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5,1,a (1872) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1587 bis 1617
Entstehung
Seite
849
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September 1607. 84!)

!°b^'chen Freyhciten vnd gerechtigkeite» weder Jnzugriffcn noch abzubrechen, sonder vil nier dieselben Ire sreyheiten vndein ^ ">^r vffzurichtcn, zu bencstigcn vnd sn dabi znerhalten, demnach auch fclbaren oder straffwürdigen Personen»>>lrd^ Zugeben oder vor der straff abzuhalten, sonder veil wer darob zu sein, das alle vnd Jede felbare, straff-brii/^ ^"sonen vor ordenlichem vnparteiiischem Rechten nach Irem verschulden abgestrafft werden sollen, vnd dan fürs^ ^ ^e gegenwürtige vnrnw mit aller billigkcit gestillet vnd gemeinen dreycn Pündten wider zu einem gntten besten-,/^^lichcm Wesen, Ruw vnd einigkeit verholffen werde, so soll es Hiebs nachmalen bestendiglich vcrbliben vnd durch6"g vnd vfbruch nüt fiirgenomen noch in das Werck gerichtet werden, das dem, wie ich crzelt ist, zuwider sein möchte.^ emnach für das ander, diewil bcyde Religionen in den dreyen Pündten seindt vnd bißhar in guter Ruw vnd cinig-^ k>halte,i worden, so solle cS by solchem ohne alle Endcrnng vnd neüwerung gentzlich verbliben vnd menigklich bj seiner'Awn rüewig gelassen werden vnd niemandt vndcrston, cntwederen theil davon zutryben noch zu zwinge» vnd in Spa. (?)

alix. ^ vsgesezt noch abgcthon werden, dadurch eine oder die andere Religion verletzt oder bctrllebt werden möchte, sonderdeö ^'^itiglich der Religionen halben verbliben lassen, wie es bist daher gewesen ist, damit sryd vnd einigkeit im landt' ° besser erhalten werde.

dje dritten, so soll es »it den verstand haben, wan gemeine Eydgnossen zu vcld gezogen, die Regiment aufgricht vndbei>t^ geschlagen seindt, das man alsdan stracks ohne alle fernere vnderhandlung die Pündtner mit gwalt angryffe vndg ^ !°ble, sonder vor aller gwaltütiger Handlung vnd feindlichem angriff so sölle uochmalen die güetigteit für die Handliche werden, zu welchem End dan nochmalen von allen vnd yeden sowol den 13 als den zugewandten Orten ein ehr-Noit, ' >uch verstendiger gsanter mit den Fendlinen abgefertiget vnd denselbigen gsanten anstatt einer Jnstrucktion vffv»i> ° Artickel bcsigleter bcuelch vnd sunst dnrchust volkomenen gwalt geben iverden solle, alst nämlich in der güetigkeit

Rundlichen angriff (wo Jmer müglich) zcuerschnffcn:olle ^rst, das dist nach werende vnordenliche Straffgricht zu Chur mit allen» seinem anhang angcnds abgeschaffet vnd

^gungne desselben vrtheilen, Procest, Klegten vnd andere Ire Acta annulliert vnd vfgehebt werden.°''b Rech^

^ud dargcgen für das ander meniglichen in gnieinen dreyen Pündten zu gepeürcndcm ordelichem vnparteyischen grichtay . Zcuerhelffen an einem sicheren Ort, vnd das meniglichem, der desse begcrt, ein frcy sicher gleit erthcilt werde

- Z» vnd von dem Rechten, in bester antcntischer Formb, wie nit weniger den Herren gsanten, so es sie für nottwendigIche» würt.

ini britt, das alle vnd yedc felbare vnd straffwürdigc Personen nach verschulden vnd verdienen abgcstrafft werdint,0n> ' U"ch die vrheber, anstiffter vnd Redlinsfüerer diser vnruwcn vnd entpörung, auch die vfrurer selbs, es feigen»ö. ! oder sonderbare Personen, denselben auch der abtrug de? vfferloffneu vncostcns (als an dem sy schuldig seindt)^°gt werde.

«nd ^>ert, dieivil dise vnruweu vnd eNtpörungen nit allein vnd vorus inen den Pündtneren zum aller höchsten schedlicho»n "^berbljch, sonder auch mit vnd neben Inen einer allgemeinen Loblichen Eydgnoschafft in vil weg gefarlich seindt vndniiix ^ Pündtner derselben in kurtzen Zytten souil erwekt vnd dardnrch einer gmeiuen löblichen Eydgnoschafft souil>»chr und arbeit gcinacht, das man darob mer dan zuuil ermüedct ist vnd vntrügenlich were, wan man derselben

T'»al geivertig sein, das dcrowegen durch gnugsame, krcfstige vnd Jmmerivereude brieff vnd Sygell (deren ein Ori-ll'ufj g^uciner Eydgnoschafft Händen gelifferet vnd zu halten geschworen werde) sürsechnng gescheche, damit derglichen a»f-tzl ^infstig nimmer mehr sürgenomcn werdindt, sonder günhlich vermitten bleiben mögent, vnd dises alles mit solcheng>Nein und Articklen, wie die Herren gsandtcn sölches cinhülliglich für notwendig fluiden. Damit vnd aber der

liwe,/ den Pündten eS nit darfür halte, als begerte man durch abschnidung der cntpörungcn Jemandts vrsach zu

h>Na. schädlichs wider das gemeine Patterlandt sürzunemcn, in Hoffnung, das one die cntpörungen solches vngestrofft^usiir" lu solle vff ein gute ordnung getrachtet vnd vorangedeütem brieff einverleybt werden, wie vnd was gstalt

° felbare vnd straffwürdige Personen gestrafft werden sollen.

"Res k vornen gemelt, sol yedes Ort seinem Gsandten volkhomen gwalt geben zunolziehung alles dessen, so vorstatt,ollh "llenig sürzunemen, zu haudlen, zu thun vnd zu lassen, wz sie für nutz, gut vnd notwendig ansehn würt, welches"^n ire>n wysteu vcrstandt heimb setzt vnd vertruwt.

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