Mai 1608.
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^"dgrafschafj Thurgau.
Man sehe auch im Abschnitte Hcrrschaftsangclegenheiten:
Art. 477.
. 671.Art. 10.Art. 188.Art. 226.in. Art. 187.I. Art. 71.
I.
»IIi
Stifte und Klöster.
Localis.
Beamte.
Locales.
Geistliches ec.
Justizsachen.
Art. 378.. 614.
Kirchliches u. Glaubenssachcn.Stifte und Klöster.
n. Art. 107. Landrechtssachen zc.
^ - Sargans.
^°ssch°ft Bade».
cniietb. Vogt. iiberh.
^"dvoatei Lauis.
^»-freibiirft. Vosst. iiberh.
Zu ,, Die Zustimmung zu dem entworfenen Schreiben an Zürich erfolgte, mit Ausnahme Solothurns, von allen^ ^ und es ging mit dem Datum 16. Mai an Zürich ab.
Staatsarchiv Luccrn: Sammlung ungebundener Abschiede.
Zu «I. Auszug aus der „Relation des Ehrwürdigen geistlichen Herrn Petern Burnys, Augustiner Ordens, wie es
^ Religio» halben in Wallis beschaffen. Actum de» 30 Tag Abrellcns 1608".
^ - . . Aber in gmeiu zu reden, was er der religio» halben by Inen erfaren, befind er erstlich das der gmein man
viid ^ ^'n fürnembstcn der Religion halben gutherzig, yffrig vud ein gutte Reformation anzuncmmen begierig sindt,
besonders dasclbs zu Syders sich vnbeschwcrt vnderivyscu lasseudt, die Jme ouch synes Verhaltens durch offendtliche er-
den i gutten Abscheidtbrieff geben, Ine ouch gern langer hetten behalten Wüllen. Aber aller mnngell khomme von
ii l dahar, die gar vuuütz, ehrgerlich, weltlich vnd vbcll reformiert syndt, die vil mcr das zytlich als das weltlich
lebet" vast alle Ire Kcllcrinnen, von wöllichcu sie vil Khinder ziechen, deren etliche zwölff, minder oder mehr, by
habg,, dereti niütter ohne schychen sich mit den Priestern zu märkt vnd In gmeine Versammlungen befinden, nit ininvcr
vnd ^ vhelüt wnrcnd; müssend allso lvegen der khiudern der.Hußhaltung mehr vßwartcn, dan Inen der schuldig Gottsdienst Zyt
wyll gj^, der schlechtlich versehen vild inertheils versnmpt ivürt, Inden, sie sich anderer fachen, so der Clerisy vbel anstcndig,
mmeiid. Vnd wan man vndcr Inen etwas von einer Reformation meldet, welches doch mit guten Fugen geschechen
^ ohne vnwillcn vud vffsatz nit abgan mag, sprechen sie, man solle zum ersten in andern Orten die crgernussenWaffen
heil ^ber disem leidigen Wesen zu hclffen: Neben einer allgemeinen Visitation, darzu Jr F. G. Jres inkhommens ein^ liberalster müßte anwenden, präsentiert sich diß gut vud füglich mittel!, Bennmlich das Vilser vnd nur ein büchscnschuhvnder Syders, ebens Fuß, ein Carmelitancr Kloster ist, Girods genannt, Ist besetzt mit vier Priestern, ohnevier zwen vß dem Kloster vff etlichen Euren woneud, der halb theil Frömbd, die andern Laudtkinder, aber all
^ ben vbrigeu Priestern in rnoribus dilrchvß glych, vunütz, vcrtrunkhen, grob, ergerlich, die ouch Jres Ordens Suprioren^y^beunen, mid von wegen sie In nit visitieren lassen Wüllen, Jetzunder in syncr vngnad syndt. Nun der Zenden
^khennen,
so vast In der mitte des Landts vud allen Zenden, ouch den vnderthancu woll glegen, rych, fruchtbar vnd vcr->vvl gute glegenheit, ein schul oder Collcgium doselbs zu erhalten, ivan inan den Herren Jesuitern oder andern
beb ,^°^'rten Personen das Kloster incorporierte. Die würden dem ganzen Landt großen nutz schaffen, das gelt Im Landbesst/"' ^blliches sie sollst Järlich nur von der studenten wegen in großer anzal müssend hin vnd wider schickhen, wär"»d loblicher, diß Gottshuses inkhomnien zu einem sollichen werk zu verwenden, als das mans so wenig liederlichen
vnnutzlich verthun laßt. .
KanlonSai'chib Fniburg, Jnstructionmbuch Nr. lk.