350 Juni 1594.
Landgrafschaft Thnrga».
«
Art.
491.
Stifte und Klöster.
«I
Art.
070.
LocaleS.
I».
S27.
Stifte und Klöster.
i».
301.
Kirchl. u. Glaubenslachc»'
«.
„
2ö.
Justizsachen.
Landvogtei Nhcinthal.
Art.
37.
Anst. mit Abt v. St.Gallcn.
I.
Art.
73.
Ewiger Verspruch.
»»»
„
90.
Weggelder ic.
ii
38.
Anst. mit Abt v. Gt.GaW'
ii
»
72.
Ewiger Verspruch.
Grafschaft Bade».
V.
Art.
02.
Justizsachcn.
1,1».
Art.
4.
Beamte.
„
93.
Zurzacher Markt.
Landvogtei Frciämter.
Art.
34.
' Rechts- und GcrichtSsachcn.
vi».
Art.
103.
Verschiedene».
Bier cinictli. Bogt, iibcrh.
Art.
04.
Rechts- und Gerichtssachen.
G.
Ar«.
198.
Zollsachen.
1^.
211.
Kriegssachcn.
Landvogtei Lauis.
«»
Art.
122.
Justizsachcn.
«II aus dem Ziirchcr Exemplar
8 LS,
««? aus dcni Nidwaldner Exemplar, II aus dem Exemplar im Aargnuer Archiv 8
Confeienz von Uli, Schwyz nnd Nidwaldcn.
Arunnen 1504, 7 Juki.
La»lde»archtv Ntdwalden.
Gesandte: Uri. Johann Jakob Troger, Ritter, alt-Landammann; Logt Hans Lnßmann, deS Naih^Schwyz. Ulrich Ceberg, Statthalter; Johannes Gasser, Ritter, alt-Landammann. Nidwalden. Nikla»^Leu, Ritter, Statthalter.
Über das vom spanischen Ainbassador kraft Biindniß gestellte Paßgesnch fiir 4(100 Landsknechte dinlhdaS Gebiet der drei Orte eröffnen die Gesandten ihre Instructionen, zugleich wird der 4. Artikel der Verein»^abgehört, welcher sagt, daß, im Fall der .König Kriegsvolk bedürftig wäre »nd dasselbe durch unsere La»^schaften zu führen begehrte, die Befehlshaber den Durchpaß verlangen können. Daher wird ans G»the>^der Obrigkeiten beschlossen, dem König den begehrten Paß zu bewilligen, n»ter der Bedingung jedoch, daßgleichen Tage nicht mehr als 200 Mann, die eine Hälfte am Morgen, die andere am Abend nnd nur »ntihren Seitengewehren bewaffnet, durchziehen, daß sie auch alle Zölle und Nahrungsmittel nach Bili'öbezahle» und sonst sich nach Gebühr verhalten, endlich daß solche Kriegslente, welche durch Beschädigungenandere ungebührliche Handlnngen sich verfehlen würden, von der betreffende» Obrigkeit nach Verdienen besteswerden mögen. Die beiden andern Orte sollen ihre Resolution darüber an Uri mittheilen, welches dann bc»»spanischen Gesandten darum anhalten soll, den Befehlshaber dieses Kricgsznges zu ermahnen, jeder Rotte c>»^ordentlichen Führer beizugeben, damit sie Jedermann unbeschadet nnd nnklagbar durchziehen. Im Fall du 9von den Obrigkeiten angenommen wird, soll Uri in der drei Orte Namen den Landvögten von BellenzNiviera Miltheiliing davon machen, damit gute Ordnung gehandhabt wird. I». Eine Zuschrift des ErM^von Moyland vom 25. Juni, die Anzeige enthaltend, daß er nächstens die Visitation beginnen werde, »ebst d^Bitte, man möchte ihm bei diesem Anlaß allfällige auf den Gottesdienst bezügliche Wünsche mittheilen, wirdde» Abschied genommen.