den bevorstehenden Tag zu Baden,>» dessen Ausschreibung diese Sache als der Haupthandel angegeben wird, über einhellige Stimmen vereinbare,^halb sollen die Gesandten nach Baden mit der Instruction abgefertigt werden, mit den übrigen Orten und^'gewandten, von welch' lezteru man sich der bisherigen Übung gemäß in dergleichen Sachen nicht sönderneinen ernstlichen Nathschlag zu fassen und »ach angemessenen Mitteln zu suchen, wie dieser allgemeinen

abgeholfen werden könne, insbesondere aber dahin zu trachten, daß dasjenige, was beschlossen wird, mit^gemeiner Zustimmung der ganzen Eidgenossenschaft beschlossen werde, damit nicht ein Theil sich entschuldigen°"ue und der Unwille auf den andern geschoben werde, wie es von unserm Gegentheil bereits geschehen sein^3- Daneben wird Sekelmeister Wagner beauftragt, bei der Übergabe des Schreibens der katholischen Orte^ französischen Ambassador zu bereden, daß er den gefaßten Unwillen gegen diese wegen Ausschreibung desa lschen Tags fallen lasse, indem dieses ans wichtigen Gründen geschehen sei. Überdieß hält man für nöthig,b die katholischen Orte der Zwistigkeiten halber, welche seit einiger Zeit der fürstlichen Zahlungen und Pen-wegen entstanden sind, auf einem besondern Tage in Lucern sich verständigen. I». (S. u. Thurgau).' (S. ». bern-freibnrg. Vogt, überh.). «I. Den Gesandten der katholischen Orte auf künftige Tagsazung zu^c>en sollen Instructionen mitgegeben werden betreffend: 1. den Span zwischen der Gemeinde Richensee in" Freiämtern und der Gemeinde Ermensee im Lncernergebiet; 2. die Entlassung des unruhigen Prädicanten^ Mühlham; 3. die Ernennung von Säzen zu Berichtigung des LandmarchenstreitS im Thurgau mit Zürich;' ^ Bestrafung der neugläubigen Frauenfelder, die wegen ihres Trozes gegen die katholischen Gesandten undgen der Crncifixstürmerei nach Baden citirt sind; 5. die Nüksprache mit Bern wegen seiner Rüstungen undsvr v. Da seit der Glaubensänderung zwischen den Unterthanen in den gemeinen Vogteien immcr-

Streitigkeiten wegen der Kirchen, des Gottesdienstes und der Ceremonien entstehen, namentlich da, woe Religionsgenossen die Kirchen gemeinsam benuzen, so soll man in reifliche Berathung ziehen, ob nicht° eicht vermittelst Abtausch diesem Übel vorgebeugt werden könnte; besonders dürfte dieses Mittel bei'mgenwärtigen Span wegen des Beinhauses und der ober» Kirche zu Frauenfeld zur Anwendung kommen,ruber sollen die Gesandten auf nächste Confereuz zu Lucern instruirt werden. l>. Lucern will eine Wider-"g der wegen des in Sursee Hingerichteten Basler Krämers erschienenenSchmachtractätlin" durch denUnd und auf künftigem Tage zu Baden vor gemeinen Orten sich beschweren. Das wird gebilligt

Ä>nb^^" brüderliche Beistand angeboten, ßp. Sekelmeister Wagner wird ersucht, dem französischenNeffuge, die Gründe mitzutheilen, warum man die Tagsazung nach Baden ausge-^ gegenwärtiger Conferenz vernimmt man, daß Zürich die nach Baden ausge-

^üsazung wieder abgeschrieben hat. Da man aber findet, daß nichts destoweniger ein Tag abgehalten, müsse, theils wegen der Anstände der katholischen Orte mit Zürich, theils wegen des Anliegens LucernS^"cheu des zu Sursee Hingerichteten Baslers, theils endlich wegen des ernstlichen Handels zwischen demvon Basel und der Stadt Biel, so soll sich jedes Ort darüber entschließen und unverzüglich seinen

^ Lucern mittheileu, damit dieses die Ausschreibung von Zürich begehren kann. i. Der Bischof' Basel stellt schriftlich das Begehren, die katholischen Orte möchten auf den nächsten Tag zu Baden ihren

uwfassende Vollmachten bezüglich seines Anstandes mit Biel mitgeben und sein Anliegen im Besten^sche h"9en und auf den Fall, daß Zürich die begehrte Citation an die Bieler abschlüge und diese nichtk'Uen würden, einen besonder» Tag auf Kosten der Unrecht habenden Partei ausschreiben. Wird in den