Juni 1593.
jener Gesandtschaft werden auf die Orte gleichmäßig vertheilt; sie betragen für jedes 5 Kronen oder k g"^Gulden, i». Philipp von Mentlen, alt-Landvogt der Grafschaft Baden, meldet im Auftrag des spanischeAmbassadors della Croce, er habe schon mehrmals beantragt, man möchte über Vertreibung der Banditc"gegenseitig die nöthigen Anordnungen treffen; nun begehre der Gubernator zu Moyland, daß jeder Theil de»Banditen so weit auf das andere Gebiet nachseze» dürfe, bis er sie lebendig odcr*todt ergriffen habe. ^werden nun die Landainmänner von Beroldingen von Uri und Lussi von Unterwalden nach Moyland ab-geordnet, um daselbst das Entsprechende zu unterhandeln, «ß. Zürich macht Anzug, daß zufolge eingegangenerNachrichten die ungehorsamen Unterthanen von Basel sich über Erhöhung des Salzpreises beklagen, einigeBurger der Stadt aufwiegeln und Unruhen erweken möchten, weßwegen es vorschlage, nochmals ein Schreibe"an die fünf Ämter zu erlassen. Die Gesandten von Basel sind über diese Sache ohne Instruction, äußer"aber persönlich, daß ihre Obrigkeit diese Angelegenheit bis zu einem günstigern Zeitpunkte verschoben habe; ßeglauben, daß eine Zuschrift nicht ohne günstigen Erfolg sein werde; das Salz könne die Obrigkeit nicht m^rin dem bisherigen Preise verabfolgen, weil es aufgeschlagen habe. Daher wird an jedes der fünf Ämter einenochmalige Mahnung erlassen, i». Das Gesuch Freibnrgs um Fenster mit der Orte Ehrenwappen in d»6neu erbaute Jesnitencolleginm wird in den Abschied genommen; ebenso ein gleichartiges Gesuch des La»d'ammannS Jmfeld von Unterwalden für das neue Haus des Statthalters Leu. (S- n. Luggarns). t-n. Mendris). 11. ;S. u. Freiämter). v. (S. u. Vier ennetbirg. Vogt, überh.). Das Gesuch ^Sekelnieisters Schumacher von Wesen nni Fenster mit der Orte Ehrenwappen in sein neuerbantes Wirthsh»"^zum Schwert wird in den Abschied genommen, x. (S. u. Baden). (S. u. Freiämter). Jedes derregierenden Orte erhält von den Landvögten und aus den Geleitsbüchsen laut ihrer Rechnung 131 Gld. 39 Sch^»»». (S. n. Baden). Iii». (S. u. Sargans), «r. (S. n. Freiämter). «l«I. Landammann LussiUnterwalden erinnert die Gesandten von Schasfhansen abermals an seine Anforderung an Landvogt Rud"tund bittet um deren Verwendung bei ihren Obern, daß sie ihn mit seinen Unterpfändern „verfahren lasse"wellen", ansonst er im Fall wäre, auf Guthaben der Bürgermeister Ringk und Meyer zu greifen, die ih» 5"jenem Vorschuß veranlaßt haben. Die Gesandten Schasfhauscns wollen dieses empfehlend an ihre Ober"bringe». «?«. Der französische Ambassador begehrt von Zürich, Bern, Glarus, Basel, Solothurn, Sch""Hausen und Appenzell Antwort auf das zu Solothurn an sie gestellte Ansuchen um eine» Aufbruch vonMann. Da diese sich nicht entschließen wollen, bevor der Ambassador erkläre, wo das Geld sei und was fbrgewisse Mittel deßhalb gezeigt werde», gibt er seinen Vorschlag jedem dieser Gesandten in den Abschied- "Eine inzwischen vom Stadtschreiber von Solothurn auftragsgemäß entworfene Ermahnung an den König ^Continuation der angefangenen Friedenshandlung wird approbirt und Zürich zur Ausfertigung und Bcsiclsi"^in der sieben Orte Namen übergeben, ßl Des Bischofs von Basel Kanzler klagt vor den Gesandten ^XIII Orte gegen die bischöflichen Unterthanen der Stadt Biel, welche die durch die Säze erlassenen Erkannt»'^immer noch nicht angenommen haben und dein Bischof nicht huldige» wollen, daher derselbe verursacht worde"sei, sie nach Baden zu laden; er bittet, ihnen eine „starke" Citation zukommen zu lassen. Da man aberdie Parteien möchten bei einem erneuerten Versuch der Säze gütlich vertragen werden können, wird der H""nochmals verschoben. Inzwischen sollen die von Biel ernstlich ermahnt werden, dem neuen Meyer zu huld'^"'ansonst man dem Bischof den begehrten Rechtstag bewilligen würde.