October 1005.
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^ u. Baden), v. Wenn Zürich der bewußten Sache wegen Gesandte in die Orte schilt, so sott kein Orthäßliche Antwort geben, sondern mit der Entschuldigung, daß dieses Geschäft alle V Orte gemeinsam be-ehre, Bedenkzeit verlangen. Der Herzog von Savoyen antwortet in Betreff der ausstehenden Pension.Da aber die Antwort nicht befriedigt, wird Lucern beauftragt, nochmals nachdrttklich zu schreiben, wofernu>»en zeh„ Tagen kein anderer Bescheid erfolgen würde, fis. Aus Rom langt die befriedigende Nachrichtdaß der Papst dem Bischof von Wallis die Confirmation ertheilt habe. Daher werden dem Nuntius seine"'"uhungen verdankt, zugleich wird mit ihm das weiter Nöthige besprochen betreffend den Bischof, die Refor-"'Mion und Erhaltung noch mehrerer Studenten in den Orten, wo Collegien bestehen. Über das Alles sollBaden auch mit Freiburg und Solothurn gesprochen werden. I». Den Gesandten auf die Tagsazung zu" "" sollen angemessene Instructionen über die Bielerangelegenheit ertheilt werden, dem Bischof mit Rathfb That beizustehen. I. Landammann Büelcr soll seinen Obern berichten, was mit ihm wegen des Legats" Annnann Künder von Lachen zu frommen Zwekeu gesprochen worden ist; man wünscht nämlich, daß es^ den Bau des Kapnzinerklosters zu Napperswyl verwendet werde, k. Lucern soll mit dem Nuntius"v Gründung einer Schule in Blinden zu Bildung guter Priester und über die Angelegenheiten des Colle-S"»ns j„ Mayland unterhandeln. I. Die Gesandten nach Baden sollen instruirt werden, dem Herrn von'""artin für seine Verrichtungen im Wallis zu danken und ihm die Angelegenheiten daselbst auch für die0 > unft zu recommendiren; ferner mit den Gesandten von Bern zu sprechen, daß es sich der Protestanten im" >s und deren Umtriebe nicht mehr annehme, wie der Landfriede vorschreibt und zu Baden beschlossenvon gemeinen Orten nach Wallis geschrieben worden sei; hiezu sollen sie die Mitwirkung des Herrn von""'artin ansprechen. »». Wie schon auf lezter Confcrcnz zu Lucern verabschiedet worden, soll jedes Ort^ sinnen, wie dem Münzunwesen abgeholfen werden könne, i». In Betreff der Anstände zwischenStadt und dem Amt Zug kann wieder nichts beschlossen werden. Jndeß wird die Stadt nochmals auf-fordert, den Vorschlag anzunehmen, mit dem Bemerken, daß die katholischen Orte, wenn die Sache aufTagsazung zu Baden gebracht werden wollte, dort ihren Ausstand nehmen würden, daß aber, wenn siemhre, die Gesandten jener Orte, welche früher über den Handel gesprochen, sich zu Bremgartcn versam-^ daselbst rechtlich entschieden werden. «». Auf nächster Tagsazung zu Baden soll Zug den Gesandtenf V Orte eine Abschrift der Deklaration zustellen, welche eS dein französischen Ambassador über seinen An-""d mit den V Orten gegeben hat. >». Da laut Zuschrift der Graf von Fuentes den mayländischcn Salz-'stt bewilligt, wird ihm geantwortet, daß man, obschon man über 40,000 Stara nöthig hätte, bei den0 bleiben wolle, dagegen nunmehr unverzügliche Vollziehung gewärtige. «K. Jakob Sonncnberg erstattetf^'cht über seine Verrichtungen in Rom, beim Herzog von Savoyen und beim Gnbernator in Mayland.^'"»f wird an den Papst ein Dankschreiben erlassen, ebenso an den Cardinal Paravicini für die Unterstüzungdirtbei seinen Geschäften; zugleich werden lezterm der Eidgenossen Angelegenheiten bestens recommen-Über die Bitte des Meyers „Suber" (Siber) von Lax im Wallis, der seine Schmähungen widcr-"" hat, man möchte ihn mit den Kosten einer Gesandtschaft verschonen, sollen die Gesandten nach Badenvuirt werden. «. Die Genfer bemühen sich, in ein Bündniß mit den katholischen Orten und in deren)U'»i zu gelangen. Daher sollen die Gesandten nach Baden instruirt werden, sich zu verständigen, daß man"o mehrmaligen Berathnngcn sich mit den Gcnfern in gar nichts einlassen wolle.