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5,1,a (1872) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1587 bis 1617
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. Januar 1091.

f. (S. u. Baden). U. Über den Vorschlag, auf nächste Fasten wegen der bedenklichen Zeiten und wegenSeligsprechung des Bruders Klans das große Gebet abzuhalten, solle» den Gesandten ans nächste TagsaMÜInstructionen mitgegeben werden. I». Landainmaiin Lussi erstattet Bericht iibcr den Erfolg seiner Sendungan den König von Spanien. Wird verdankt, l. Jede Obrigkeit soll sich angelegen sein lassen, der geg^'wärtigen Händel sich nichts anzunehmen; dagegen wollen die katholischen Orte zusammen halten und nichtsAbwesenheit ihrer Gesandten unternehmen lassen, was ihnen zum Nachthcil gereichen könnte. Ii. (S.Thurgau). I. Uri stellt das Ansuchen, man möchte Lucern dahin zu vermögen suchen, daß es den ergangen^Spruch in Betreff des Kornkaufs annehme. Lucern aber will ihn aus verschiedenen Gründen nicht annehw^und bemerkt, der Span wäre vermieden worden, wenn der Schreiber sich nicht Unrichtigkeiten in derfertigung erlaubt hätte.

Man sehe auch ini Abschnitte Herrschastsangelegenhcitcn:

Landgrasschaft Thlirgau Art. 283. Kirchliches u. Glaubenssachen. Is Art. 583. Stifte und Klöster.

Grafschaft Baden. r. Art. III. Gotteshäuser.

Zu «. Die Instruction für die Gesandten der VIl katholischen Orte, Landnnimann Melchior Lussi und Gardchaup^mann Jost Segesser, an Papst Gregor XIV., sammt der bcsondern Instruction enthalt folgende Punkte: Sie sollen l.Gewohnheit unserer frommen Altvordern dem heiligen Pater im Namen der katholischen Orte den Fußfnll thun! 2-hängende Frage bezüglich der Eanonisatio» des Bruders Klaus betreiben; 3. auf der Durchreise den Herzog zu ,begrüben, demselben die Fortdauer der Freundschaft und des vertraulichen Verständnisses zusichern und ihm zur GeburtSohnes gratulircn; 4. die Erhaltung des eidgenössischen Kollegiums zu Moyland anempfehlen; 5. den Cardinal von ^um Perpctuiruug seiner Stiftung an dieses Kollegium ersuchen; ti. den Nuntius Octavius Paravicinus, Bischof zu Alexandraseiner vorzüglichen Dienste wegen ganz besonders recommeudiren; 7. dem Gubernator in Moyland, Herzog zu Tcrra»^'die bewußten Sachen wegen des Bündnisses mit Spanien und wegen Appenzclls in Erinnerung bringen; 8. die Anforden»'!^der Obersten und Hauptleutc an Frankreich für ihre den verbündeten katholischen Fürsten geleisteten Dienste dem PapßHerz legen; 9. die Dispensation des Dr. Johann Furrer, genannt Nösliu, fördern; 10. in allen diesen Sachen diehülfe der einflußreichsten Kardinäle in Anspruch nehme». Staatsarchiv Luccrn, Allgem. Absch. KU. S. 200 und ^(Die koncepte sind schon vom 29. und 31. Dccembcr daNrt). In seinem Antwortschreiben, ä. cl. 17. März,der Papst die ihm erwiesene Huldigung, belobt die beiden Gesandten und versichert die katholischen Orte seineswollcns und seines Entschlusses, für die Erhaltung ihrer Freiheit und Beschüzung des katholischen Glaubens sein Mög^zu thun.

RV3.

Tagsazung der XIII Orte.

Aaden. 1591, 20. Januar (Sontag, was Sanct Sebastianstag).

Staatsarchiv Lnrern. All«. Adlchi-dt ük.' W«. Staatsarchiv Zürich. Abschi-ddd. iZI, S. WS.

Gesandte: Zürich. Konrad Großmann, Bürgermeister; Hans Keller, Pannerhcrr, Obmann.

Anton Gasser, alt-Venner; Vincenz Dachselhofer, Sekelmeister, beide des Raths. Lucern. Ludwig -Ritter, Schultheiß und Pannerherr; Jost Holdermeyer, Sekelmeister und des Raths. Uri. Walther 'Landammann. Schwyz. Jost Schilter, Landammann. Unter Wald en. Johannes Roßachcr, Landainw^'von Obwalden; Johannes Waser, Ritter, Landammann und Pannerherr, von Nidwalden. Zug. ^

Christian Jten, des Raths. Glarus. Jost Tschudi, Landainmaiin; Melchior Hässi, alt-Landammann;

Elmer, Sekelmeister und des Raths. Basel. Remigius Fäsch; Melchior Hornlocher, beide deö ^