März 1580. 158
^""dcsschwnr zu St. Moritz bestätigt. Uri, an dem nun gemäß früherer Verabredung die Reihe für den^'Mibundesschwiir ist, wird ersucht, die entsprechende» Vorbereitungen hiezn zn treffen, Es wird mit den^sandten von Appenzell Rüksprachc genonnnen und an die von St. Gallen geschrieben in Betreff einigerRuhestörer daselbst. I». Wegen einer Ansprache des Gilg von Hospcnthal von Schwyz an Mühlhanscn wird"uch Ziirich geschrieben. I. Die nenn Orte beschließe», die neuen Münzgewichte anzunehmen und sie mit denWichen jxdx,, Ortes zn versehen, hingegen alle andern Gewichte abzuschaffen. Es wird darüber anVilich Meldung gemacht, k. Der päpstliche Nuntius ermahnt, bei gegenwärtigen kritischen Zeiten in LiebeEinigkeit zusammen zn halten; er empfiehlt auch den Abt von St. Gallen als einen wohlmeinenden^älatcn. I. Ans das Schreiben der beiden Ambassadorcn von Frankreich, worin sie den Oberst Ludwig^hffer von Lncern abermals „gröblich" an seiner Ehre angreifen, wird der gestrige Beschluß bestätigt; denn'"un glaubt ans benanntem Schreiben entnehmen zn sollen, daß es darauf abgesehen sei, Uneinigkeit unter denuthvlischen Orten zn pflanzen. «». Jedem Boten wird eine Abschrift des Schreibens mitgethcilt, welchesMeri» 14. Mtirz der Herzog du Maine an Oberst Pfhffer geschikt hat und worin er zeigt, wie der von"uch die katholischen Orte beim König anschwärzt und die Lutherischen anrühmt und ihm ans diese sich zn""lasse,, anräth. ». Heimzubringen, wie der Abt von St. Gallen in das im Jahr 1586 zum Schnz desMischen Glanbens abgeschlossene Bündnis; aufgenommen zn werden wünscht und wie der Nuntins auchMi», bittet. «». Freiburg macht die Anzeige, daß Bern ans seinem Gebiet für Verpflegung eines DurchzugsMider Reisigen Anstalten treffe, was vielleicht den übrigen Orten zum Nachthcil gereichen könnte. Dieseurnung wird verdankt, mit der Bitte, ein wachsames Auge zu haben. >». (S. u. Thnrgau). Wenn^Uffhausen für den zn Wallenstadt gefangenen Abraham Forrer Sicherheit leistet, ihn auf der Jahrrechnnng^ Aadcn stellen zn wollen, so will man ihn freilassen. i An den Abt von St. Galle» wird in Betreff desnMichs „ach Frankreich geschrieben. In gleicher Sache wird Solothnrn dringend ersucht, sich von denuuder» katholischen Orten nicht zn sondern, indem, wie bekannt, der König von Navarra zum Befehlshaber^Mint n„d der Krieg wider die katholische Religion gerichtet sei. <. Uri wird beauftragt, in Betreff des»ldiijsseg mit dem Ober» und Gotteshansbnnd das Nöthige dahin zn schreiben und zn berichten, was weiter/"cgiw. „ Rheinthal), v. Der Abt von St. Gallen hat zur Erhaltnng des katholischen Glanbens
Togge„h„rg eine Ordnung aufgestellt. Das soll jeder Bote den Geheimen Rüthen hinterbringen.^2. n. Cngelberg). x Selelmeister Arcgger wird beauftragt, dafür zn sorge», daß die VerantwortungOberst Pfysfer den beiden Ambassadorcn mitgethcilt werde, nachdem seine Obern davon Kcnntniß genommen(S. u. Thnrgau).
Man sehe auch in den Abschnitten Hcrrschasts- und Schirmortsangclegenhciten:
Thiirga». I». Art. 550. Stifte und Klöster. ?. Art. 551. Stifte und Klöster.
^Wogtet Rhcinthal. « Art. 117. Kirchliches u. Glaubcnssachc».
^'''"Msttei Engclticrg. " Art. 3».
I» und I. Laut de Harlan'S Antwort an die neun Orte, <1. <1. Solothnrn 26. Mörz, bestanden dessen KlagenHy " Koffer in Folgendem: Derselbe erlaube sich verschiedene Umtriebe silon lwi^nas et prntippwn) zum Nachtheil desipr"? vermehre absichtlich den Unwillen wegen der riitständigen Zahlungen; die bei Erncnerung der Vercinnng ver-ch^nen Summen seien vier Jahre pünktlich bezahlt, vom Oberst Pfysfer aber und seinem Aufbruch verschleudert worden;
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