September 1603.
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benachbarten gute Fründ vnd Gönner in gutem Willen, Liebe vnd Gunst crhaltendt, das sy llch in allen Nachfüllen ireHilff vnd gewnnten Anstand desto ivilliger erzeigen vnd beharren werden wider alle die, so ein lobliche Landtschafft Wallisüberziechen vnd von iren ererbten Fryheyten zetringen vndersthan welten. Diß alles pitten wir »ochinalen üwer FürstlichGnaden vnd E. Wt. wöllindt von uns anstatt vnser Herren vnd Oberen als üwercn besten Fründen gntter Wollmeynung"^rfthan vnd vns hierin disem innerlichen verinanlichen Schryben ebenso fründtlich vnd günstig willsharen, als ob wir selbsVersöhnlich zu üch kominen weren vnd söllichs mündtlich fürgebracht hetten, ouch vnbeschwert syn, vnseren getrüwen liebenEidtgnossen der Statt Bern üwer sründtlichc willfherigc Antwort zcübcrschiken, damit dieselb vnseren Herren vnd Oberen°uch mitgetheilt iverde. Hiennt pitten wir Gott den Schöpfer, das er üch vnsere getrüwen lieben Eydt- vnd Pundtsgnossensolcher erwünschter Einigkeyt, Frid vnd Versun erhalten, onch allen beständigen Wollstandt verlychen welle. Datnm vnd»nt vnser getrüw lieb Eidtgnossen der Statt Bern gewonlichen Secret Jnsigell in vnser aller Nammen verwart vnd beschlossen18- Augnsti 1603.
Eüwer Fr. G. vnd Ehrsam Wt.
Dienst- vnd gutwillige aller obbenanten Orten Gesandte in der Statt Bern versampt."
Abschrift im Sia-NSarchiv' Bern: WalliS-Bilcher v. S. tSS.
In dem citirten Schreiben des Herzogs von Savoyen, ä. 6. Turin 18. Anglist, heißt es U.A.: „Wir haben"^r schryben vom 4. bist louffenden Monats empfangen vnd darns vernommen vnd gesehen alles was sich im Wallis ver-sMn, zusampt üwerm Ernst vnd sorgfeltigkeit, dem schädlichen und verderblichen vorhaben der Hugenotten, Jrer sect Exer-^Nini vnd üebung daselbsten yiizefuren vnd vffzerichten zu begegnen, wölches warlich ein fach üwer Gottseligkeit vnd nffer,° Jeder Zytt zu vnser h. Religion getragen, wol änlich vnd würdig, ouch ein Wcrck üwer sonderbaren fürsichtigkcit inPachtung vnd ansehen der bösen conscqncich vnd nachthcil, so üwerm Battcrland vnd gemeinem nutz vnsälbarlich darustErwarten. Bnd diewyl dann vnst an sölchem von der Einen vnd andern vrsach wegen eben vil gelegen, so haben wir vff^ stett ein person in bemelte Landtschafft Wallis abgevertiget, mit vnser» Fründen vnd Vertruwten zehandlen, dz sn guttlliehen haben vnd abhalten wöllent, dz ein solche nüivernng nitt statt noch fortgang habe, auch darneben vnst maß sichAlters zutragen möcht zeberichten, damit wir vnst »ach demselben onch verhalten vnd vff gebllrliche Mittel trachten könnent.
bitten üch, wöllent glauben, dz wir ntttzit sparen wöllent von allem dem, so vnst Gott verliehen vnd in vnsern gwalt«eben hat.»
Landesarchiv Nidwaldcn, Beilage zum Abschied.
312.
Conferenz der die Vogteien Bellenz :c. regierenden III Orte.
Mrunne«». 1K03, nach 8. Septemver.
»Rff die angesetzte Tagleistung der dryen Orthen zne Brunen wägen Jnsehnng vnd Ornnng zue verschaffen mit den.^ufaiansgüeiercn vnd etwa» ein lidenliche Zerung anzuesähen, vnd ist Her Oberster Lnssy vnd Her Stadhaltcr von Büren°lle» dahin verornet." (Nidivaldner Räthe- und Landlente-Protokoll voin 8. September 1603, S. 468). Der AbschiedAm 12. September wurde über denselben Rathschlag gehalten, I. o. S. 469.
313.
Engelberger Jahrrechnung.
Kngelvcrg IKVZ, 9. Septeniöer.
Ztlosterarchiv Gngclbera. (Copie.)
Gesandte: Lucern. Hauptmann Wilhelm Balthasar, des Raths. Schwyz. Leonhard Niderist und