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Mai l«0ö.
Kloos; Kaspar Pfyffer, alle des Raths. Uri. Walther Jinhof, Ritter, La»dainmanu; Kaspar GiSter, Ritter,alt-Landammann und Landesfähnrich. Schwyz. Jost Schilter, Landammann; Sebastian Büeler, alt-Land-ammann. Unterwalde n. Kaspar Jakob, Landammann, von Obwalden; Kaspar Lnssi, Ritter, alt-Land-ammann, von Nidwalden. Zug. Hans Jakob Stocker, alt Ammann. Freiburg. Heinrich Lamberger,alt-Burgermeister und des Raths. Solothurn. Hans Jakob vom Staat, Ritter, des Raths.
Räch Anhörung der Berichte FreibnrgS und Solothurns über die Angelegenheiten in Genf und überdas, was sie auf Mahnung Lucerus dieser Sache wegen in Bern ausgerichtet haben, und nachdem man erkannthat, daß Alles aus den Bescheid Zürichs und des französische» Ambassadors, der von Genf zurükerwartet wird,ankomme, so wird Solothurn, nach Bcrdankung seiner bisherigen Berrichtnnge», dringend ersucht, den Am-bassador sowohl als Zürich nochmals um eine deutliche Erklärung anzugehen und sie eindringlich zu erinnern,was aus der Sache erfolgen könnte; die Antworten soll es sogleich an Lucern mitthcilen, damit dieses zufernerer Berathung der Sache einen Tag ausschreiben kann. A» die savoyischen Gesandten wird das Begehrengestellt, mit dem Vollzug des begehrten Aufbruchs innezuhalten, bis jene Antworten eingelangt sein werden,und die versprochene Bezahlung der zwei Pensionen zu leisten. Diese verspreche», daß jedes Ort seinen Antheilin acht Tagen erhalten werde. I». In Betreff der ausstehenden spanischen Pension wird nochmals nach Moy-land geschrieben, v. (S. u. bern-freib. Vogt, überh.)., «I. Schwyz verlangt, daß die Beschlüsse, wonach beiAufbrüchen in den Dienst fremder Fürsten und bei andern Angelegenheiten des Vaterlandes, welche die katho-lischen Orte betreffen, kein Ort von sich aus handeln dürfe, besser gehandhabt werden, und rügt, daß Uri,Unterwalden und Zug kürzlich sich dagegen verfehlt haben. Die Verantwortung der Gesandten dieser Ortewird genehm gehalten. «. An Moyland wird wegen säumiger Bezahlung der dortigen Stipendiaten geschrieben,f. (S. u. LaniS). Die savoyischen Gesandten, Markgraf von Lullin und Graf von Tournon, stellen dasGesuch um Bewilligung eines Aufbruchs. Weil man aber darüber nicht instruirt ist, wird das Begehren inden Abschied genommen, den Gesandten jedoch bemerkt, sie möchten des gegenwärtigen Kriegs wegen mit demAufbruch nicht zu sehr eilen, weil man einen guten Frieden auszuwirken wünsche; man werde übrigens nichtermangeln, die schuldigen Pflichten zu leisten, wen» der Herzog das auch thue und die Austheilung der ver-fallenen Pensionen vornehme. I». Auf das vor einigen Tagen durch eine Rathsabordnung der IV evangelischenStädte und Glarns an die katholischen Orte gestellte dringende Gesuch, Mühlhausen wieder in de» Bundaufzunehmen, hat man geantwortet, man werde ihnen beförderlich Bescheid crtheilen. Nun hält man dafür,daß man in dieser Angelegenheit einmüthig sein müsse, und nimmt sie in den Abschied, weil die meisten Ortedarüber nicht instruirt haben. Man hofft, bei diesem Anlaß Freiburg zu Theilung der mit Bern gemeine»Vogteien behülflich sein zu können, l. (S. u. Baden). It,. (S. u. Luggarus).
Grafschaft Baden.Landvogtei LaniS.Landvogtei LuggaruS.Bern-freib- Bogt iiberh
Man sehe auch im Abschnitte Herrschastsanaelegcnhciten:
I. Art. 15. Kanzlei »c.
k. Art. 312. Gränzen.
k. Art, 232. Kirchliches u. Maubenssachcn.
«. Art. 33.