October 1507.
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»» Znlt-g dl- E»tschl>-P.«g d-. Bimd,,.- »Ich. °i»l .»i>.». I- s°II Mich -II-» O-I-» u»d Z-a-w-ndl-n""e Copie der Zuschrift aus Chur statt der Antwort zusenden.
„ Bemerkung Cysats a». Schlüsse des Abschieds: Folgt nun die Substanz des Vortrags »nd Raths welchen die zwing.
Prediger von Zürich der weltlichen Obrigkeit daselbst g-than aus zuvor geschehene Vergle.chung d-" w'd ^ ^^'S«n. daraus dann dieser vorgeschriebene Abschied folgt; „ist also in Jl abgezwakt worden, daß man s mtMöchte.« Der Abschied ist übrigens vollständig.
Conferenz der V katholischen Orte.
Lucer« 1607, 15. Hctover.
Staatsarchiv Lneern. ANg. Abschiede I. 152, und Acten: III Bünde.
^ Gesandte: Lucern. Jost Pfyffer, Ritter, Schultheiß; Ludwig Schiirpf, Ritter, alt-Schultheiß; Walthcralt o^"' ^tter; Johann Helinlin, des Raths. U r i. Gideon Stricker, Landaiumanu; Walther Jmhof, Ritter,^'andainmann. Schwyz. Jost Schilter, alt-Landaminann; (Ulrich) Ceberg, Statthalter. Unterwaldcn.^ Umfeld, Landamman», von Obwalden; Oberst Kaspar Lussi, Ritter, alt-Landaminann, von Nidwaldcn.^ Hans Konrad Zurlanben, Stadtschreiber; Sebastian Etter, des Raths.
U,. Da Zürich eine gemein-eidgenössische Tagsazung ausgeschrieben hat, um sich über Abordnung einerBxj. . nach Bünden zu berathen, wollen die katholischen Orte sich vorher verständigen, wie sie sich inder ?! ^sciudtschaft verhalten wollen. Nach langer gründlicher Bcrathnng und in Erwägung der Lagehalt ^ verschiedenen wichtigen Gründe, besonders aber zum Besten der Katholiken in Bünden,
dein,^ ^^heit für rathsam, daß die katholischen Orte bei dieser Gesandtschaft sich ebenfalls betheiligen;Zu i, vermuthcn, nicht Alles nach Wunsch der katholischen Orte ausfallen wird, so ist doch
Hcil^ ^ es besser ist etwas zu erhalten als gar nichts, und daß ohne Zweifel in Folge dieser Be-
^ Pu»g der katholischen Orte das Bisthum und die Katholischen in Bünden gesichert und beim katholischenerhalten werden können, und daß die Religion daselbst freigestellt werde, was die Protestirenden Orteluuf frühern Tagsaznngen zugegeben haben. Blieben dagegen die katholischen Orte aus, so möchtend ^ protestirenden Orte viel zum Nachtheil des Bisthums und der Katholiken verhandeln und diese da-^ 1 kleinmüthig werden, während ihnen von den katholischen Gesandten Trost zugesprochen und zugleich im^'trauen von ihnen erfahren werden kann, wie ihnen jezt und in der Folge zu helfen sei. Es wird auchz,.' ^""dliches Ermahnuugsschreiben an die Bündner erlassen. Das nehmen die Gesandten von Uri in den. ped st, Erwartung, ihre Obrigkeit werde auch dazu stimmen. Von diesen Verhandlungen soll Lucern an' ^'st, Solothnrn, Appenzell, den Abt von St. Gallen und Nottweil, Uri an Wallis Anzeige machen,m '^'ch wird eine Instruction für die Gesandten nach Bünden entworfen. I». Auf nächste Tagsazung zuden Gesandten Vollmacht ertheilt werden, dem Bischof von Basel betreffs des Bieler Tauschgeschäftshinein endlichen Austrag und zum Besiz des Münstcrthals zu verhelfen, v. Den Gesandten wird derHeists Zuschrift an den Herzog von Savoyen betreffs Bezahlung der ausstehenden Pensionen mitge-' damit jedes Ort so bald möglich eine besiegelte Ausfertigung nach Lucern zur Weiterbeförderung über-