April 1K0K. 777
^>»den abhalten und daß die Sache wohl auf die Jahrrechnung verschoben werden könnte; die vier andernrie dagegen wollen, obschon die Bündner solches um die katholischen Orte nicht verdient haben, die Tag-Mng besuchen, nicht allein um die gute eidgenössische Freundschaft in diesen gefährlichen unruhigen Zeitenehalten, sondern auch wegen andern Hangenden wichtigen Geschäften, als das Bielergeschäft, die Vogteien-heilung zwischen Bern und Freiburg und das „betröwliche" Schreiben Berns an Wallis. Die Sache wird" >er nochmals in den Abschied genommen, damit sich erstere Orte eines Bessern berathen. I». (S. u. Lug-^"6) « Bischof von Basel dankt fiir den ihm in der Bieler Angelegenheit bisher erwiesenen Beistand'"'d bittet um angemessene Jnstrnirung der Gesandten ans nächste Tagsazung, damit ihm endlich aus dieserKen Trübsal geholfen werde. Wird mi rekvrknulum genommen; den bischöflichen Gesandten werden dieVersicherungen gegeben. «I. Auch soll jedes Ort seine Gesandten nach Baden (im Fall diese Tagsazung^ Orte besuchen, sonst aber auf die Iahrrechnung) instruiren, wie man in Gegenwart der übrigen OrteBern, wegen seines scharfen drohenden Schreibens an Wallis, klagen wolle. Zugleich wird eine >Zu-^'lft an den Bischof, das Domcapitel, den Landrath und die sieben Zehnten im Wallis entworfen. Solo-w"n nimmt es in den Abschied und wird seinen Bescheid unverzüglich nach Lucern melden, v. Da die drei^ auf die Klage derer von Misox hinsichtlich des freien Handels zu Luggarns bereits an Zürich geant-^'trt haben, so läßt man es dabei bewenden (S. folg. Abschied), I (S. u. Thurgau). Warnung vor^ uen cursirendcn wälschen und deutschen Thalern, die für 70 Schilling ausgegeben werden, aber nicht soWerth sind. Auch an Zürich wird darüber geschrieben. I». Uri wird erinnert, die Rechnung über seinehosten wegen des Walliser Geschäfts nach Lncern zu schiken. I (S. n. Baden). It.. (S. u. Rheinthal).'Der Vortrag des neuen savoyschen Ambassadors, Freihcrrn von Billette, betreffend die verzögerte Ausbe-vv, Pensionen, das neue Bündniß mit Frankreich, Erlaß einer Zuschrift an Genf, Zusendung
^ " Vernrtheilten auf die Galeeren, saninit seinen persönlichen Dienstanerbieten wird vorläufig verdankt und" Abschied gestellt. Was er auf die dringende Mahnung um beförderliche Bezahlung der Pensionen ge-^ "ortet hat, wird ml rekaronänm genommen, i»». (S. u. kern - freibnrg. Bogteien überh.). >». DieGeschäft von Zug soll sich ans nächster Tagsazung zu Baden über ihren Streit mit den äußern Ge-wc»r» wegen des Landschrciberamts erkläre», damit man den Handel endlich erledigen kann. «. Da überalldie vielen Vaganten, Landstreicher und Brandstcnersammler geklagt wird, so soll man die Gesandten nach^ "i über Mittel instruiren, wie man ihrer loswerden könne, i». Der französische Ambassador von Cau-hatte ans lezte Tagsazung zu Lucern ein heftiges Schreiben (vom 8. März) wegen des von Spanien^ > de» Niederlanden begehrten Aufbruchs erlassen und verlangt, daß man diesen nur für Moyland bewillige.
erachtet nun, daß man sich darüber zu beklagen nicht unterlassen dürfe, und will dieses ans nächster^gsaznng z» Baden mündlich thun. «A Mit dem spanischen Ambassador Casale wird ernstlich über Bezah-der Ansprachen der dumaine'schen Regimenter an Spanien gesprochen, r. vr. Pistorins hatte zweifreche,, über Religionsallgelegenheiten an gemeine Eidgenossen nach Baden geschikt, welche aber die Ge-ch Zürich bisher nie haben verlesen wollen. Da nun den katholischen Ständen viel daran gelegen
5° nehmen sie in den Abschied, ob man deren Mittheilung zu Baden mündlich begehren wolle. «. Das^.^'^Mugsgesnch Zugs für Hauptmann Heinrich Mcyenberg, wegen seiner Werbungen in die Niederlande,>vie in den Abschied genommen; Lncern und Uri lassen es bei dem Abschied zn Brcmgarten bewenden,
^ fix Zugs Bitte geehrt hätten.
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