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Juni 1595.
mehr als Vogt »ach Gaster gesezt werde»; von daher rühre der Anstand; es bitte aber, man möchte SchwVdazu bewegen, die Sache zu erledige». Schwyz wird daher ersucht, „das Pünktli" falle» zu lasse». I»- Äcr"meldet, es habe vor einiger Zeit eine Jagd auf die Landstreicher und starke» Gengler veranstaltet; Lnccr»habe sich darüber beklagt, indem diese Leute auf sein Gebiet getrieben worden seien; es wäre daher gut, wc""bei solchen Betteljagden ein Ort das andere in Kenntniß sezcn würde, um die gehörigen Vorkehrungen trefft"zu können, und wenn alle Jahre an einem oder zwei bestimmten Tagen in allen Orten die Jagd veranstaltewürde, um dieses Gesindel aus dem Land zu vertreiben. Und da auch Anzug gemacht wird, daß viele Sonde"'siechen iu's Land kommen und man zu besorgen habe, deren Krankheiten bei den Brunnen oder an ander"Orten zu erben, weßwegen nöthig sei, daß jedes Ort die Seinen In den Hänsern halte und die Fremdenweise, so werden beide Geschäfte in den Abschied genommen. I. (S. n. Baden). It. Ans das vom Ka'ft"auf lezter Tagsaznng gestellte Gesuch um Hülfe gegen die Türken haben einige Orte, in Berüksichtignng, ^die in's Reich handelnden Kanflente es entgelten müßten, wenn man gar nichts thnn würde, beschlossen, ctw"^Pulver als Unterstüzung zu senden, nämlich Zürich, Bern, Basel und Schasfhausen jedes 25 Centner, L»""""'Uri, Freiburg und Solothurn jedes 2l), Bischof und Landschaft Wallis IL, Stadt St. Gallen 15, Sch>"^und Unterwalden jedes 12, Biel 1t), Zug 9, Mühlhausen 5, zusammen 259 Ccntner. Es wird nun erkannt,daß jedes Ort sein Quantum beförderlichst nach Schaffhansen zur Weiterbeförderung sende; zugleich soll ft^Ort Maßregeln treffen, daß der Salpeter nicht nach Mahland oder in's Reich ausgeführt werde, damit »"»'nicht im Fall der Roth Mangel daran habe. I. Das Gesuch des Niklaus Fischer, Wirth zu Dietikon,Schenkung von Fenstern mit der Orte Ehrenwappen i» sein neu erbautes Wirthshans wird in den Abs")'genommen, m (S. u. Sargans). Ii. (S. n. Vier ennetbirg. Vogt, überh.). «» Weil falsche Kre"^von Genf, Wallis, Neuenburg und Chur im Umlauf sind und der gemeine Mann zu Stadt und Land dad» ^in großen Schaden kommt, wird Zürich ersucht, dieselben zu Prokuren und auf nächster Tagsaznng überResultat zu berichten. >» u. «ß. (S. u. Vier ennetbirg. Vogt, überh.). e Bern stellt das Gesnch,möchte zur Berichtigung der immer noch streitige» Landmarchen gegen die Grasschaft Burgund den KönigSpanien ersuchen, zwei, drei oder vier Znsäzer ans den Orten zu ernennen, da Bern dann anch seine Z">bezeichnen werde; ans den Fall, daß die Znsäzer beider Parteien nach eingenommenem Augenschein inSprüchen zerfielen, möchte ein Obmann erwählt werden. In diesem Sinne wird an den König8—Ii. (S. u. Baden), v. (S, u. Gemeine deutsche Vogt, überh.). (S. n. Frciämter). »-cretär des Bischofs von Constanz eröffnet vor den Gesandten der V katholischen Orte, es walte ein ^zwischen dem Vogt zu Kaiserstnhl und der Stadt, auch haben sich Anstände erhoben über Einfiihrnnll .tholischen Religion zu Arbon und Horn im Thurgau. Dagegen wird derselbe an die Visitation der P"" ^und an Sichcrstellung der Schlösser der Vogteien des Bisthums erinnert. Ans nächste Tagsaznng der ^tholischen Orte soll der Bischof auch eingeladen werden, um über diese Gegenstände zu verhandeln.katholischen Orte sollen ihren Bescheid nach Lucern schiken, ob sie zu einer Gesandtschaft oder zu eineman den Connetable von Castilic», in Betreff der Anforderungen der Hauptleute im Piemont, stimme». „u. Thnrgau). »». (S. u. Baden). I»I». In Zukunft sollen wichtige Sachen vor der Abreise derschriftlich eingegeben werden, damit jeder Gesandte an seine Obrigkeit berichten könne, was verhandelter. (S. u. Rheinthal). «Iii n. ee. (S. n. Thnrgau). II'. Zum Beschluß wird der Gesandte vo» ^darum angesprochen, daß er seinen Diener, der der französischen Sprache kundig und mit der Lande