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5,1,a (1872) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1587 bis 1617
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März 1590.

und des Beistandes seiner liebe» Eidgenossen bedürfe. Es bitte, die drei Städte mächten die vorgebrachte»Gründe wohl bedenken und ihm eine willfährige Antwort dariiber zukommen lassen.

1it2.

Conferenz der V katholischen Orte.

Lucern 1500, 10. April.

Staatsarchiv Vucern! !»«>'»» Mschtide u >IV, — Mg. Ablchird« KI>', <8.

Gesandte: Lucern. Jost Krepsinger, Ritter, Schultheiß und Stadtfähnrich; Ludwig Pfyffer,a lt-Schultheiß; Niklaus Krns, des Raths; Jost Holdermcyer, Sekelmeister und des Rath. Uri. WalchsJmhof, Statthalter; Balthasar Gisler, des Raths. Schwyz. Kaspar Abyberg, Landammann; M>ch^Schriber, Statthalter. Unterwal den. Kaspar Jakob, Landammann, von Obwalde»; JohannesRitter, Landammann und Pannerherr, von Nidwalden. Zug. Beat Zurlauben, Ammann; Bogt Jten, d^Raths.

»». Auf die Nachrichten aus Frankreich über den Sieg des Königs von Navarra und die Niederlagekatholischen Partei (bei Jvry) wurde dieser Tag ausgeschrieben. Man freut sich, daß die Truppen der kath"tischen Orte dort so waker sich gehalten haben, so daß sie selbst von den Feinden belobt worden sind, erw»r ^auch, daß der König von Navarra sein fürstliches Wort halten werde, und vernimmt mit Wohlgefalle»,die Obersten und Hauptleute der Solothurner die aus den katholischen Orlen in ihren Schuz genommenihnen alle Liebe und Freundschaft erzeigt haben. Dafür nun wird Solothnrn verbindlich gedankt, »>^ ,Versicherung, daß man es ihm nie vergessen werde, und mit der Bitte, eS möchte für sicheres Geleit derihr Baterland heimkehrenden Truppen der katholischen Orte besorgt sein. Auch an die Ambassadorett ^Spanien und Savoyen wird geschrieben, sie möchten diesen Leuten sicheren Durchpaß gestatten. Endlich ^der päpstliche Legat ersucht, sich zu verwende», damit die übrigen noch in Paris befindlichen vier Fäh»^'sicher in die Heimath entlasse» werden. I». Ans die Beschwerden der Gardeuknechte zu Turin, besonders »ihre ausstehenden Anforderungen, wird an den Herzog von Savoyen um Abhülfe geschrieben, «. Dein ^bassador des Königs von Spanien, Pompejns dclla Croce, wird auf seinen Vortrag, worin er weg»»Niederlage der katholische» Waffen in Frankreich tröstet, verbindlich gedankt. «I. Denen von Appenzellin Betreff der ihnen von Zürich vorgeschlagenen Glaubensdisputation geschrieben, sie möchten bei ihrerverbleiben und sich nicht weiter einlassen, möchten auch berichten, was ihnen seit dem lezten Schreibensei, auf daß man daS Erforderliche verfügen könne. (S. n. LuggaruS). I'. Mit dem päpstlichen Leg»wird gesprochen bezüglich der früher begehrten Versicherung, was man vom Papst bei eintretendererwarten hätte. Ebenso wünscht man von Pompejns della Eroce zu vernehmen, wie, wo und wannFall der Roth die durch das Bündniß zugesicherte Hülfe erwarten könne; zugleich wird er an die bald "fallende Pensionszahlung erinnert. Uri rechtfertigt sich gegenüber der Anschuldigung, daß dort beider Ämter nnd Vogteien wieder Umtriebe gemacht werden. Es wird ermahnt, sich in Betreff dieseszu den katholischen Orten zu halten. Auch Zug sott den Hauptmann Meyenberg, der dergleichen

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