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5,1,a (1872) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1587 bis 1617
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März 1589. 151

^ichser, Ritter, Landammann; Balthasar Gallati, beide des Raths. Basel. Hans Rudolf Huber; BartholomäusMarian, beide des Raths. Freiburg. Ulrich von Eugclspcrg, Ritter; Martin Gottrau, Sekelineister und^ Raths. Solvthuru. Stefan Schwaller, Schultheiß; Urs Snry, alt-Schnltheiß; Laurenz Aregger,cniier; Wolfgang Dcgcnscher, Sekelineister. Schaffhause». Hans Konrad Meyer, Bürgermeister,pPe»zxll. Hans von Heimen, Landamniantt; HanS Boviner, alt-La»da»imann. Wallis. Anton Mayrnzett,""deshaiiptnian»; Franz am Hengart, Panncrherr zu Siders.

^ Die französischen Gesandte», Herr von Sillcry und Herr von Sancy, vermelde» des Königs Gruß"»d beincrken »ach Überreichung ihres schriftliche» Vortrags in Betreff des begehrte» Aufbruchs, daß sie nicht""^lassen können, den König gegen die Verlä»md»»gen seiner rebellischen Unterthanen in Schnz zu nebinen,"ainentlich Herr de la Motte ans einer Tagsaznng der V Orte zu Lucern nnwahrhaftc Dinge vorgebracht^ endlich, daß die Eidgenossen gemäß Vercinung verpflichtet seien, des Königs Widersachern de» Anfenthalt" de» Orten zu untersage». ES wird hierauf von der Mehrheit erwidert, daß der König in seinem Schreibenangebe, wo er die begehrten Truppen zu verwenden gedenke, und daß man diesen Aufbruch nicht bewilligen^krde, bevor alle Anforderungen bezahlt seien. Der französischen Gesandten Antwort wird in den Abschied^Winnie», i,. Oberst Tnggincr von Solothnrn überbringt eine vom 22. Februar datirte Zuschrift desUbernatvrS zu Lyon in Betreff der den Truppen schuldigen Zahlungen und wünscht, daß ein Dankschreiben^ die ihm erwiesene Zuvorkommenheit an denselben erlassen werde. Es wird dem Gubernator gedankt, mitBegehren, er möchte dafür besorgt sein, daß den vier Fähnchen, welche noch zu Lyon ans ihre Bezahlungbeförderlichst entsprochen werde, Der spanische Ambassador, Pompcjns dclla Croce, schreibt niitermMärz cm die VII katholischen Orte, sie sollen sich nicht bewegen lassen, gegen die katholischen Fürsten »ndadtc, welche zum Schnz des katholischen Glaubens sich vereinbart haben, die Waffen zn ergreifen, und daher/ Begehren des französische» Gesandten von der Hand weisen. Wird in den Abschied genommen. «I. Svlo-d"r» wird ans seine Einfrage, waS die V katholischen Orte bezüglich einer Unterstüzung an das Angnstincr°ster in Freibnrg zn Lncern beschlossen habe», erwidert, gemäß Beschluß habe jedes Ort t! .Kronen zn geben.' ^hwyz bemerkt, daß es wegen des Schnees nicht möglich sei, auf de» 15. April über die Furka zum"""^schwur ins Wallis zn reite», und wünscht Anscznng eines andern Tages. Heimzubringen, t Die./sandten der VII katholischen Orte und von Glarns und Appenzell beschließen, am 27. März einen Tag inabzuhalten, »m das Geschäft mit Frankreich vorzubcrathe». Die Gesandte» der VII katholischen^ ^ schreiben an die beiden Landainmänner Bodmer und Tanner zn Appenzell, sie sollen nicht dulden, daß^ Lutherischen wieder neue Unruhen im Lande erregen, vielmehr am Vertrag festhalten, damit es ihnen nichtwie es Mühlhausen ergangen sei.