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5,1,a (1872) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1587 bis 1617
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Juni 1596.

Engelberger Jahnechmmg.

Engetverg. 1500, 10 Juni.

Hantontarchiv Tchw»,. Acten: Engelberg.

Gesandte: Lucern. Vogt Lorenz Wirh, des Raths. Schwyz. Vogt Josef Känel, des Raths. Unter-wald en. Sekelmeister Burrach, des Raths, von Obwalde»; Landaminann Wolfgang Lussi, von Nidwalde».

Das Verhandelte sehe man im Abschnitte Schirmortsangelegenheiten:

Schirmvogtci Eilgelder». »«. Art. 126128.

Conferenz der VII katholischen Orte.

Lucern 1500, 18. Juni.

Aeexitgarchtv eurer». Luccrncr Abschiede N. 285,. t!a»de»nrei>iv Obwalde».

Gesandte: Lucern. Jost Krepsinger, Ritter, Schultheiß und Stadtfähnrich; Jost Pfyffer, alt-Schnltheiß!Jost Holdermcyer, Sekelmeister; Niklans Pfyffer, Ritter, Pannerherr, alle des Raths. Ur i. (Abwesend)-Schwyz. Rudolf Reding, Ritter, Landammann und Pannerherr; Johann Gasser, Ritter, alt-Landamma""-Unter Walde». Wolfgang Schönenbühl, Landammann, von Obwalden; Melchior Lnssi, Ritter, alt -Land-ammann und Landeshauptmann, von Nidwalden. Zug. Beat Znrlauben, Ammann. Freiburg. Hanpbmann Hans Raz6, des Raths. Solothurn. Hans Jakob vom Staal, Ritter, des Raths, alt -Stadt-schreibe?.

». Der neue päpstliche Legat, Johannes, Bischof zu Veglia (Graf della Dorre), überreicht ein päpstlich^Breve und eröffnet sodann: Ihm scheine, er könne bei diesem ersten Anlaß nichts Geeigneteres vorbringe"-als den katholischen Orten die innigste und herzlichste Liebe und Gutwilligkeit zu vermelden, welche der Heil-Vater zu ihnen hege, was sie auch aus dem Breve und besonders daraus ersehen können, daß derselbe eine"ordentlichen residirenden Nuntius oder apostolischen Legaten mit großen Kosten bei ihnen halte, und zwar Z"einer Zeit, wo der hl. Stuhl sonst schon mit ungewöhnlichen Auslagen der Christenheit wegen beladen sei-Der Papst ehre sie in dieser Beziehung gleich den größten Potentaten und Ständen der Christenheit, die diesesfür die höchste Ehre und Gunst schäzen und mit großer Begierde darnach trachten. Wenn die katholische"Eidgenossen schon beachten, daß sie von den weltlichen Potentaten und Ständen so hoch respectirt werden, wiees ihren Verdiensten gemäß sei, so soll bei ihnen noch viel mehr gelten und beherziget werden, daß Seine Hei-ligkeit mit seiner väterlichen Liebe sie so auszeichne; er seinerseits werde wie ein Vater gegen seine Kinder,wie ein Bruder und wahrer Freund gegen sie handeln und wirken und in allen vorfallenden Geschäften >>"iwahrer Treue und Aufrichtigkeit sich finden lassen und wünsche nur Gelegenheit, dieses mit der That erzeige"zu können. Dem Papst wird schriftlich gedankt, das Übrige wird in den Abschied genommen. I». Der sp"nische Ambassador, Alfonso de Casale, wünscht, daß das Berkommniß mit dem Senat in Mayland "bergegenseitige Verfolgung und Bestrafung der Übelthäter und Banditen erneuert werde und macht eine"