Juni 1595. 373
^»is »I,i> Mcndris. t Art. n. Kammcrrechnungen.
klNldvogtci Lanis. » Art. I6l. Justizsachen. «. Art. 250. Justizsachen.
«. „ 162. Justizsachen. >>. „ 53. Mg. Vcrwaltungssachen.
Jahrrechmmgs-Tagfazimg der XIII Orte.
Aade». 15V5, 25. Anni (Sonntag nach Johannis Baptistä).
Staatsarchiv V»ccr»! Allgem. Abschied- «U. 82. - t,a»»on»archiv i» Ziara». IX. 7. — Ka»»o„«archiv Basel.
Gesandte: Zürich. Konrad Großmann, Bürgermeister; Gerold Escher, des Raths. Bern. AntonNasser; Christian Willading, beide Venncr und des Raths. Lnccr». Jost Holdcrmeycr, Sekelmeister; Riklans^lhffer, Pannerherr, beide des Raths. Uri. Peter Gisler, Ritter, Statthalter und des Raths. Schwyz.>wst Schilter, Landaminann; Ulrich Cebcrg, Statthalter und des Raths. Unterwaldcn. Johannes Waser,bitter, alt-La»dammann und Pannerherr, von Nidwalden. Zug. Beat Zurlauben, Amniann. Glarns.Heinrich Elmer, Landamma»». Basel. Melchior Hornlocher, des Raths. Freiburg. Hans Meyer, dcS^aths; Heinrich Lambcrgcr, Bnrgcruicistcr und des Raths. Svlothnrn. Laurenz Arcggcr, Ritter, Schultheiß;th'S Snry, des Raths. Schaffhansen. Hans Konrad Meyer, Bürgermeister; Georg Mäder, Statthalter»nd des Raths. Appenzell. Sebastian Döring, Landamnianii; Johannes von Heimen, alt-Landammann.» ». I». (S. u. Baden). «. Der französische Gesandte, Herr von Sillery, eröffnet, der König bedaureden eidgenössischen Gesandten widerfahrene Schmach sehr und werde die Thäter strenge bestrafen; er führe^lienwärtige» Krieg nicht um Ehre oder Gut zu erwerben, sondern um das Seinige zu erhalten; er wisse^ar wohl, wie seine Feinde ihn verleumden, aber der Erfolg zeige, daß dieses der göttlichen Gerechtigkeit"'^fällig sei. Der König habe ihn zu sich berufen, um Bericht und Rechnung über seine Verrichtungen in^ Eidgenossenschaft abzulegen, damit dann alle möglichen Vorkehrungen zu ihrem Wohlgefallen können ge-^sfen werden; deßwegcn müsse er nun Urlaub nehmen, danke für die ihm erwiesene Ehre und Freundschaft""d bedaure nnr, daß seine Gesandtschaft in eine so betrübte Zeit gefallen sei, in der er den Eidgenossen nichtWunsch habe dienen können; er hoffe aber um so mehr von der Zukunft. Darauf eröffnen die Gesandten^ Grafschaft Burgund, Ritter Riklans von Wattenwyl, Gilbert von Jensne (auch „Jcnsur") und Vincenz^e»oit: Der Gnbernator, Graf von Champlyte, das Parlament und der Connetable von Castilicn danken für^ von den Eidgenossen der Grafschaft bisher erwiesene Zuneigung »nd für ihre Sorge zu Erhaltung der^utralität, theils durch Abordnung von Gesandtschaften, theils durch Briefe; sie bedanrcn daher ebenfalls das,^"6 den eidgenössischen Gesandten in Frankreich gegen alles Völkerrecht durch deren Verhaftung begegnet sei,^sihalb sich die Grafschaft für deren vollkommene Entschädigung verwendet habe; da nun gemäß des im^bruar erlassenen Abschiedes die Zusicherung gegeben worden, daß, wenn die Gesandten die Einstellung der"kindseligkeiten nicht auswirken könnten, man dann auf andere Mittel bedacht sein werde, so bitten sie nun,^1»e weitern Verzug Anordnungen zu treffen, daß ihre alten Bundesgenosse» nicht also unwürdig behandelt^'den, indem die Grafschaft nicht ohne offenbaren Schaden den Krieg auf die Länge zu führen vermöge, und^ die an Bern und Lncern crtheilte Vollmacht erneuert werde. Hierauf erstatten Oberst von BonstettenBern nnd Schultheiß Meyer von Freiburg Bericht über ihre Mission zu Beilegung des Krieges zwischen