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5,1,a (1872) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1587 bis 1617
Entstehung
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296
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Jim! 1592.

erwarte der Gubernator, es werden die Eidgenossen sie gemäß Erbeinung in Schuz nehmen. Wenn diegenossen Truppen durch die Grafschaft senden, so möchten sie ihre Hanptlcntc anweisen, keinerlei Schoden derselben zuzufügen; beim Durchzug des Oberst Humbert von Dießbach mit den Herren von Guitry und Sa>»'lseien Brandschazungen vorgekommen, gegen die schon auf lezter Tagsazung geklagt und Restitution verladworden sei. Man möchte ferner Bern um eine Antwort angehen in Betreff der streitigen Wälder auf de»'Noirmont und wegen des schuldigen Zinses vom Schloß Sainte Croix. Dem Gesandten wird fiir de»überbrachten freundschaftlichen Gruß und für die Ausbezahlung des Erbeinungsgeldcs gedankt. An den fr»»'zösischen Ambassador wird geschrieben, er möchte den Herrn von Bissy von seinen Feindseligkeiten gegen d»Grafschaft Burgund abmahnen, auf ungesäumte Freilassung der Gefangenen dringen und für Aufrechthalt»»^der Neutralität der Grafschaft sorgen. Die übrigen Punkte des burgundischen Vortrags werden in den Absch'^genoimnen. I». (S. u. Thurgau). I. Glarus stellt die Bitte, es möchte auch Schwyz jene» Vergleich, ^über die Anstände wegen Windcgg und Gaster abgeschlossen worden ist, annehmen, wie es Glarus bereitgethan, damit die Briefe darüber aufgerichtet werden können. Schwyz bemerkt, daß es nur ganz Unbcdc»'tendes daran auszusezcn habe, daß nämlichetwa zu Tagen geredt," es werde GlaruS vielleicht viele J»^keinen neugläubigen Vogt mehr nach Gaster sezen, oder vielleicht nie mehr; möge sich nun das verhalten,es wolle, so werde Schwyz jenen Vergleich halten, auch wenn keine Briefe charüber aufgerichtet worden. Sch'»^wird die Annahme der Artikel verdankt, mit der Bitte, daß es auch die Briefe darüber errichten lassen mi^'damit beide Theile sich daran zu halten wissen, Basel begehrt, daß man den durch die sechs Schied»'^,aufgerichteten und auf der Tagsazung vom 2. Februar bestätigten Vertrag in Vollziehung seze. Das »»leztem Tage entworfene Schreiben an die fünf Ämter wird noch etwas verbessert und dann an dieseserlassen mit dem Begehren um baldige Autwort. (Als Antwort erfolgte eine vom 2K. Juli datirte S»pp^cation der basel'schen Unterthauen an die XII Orte. S. Acten: Basel im Staatsarchiv Lucern). I» ^Begehren Lucerns, man möchte nochmals an den Kaiser schreiben, damit er dem Grase» von Dcsana d»^Prägen falscher Lucerner und Berner Münzen verbiete, wird in den Abschied genommen, weil man vom K»'!^noch eine Antwort ans das früher dießfalls an ihn erlassene Schreiben erwartet. Der Landschreiber inFreiämtern wird gleichzeitig beauftragt, in'sgeheim nach jenein Boswyler sich zu erkundigen, der f»^^Lucerner Schillinge und Berner Kreuzer fabricirt hat. n». Burgermeister Meyer von Schaphausen beruht'daß Schaphausen jüngst mit denen von Constanz zu Dießenhofen eine Übereinkunft hinsichtlich derabgeschlossen habe, und beantragt, man möchte sich mit dein Erzherzog Ferdinand und mit dem schwäbif^Kreis über Gleichheit der groben Münzsorten verständige». Wird ml iimtruvmlnin genommen, i»Thurgau). «». Weil auf allen Tagsazungen Gesuche um Feustcrscheiikungen in Kirchen, Rathhäuser ».einlangen, woraus bedeutende Kosten erwachsen, so wird beschlossen, cS soll in Zukunft jedes Ort fii» ^Fenster in eine Kirche nur 8 Kronen, für ein solches in eine Conveiitstube 4 Kronen und an Partie»^Personen nur 3 Kronen bezahlen, nicht mehr. >». (S. u. Luggarus). «z. ('S. ». Thurgau). i». Das Oe!>Lucerns an die übrigen katholischen Orte und Appenzell um Schenkung von Fenstern in das neu erb»'Kloster Rathhausen wird von diesen in den Abschied genommen. und t. (S. u. Rheinthal). « 'Thurgau). v. Das Erbeinungsgeld vom Haus Österreich und von der Grafschaft Burgund für das I"1592 wird ausbezahlt. (S. u. Freiämter), x. (S. u. Luggarus). DaS erneuerte Ansuche» ^

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