October 1608. 897
^i"es Sohnes wird ein Begliikwiinschungs- und Dankschreiben erlassen, i»». (S. u. Lauis). i». Die Mit-tel ungen über die in Sursee vollzogene Hinrichtung eines Krämers von Basel wegen Lästerung der Jungfrauferner über die Schmach, welche einigen Kapuzinern jüngst zu Basel begegnet ist, sowie über die Redendie Gesandten von Lucern ans der Gasse und in der Wirtschaft zu Basel, und die geäußerte Besorgniß,Löchte den Katholiken auch in andern unkatholischcn Orten dergleichen begegnen, werden in den Abschied^uominen, damit jedes Ort bei Gelegenheit, auf Tagen oder sonst, aller Gebühr nach sich zu verhalten weiß.' (S. ». Rheinthal). K». Die gute Vertröstung des französischen Ambassadors, Herrn von Reffüge, daß denbleuten die schuldigen Bezahlungen beförderlichst geleistet werden, will man den Obrigkeiten berichten,^n Betreff der ausstehenden spanischen und savoyischen Pensionen sollen nachdrükliche Schreiben „in aller«ster Form" an beide Fürsten erlassen werden, ebenso an den Gnbernator von Mayland des versprochenen/Transits wegen. Bei dieser Gelegenheit soll des Statthalters Donada von Luggarus besonderes An-teil nicht vergessen werden, r. Jedes Ort soll eingedenk sein, Lucern, Uri und Freiburg die Auslagen für^ Missionen nach Wallis so bald als möglich zu bezahlen, wie sie auf jüngster Jahrrechnung zu Baden^bartirt worden sind. (S. n. Bellenz :c.). t. Landeshauptmann Schinner bittet die Orte um Fenster, ' >hren Ehrenwappen „in einem halben Bogen" in sein neues Haus, i» u. v. (S. u. Thurgau). WasNainen des Bischofs von Basel, sowie von den Gesandten Freiburgs und Solothurns berichtet worden ist,»cimlich die bischöflichen Unterthancn zu Biel ungeachtet der geleisteten Huldigung und des gegebenen Ne-^ noch ungehorsam seien und den Meyer nicht dulden wollen, wird aä rekerenüum genommen, x. (S.' thurgau). (S. n. bern-freibnrg. Vogt, überh.). «. Die Gesandten sollen ihren Obern berichten, was^ des „kläglichen Znstandcs" des Bischofs von Chur verhandelt und mit dem Nuntius gesprochen worden' ^S. u. Lanis). t»I» (S. u. Luggarus). e«. Beziiglich des Ztachlasses eines zu Appenzell hin-^^»Iteten Missethäters, welchen die von Anßerrhoden nicht herausgeben wollen, soll den Gesandten «ach Badenkttheilt werden, Appenzell beholfen zu sein. «I«R. Der neue Herzog von Lothringen anerbietet inöeh ^^"iichcn Zuschrift, gegen die katholischen Orte die uralte Freundschaft und das gute Einvernehmenbeobachten zu wollen, wofür ihm angemessen gedankt wird. vv. Uri berichtet, was es neben Schwyzvrd ^^»»lden des zu Misox, in ihrer Nachbarschaft, eingeschlichenen calvinischen Prädicanten wegen ange-hat. Das soll jeder Gesandte ml rekorenäum nehmen. II (S. n. Thurgau). KK. Auf die dringende^ ^ Prälaten von Muri, und in Anbetracht seiner Verdienste um die katholischen Orte wird dem SohnZ»crk des Schultheißen von Mellingen, der ledige Freiplaz der Freiämter im Colleginm in Mayland
^ ^ Thurgau). It. Dem Begehren des Gesandten von Uri um Mitthcilung des in
ist, Bischofs von Chur an die III Bünde entworfenen Schreibens wird entsprochen, mit dem Vermelden,
"'bgc sammt seiner Stimme dieses Concept wieder nach Lucern schiken, Ii.Ii.> (S. u. Thurgau).
^ Man sehe auch im Abschnitte Hcrrschaftsangelcgcnhcitcn:
^cyschast Thurgau. « Art. 334. Kirchliches u. Glaubcnss. X. Art. 615. Stifte und Klöster.
I». „ 385. Kirchliches u. Glaubenss. > > „ 528. Stifte und Klöster,
u. . 220. Märchen. >»>». . 387. Kirchliches u. Glaubcnss.
v. „ 386. Kirchliches u. Glaubcnss. !<><. „ 264. Ehesachen.
Mieilithal. «». Art. 42. Anstdc. mit Abt v.St.Gallcn.
Freiämter. «I. Art. 114. Gotteshäuser. 5. Art. 154. LocalcS.
«. » 97. Schtizcnwesen.
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