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5,1,a (1872) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1587 bis 1617
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Juni 1589. IL5

Wiche Zwietracht zu vermeide»; sie nehmen Gott und die Welt zu Zeugen, daß sie stets bedacht gewesen,Friede, Nnhe und Einigkeit im Vaterland zu erhalten. Ans dem von ihre» Obern erhaltenen Schreibenentnehmen sie, daß man glaube, die beiden Aufbrüche seien wider die Blinde geschehen; sie bitten aber, cSN'öchte namentlich Zürich Jene nennen, welche solches sage», damit sie sich desto besser verantworten können." dürfen schließlich nicht verschweigen, daß in mehrcrn Orten das Gerücht gehe, daß man, wenn die V Ortewieder einen Aufbruch bewillige» sollte», dann in deren Land einfallen »verde, und daß sonst allerlei ScheltnngcnkW» die V Orte geduldet »verde». Zürich nimmt diese Antwort der V Orte in den Abschied. Endlich^U'd jedes Ort beauftragt, strengc Verbote gegen Schcltnngc» und Schmühschrifte» zu erlassen; auch denWdvögtc» und zugcwandtc» Orten wird von diesem Beschlüsse Mittheilung gemacht. Man berathct sich,man wohl den Krieg zwischen Savohen »nid Bern beilegen könnte. Die V katholischen Orte sind ohne^chructioncn. Es wird nun beschlossen, im Namen der XII Orte an den Herzog ein Schreiben zu erlassen,"ut der Anzeige, daß man am 25. Juli dieser Sache wegen eine Tagsaznng in Baden halten »verde und daß' dahin die Feindseligkeiten eingestellt werden möchten. Der Entwnrf zu diesem Schreiben wird den V^holische,, Orten in den Abschied gegeben, damit sie sich beförderlichst darüber entschließen, ob sie dazu auchRuinen. 5. Es wird beschlossen, am 25. Juli in Baden wieder eine Tagsaznng zu halten. »». Deriatthciltcr von Rheinfelde» überbringt vo» Erzherzog Ferdinand von Österreich das ErbeinnngSgcld für die^hrc 1588 und 1589. Jedes der XII Orte ^erhält 31t> Gulden zn 15 Constanzer Bazcn. I»I». (S. u.

kudris). « Das abermalige Gesuch Nidwaldcns UNI Schenkung von Fenstern »ud Ehrenwappcn in seinWes Schiizenhaus zu Staus wird in de» Abschied genommen; ebenso ein gleiches Gesuch des Landammann Lnssisei» ncncS Hans. «l«I. Obmann Keller von Zürich wünscht Znrükcrstattnng der Vorschüsse, welche er dem" en, der ab lcztem Tage an den Herzog von Savohen abgeordnet worden, gemacht habe; eS treffe ans jedes17 gute Gulden. Heimzubringen, < v (S. ». Thnrgan). (S. ». Vier ennetbirg. Vogt, übcrh.).

Freibnrg macht de» V katholischen Orten die Anzcige, daß es von Zürich ersucht worden sei, den»rwden zwischen Savohen und Bern vermitteln zn helfen, daß es aber ohne Zustimmung der V Orte nichts1»i möchte. Dieses Zutrauen wird Freibnrg verdankt, mit dem Bemerken, daß man ans dem Tage zu Lucern"Wort geben »verde. I»I» und II. n. Thnrgan). I<I^. Die Landammänncr Troger von Uri und Lnssiu Untcrwaldcn machen die Anzeige, daß sich über hundert Banditen wohlbcwaffnet in einem alte» festen^'sse ans mahländischcm Gebiet, etwa zwei Stunden von Lanis am See verschanzt haben und von dort""6 die Umgegend schädigen. Sie beantragen, man möchte mit demHerzog" von Mahland unterhandeln, daßde»» Gnbernator von Como befehle, mit dem nöthigc» Kriegsvolk und Gcschüz aufzubrechen, um inW'inschaft mit dem Kriegsvolk der Eidgenossen daö Schloß zu Wasser und zn Land zu belagern, zufließe» und einzunehmen und ans diese Weise die Banditen auszurotten. Uri wird nun beauftragt, »nitWsns della Croce darüber Rüksprache zn halten. II. Rechnungen über die Einnahmen von den Land-au, aus den Geleitsbüchsen und an Zinsen (S. die betreffenden Landvogteien). (S. n. Thnrgan).n. Deutsche gem. Vogt, iiberh.). «»«». (S. n. Sargans). >»>» (S. u. Thnrgan). Derl von Alshansen hatte lcztcs Jahr seine Giiter und Einkünfte in der Grasschaft Khburg beschreibenwobei es sich unter Andern» ergeben hat, daß ein Zehnten daselbst zu dem dem Spital St. Anton zueigenthünilichen Rnssikonerzehnten gehöre. Da nun dieser Zehnten nur in Gegeinvart beider Parteienlieben »verde» kann, begehrt Obmann Keller, Schwyz und GlarnS möchten ihren Amtmann zn Utznach