Juni 1602.
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». Verhandlungen und Vergleich wegen der streitigen Rysgründe und Einschläge an der Sense, t». Wasden Anstand zwischen den gemeinen Unterthanen von Tscherliz und ihren Nachbarn von Averdon wegen Zoll-freiheit, und den Span der Landleute von Rupertswyl mit gemeiner Burgerschaft von Wislisburg wegen Feld-fahrt betrifft, so soll es bei dem, was auf einer frühen» Conferenz vereinbart worden ist, verbleiben und jeden»Theil eine Abschrift davon ausgefertigt werden.
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Tagsazuiig der mit Frankreich verbündeten Orte.
Sokotynrn 1002, 27. Juni.
Gtai>t»archt» Vuterni Allgemeine Alllchiede 38t.
Gesandte: Bern. Anton von Grafenried, Venner; Vincenz Dachselhofer, Sekelineister, beide des Raths.Lucern. Kaspar Pfhffer, des Raths. Untcrwalden. Konrad Wirz, Landammann, von Obwalden; UlrichMettler, Ritter, Landau»»»«»»; Johann Waser, Ritter, alt-Landammann, von Nidwalden. Glarus. LtldwigWichsler, Ritter, Landau»»»»«»»»»; Hans Hei»»rich Sch»varz, Statthalter »nid des Raths. Basel. Hans JakobGötz; Sebastian Beck, beide des Raths. Frei bürg. NiklanS von Perroman, Ritter, Schultheiß; JohannPython, Sekelineister und des Raths. Solothur». Oberst Laurcnz Aregger, Ritter, Schultheiß; WolfgangDegenscher, alt-Schultheiß; Peter Sury, Venner, Sekelineister und des Raths. Schaffhanse». GeorgMäder, Burgermeister; Doctor Heinrich Schwarz, des Raths. Appenzell. Johann von Heimen, Land-amman» ; . . . . Starck, Pannerherr und des Raths, von Jnnerrhoden; Paulus Gartenhäuser, Landanimaiin;Sebastian Thöring, alt-Landamniann, von Atißerrhoden. — Landschaft Wallis. Johann in Albon, La»»des-hanptmann; Martin Kuntsche», des Raths.
Der französische Ambassador, Mer») von Vic, eröffnet daS Begehren des Königs um einen Aufbruch von6000 Mann Eidgenossen zum Schuze seiner Person gegen die Pläne seiner Feinde, und übergibt gleichzeitigeinen königlichen Revers cl. 0. 23. Mai, womit alles bestätigt und zugesagt wird, was zwischen dein Ambassador»nd den Eidgenossen hinsichtlich der Vereinung abgeschlossen worden sei, und worin der König angelobt, jährlichauf Ostern 400,000 Kronen in Solothur» ausbezahlen zu wolle», bis alle Schulden, sowohl an Friedgeld undPensionen zu Händen der Orte und Zugewandte», als an geliehenem und verbürgtein Geld und für die Diensteder Obersten und Hanptleute getilgt seien; wenn er die Zahlungen nicht pünktlich leisten würde, mögen sichdie Eidgenossen an die Bestimmungen der Vereinung halten. Hierauf wird erwidert, man bedaure sehr, daßin Frankreich »viedcr solche Unruhen ausgebrochen seien, freue sich aber gleichzeitig, daß die gegen die Persondes Königs gerichtete» Anschläge vereitelt worden; man zweifle nicht, daß »na» ausgedehntere Vollmachtenerhalten hätte, wenn die Orte von dem Stand der Sache so gründlich unterrichtet gewesen wären,"wie es jeztdurch ihn geschehen sei; übrigens erwarte man zuversichtlich, der Aufbruch »verde sofort bewilligt werden, »venurr sich erkläre, wann er anfangen »volle, die Obersten und Hanptleute zu befriedigen. Nach Mitthcilung dieserAlltwort drükt der Ambassador zuerst sein Erstaunen aus, daß der Aufbruch nicht schon jezt bewilligt »verde»»volle, erklärt dann aber, daß er es nicht für ungut nehmen könne, wenn die Gesandten sein Gesuch an ihreObrigkeiten bringen, nur wünscht er Beschleunigung und verspricht, sogleich mit Bezahlung der Obersten undHanptleute beginnen und damit fortfahren zu »vollen, so weit die Gelder reichen. Die Gesandten von Glarus,