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5,1,a (1872) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1587 bis 1617
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661
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September 1603. 661

durch sichere Gelegenheit eine Instruction znschiken, was er in'sgeheim mit dem Grafen von Eins zn rede»habe. 4. Schwyz soll im Geheimen mit denen von Rapperswyl reden, daß sie fiir den Nothfall das Schloßund die Stadtthore wohl versorgen, damit der Feind mit Petarden nichts ausrichten könne; weiter soll esliegen die March, das Oberland, Sargans, Pfäfers, Werdenbcrg, Schollbcrg und gegen Bünden durch zuver-lässige Personen heimlich und mündlich die nöthigcn Warnungen besorgen, ans daß die Pässe zu Wasser undzu Land sicher gestellt werden, ferner durch Landammann Schilter im Thurgau die nöthigen Maßregeln treffen,endlich in Bellenz Weisungen ertheilen, damit die Waarcn, welche nun wieder diese Straßen Passiren, beieinem Überfall und wenn Noth vorhanden wäre, an den Feiertagen nach Vesperzeit nicht aufgehalten, sondernverführt werden. I». Lucern wird ersucht, einen Münztarif aufzustellen und ihn auf nächste Tagsazung vordie übrigen Orte zu bringen.

Zu «». 1. Die Gesandtschast der evangelischen Orte nach Wallis fand nicht statt; dagegen erließen die in Bern ver-iainnielten Gesandten der IV Städte und der III Bünde, Bürgermeister Heinrich Bräm und Stadtschreiber Hans GeorgTrebel von Zürich, Anton von Erlach und David Tscharner von Bern, Sebastian Beck und Beat Hagenbach von Basel,Heinrich Schwarz und Stadtschreiber Hans Konrad Peyer von Schafshansen, Paulus von Florin, Johann Baptist« Tscharnerund Benedict Thomas aus Bünden (über deren Verhandlungen ein Abschied nicht cxistirt), unterm 18. August alten Kal.legendes Schreiben an Bischof, Domcapitel, auch Landeshauptmann und Rath und alle sieben Zehnten in Wallis:

Vilser :c. Demnach vnserc gnädige Herren vnd Oberen, Bürgermeister«:, Schultheißen vnd Rhät der vier StettenZürich, Bern, Basel vnd Schaffhauscn, wie auch die dry grauwen Pündt mit sonderen» Hcrtzleydt vernommen, was sich vonuüwein widerumben für Vnruiv by üch in einer loblichen Landtschafft Wallis, sonders aber in etlichen derselben Zendenu>°gen vnser Religionsgnossen vnd derselben Frpheit ihrer Conscientzen sidt der jüngst by üch gewcßncn Gesandten widerreißZugetragen, durch Antrib vnd Bewegnus deren, so vnsers Erachtens nit woll bedacht die Accidentia vnd Zufhäll, so'unerlichen Zwöyungen gar lychtlich vnder einem Volck, so sich wider einandercn setzend, eruolgen vnd die das schon allbereitwäscht Fhüwr vnd entstandne Emotion widerumb angezündt vnd erweckt, insonderheit aber etliche vnder üch dahin bewegt,

Jr nit allein bemeltcn vnsere» Religionsgnossen die Fryheyt ircr Gwüßnen, deren sy vntz anhäro genossen, «Uerdingenzedenemmen vnd von irer Religion vnd Übung derselben zetringcn Vorhabens syn, sonder ouch, im Fhall sy nit dauon stahnwurden, von irem lieben Vatterlandt, von Wyb vnd Khinden, von irem Hab vnd Gutt vnd also von üch, ihren liebenLandlüten, denen sy zum Theil mit Blut- vnd sonst Verwandtschasft zugethan, zeuerwysen vnd vertrybcn gcsinnet. Da soHuben wolermelte vnsere Herren vnd Oberen gutter Affectiv» vnd Neigung, so sy zu der Landtschafft Wallis Wolfhartund derselbe» wolhargebrachten Lalidtssryhcyten Erhaltung habend, ouch Christcnlichem Mitlydcn, so sy gegen bcrürtenu^n Religionsgnossen tragen, vns verordnet vnd vffcrlegt, zu V. Fr. Gnaden vnd üch ircn guten Fründen, Nachbarcn vndKetrüwe» lieben Eydt- vnd Pundtsgnosscn zereisc», dieselben vorgenden Intention vnd darvff bcschechnen lestcn Fllrtrags wieuuch der günstigen sründtlichen vnd vertrostlichen Antwort, so iren jüngst by üch gewesnen Gesandten cruolgt, günstig zu-^nineren vnd zepitten, Jr es by derselben vnuerwandlet wöltind verblybcn lassen. Nachdem wir aber vnderwegen vnd in^ Stat Bern besonderlich von vnseren vcrtrumten lieben Eidtgnossen daselbst verstanden, wie alle Sachen by üch beschaffenuub insonderheit wieuill guthertziger sridlicbender Lüthcn ab sällcher nüwen Bcwegnussen vnd Zertrönnung kein Geuallen^bcpt, sonders wol hcttcn lyden mögen, das söllchcs alles wcre erspart vnd vermitten bliben, als da? so ein nüwe occasionUurgender viiruwen verursachet, ouch nit zu geringer Vcrschmchlcrung vnd Nachtheil einer loblichen Landtschafft Wallis Fry-^t vnd Reputation, wie zuglych besorgender Gesharlichkcyt derselben reychen möchte ic., Haben wir vnsere vorhabende Reyß^ üch vff ingestellt, bcneben aber rhatsam vnd nothwendig geachtet, üch vnser gctrüw lieb Eydt- vnd Pundtsgnoffen,

Nute Fründ vnd Nachbaren allein mit disem Schryben zebesuchcn vnd üch vnser allersyts Herren vnd Oberen beharrlicherU'ulnieinender Intention zeuergwüssern, ouch obanzognen Fürtrags, so hicuor by üch in derselben Nammen wythlöusfigcr be-uchen skaruff wir vns von geliebter Kürtze willen nachmalen reffcrieren), wie ouch der sründtlichen Antwort, so bcrürtenlängst tzy ych geweßnen Gesandten von Jr Fr. Gnaden, Zhnmstifft vnd crwürdigen Eapittel zu Sitten, ouch Landtshoupt-