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5,1,a (1872) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1587 bis 1617
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November lt>04.

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548.

Conferenz der VII katholischen Orte nebst Appenzell Innerrhoden.

Lucern. 1K94, 29. Wovemver.

Ttaat»ar<hiv Luccrn. 2>icerN«r Abschikdi ll> 2b.

Gesandte: Lucern. Ludwig Schürpf, Ritter, Schultheiß und Stadtfähnrich; Jost Pfyffer, Ritter, alt-Schultheiß; Kaspar Pfyffer; Niklans Ratzenhofer, alle des Raths. U r i. Walther Jmhof, Ritter, Landammann;Haus Jakob Troger, Ritter, alt-Landammann; Peter Gisler, Ritter, alt-Landammann und Laudesfähnrich,^chwyz. Sebastian Biieler, Landammann; Ulrich Ceberg, Statthalter. Unterwalden. Peter Jmfeld,^»daiumanu, von Obwalden; Niklans Leu, Ritter, Laudammann, von Nidwalden. Zug. Hans Jakob Stocker,alt-Aiinnaun; Hauptmann Heinrich Bachmann, des Raths. Fretburg. Hauptmann Hans Wild, des Raths,^alothurn. Hans Jakob vom Staal, Ritter, Veniier und des Raths. Appenzell J.-Rh. Ulrich Näff,landammann; Johann von Heimen, Ritter, alt-Landammann.

In Betreff der Angelegenheiten im Wallis wird beschlossen, sogleich den bischöflichen Vicar daselbst,^u Abt von St. Moriz, durch einen eigenen Boten um Bericht zu ersuchen, wie die Sachen sich gestaltethaben, und nm Rath und Anleitung, wie an den nächster Tage zusammentretenden Landrath geschrieben werden5alle und wie man sich zu verhalten habe, damit die bisher aufgewendeten Kosten, Mühe und Arbeit nichtbergeblich seien. Der Bote, dem Uri die nöthige Anleitung mitgeben wird, soll von obenher in's Land gehen,be» Ort zu Ort bei den vertrauten Personen sich nach Allem erkundigen und dann sogleich an Uri berichten.A"d weil die Protestanten im Wallis unter dem gemeinen Manne so viel Erbitterung erregen wegen desuilduisses, welches der Gubernator zu Mayland mit den Walliser» abschließen möchte, und die Sache bereitsw weit gediehen ist, daß nicht nur im Wallis, sondern auch in der Eidgenossenschaft gefährliche Empörung'"M Zwietracht zu besorgen steht, so wird für nöthig erachtet, dein in gemeiner Eidgenossen Geschäften geradeö" Lauis oder Mayland befindlichen Gesandten Jakob Sonnenberg eine angemessene Instruction zu übersende»,dawit er nach gehaltener Nüksprache mit dem Ambassador Casale die Sache dem Gubernator vorbringe undschriftliche Antwort begehre. I». Nach Anhörung der Abgeordneten beider Parteien von Zug wird noch-mals versucht, eine gütliche Verständigung zu erzielen, jedoch vergeblich, daher gemäß Instructionen zum Rech-M» geschritten wird. (Rechtsspruch s. Beilage 18). «. Papst Clemens VIII. und sein Vetter, CardinalAldobrandini, beantworten die Verwendung der katholischen Orte für Beförderung des Nuntius, Bischofs von^glia, zum Cardinal mit freundlichen Ermahnungen und Anerbieten (Breve vom 5. November). DaBerichte ans Rom einlangen, daß der Papst zu Gunsten der Kanfleute Schlnmpf von St. Gallen viel gethan^de, so soll dafür geziemend gedankt werden. Gelegentlich will man den St. Gallern Vorstellungen machen,^aß, wenn sie in der Vogtei Nheinthal keine katholischen Lehen- oder Dienstlente und Arbeiter mehr anstellenMöllen, die katholischen Orte sich in Zukunft der Ihrigen auch nicht mehr annehmen würden, indem sie dazu'"cht verpflichtet seien, v. (S. u. Thurgau). t Bern hat an Lucern und andere Orte die schriftliche An-gemacht, daß es auf den 29. November (alt. Kal.) auf seinem Gebiete eine allgemeine Jagd auf dieBettler und Landstreicher veranstalten werde, was es mittheile, damit andere Orte, im Fall sie dasselbe thunMellen, steh darnach zu richten wissen. (S. u. Thurgau). I». (S. n. Baden), l. Schwyz soll sich beimAbt zu Einsiedel» erkundigen, was man fiir Gewahrsame in Betreff der Mannschaft zu Fahr besize, damit

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