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Januar 1589.
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Conferenz der V katholischen Orte.
Luccrn. 158V, 25. Januar (Montag vor Conversionis Pauli).
Staatsarchiv tincer» LulMier Abschiede (Z. 78.
Gesandte: Lucern. Heinrich Fleckcnstein, Ritter, Schultheiß; Ludwig Pfyffcr, Ritter, alt-Schulthcißund Pannerherr; Sebastian Feer, Paunerherr; Ulrich Dullikcr, Veuner; Niklaus Krus, des Raths. Uri.Walther Jmhof, Statthalter; Jakob „iöwster" (Eustcr), des Raths. Schwyz. Kaspar Abyberg, Land«ainmann. Unterwalden. Kaspar Jakob, Landammann, von Obwaldcn; Melchior Lussi, Ritter, Land-aininann, von Nidwalden. Zug. Heinrich Etter, des Raths.
Weil Bern in Betreff seiner savoyischen Lande einen gemein-eidgenössischen Tag nach Bade» aus-geschrieben hat, kommen die V katholischen Orte zusammen und beschließen, man wolle, da Bern nun Anderesvorbringe als auf dem Tage am 23. März 1579, die Sache einstweilen auf sich beruhen lassen und zu Bade»anhören, was vorgebracht werde, und den savoyischen Gesandten, Herrn von Lambert, auch davon in Kenntnißsezen. I». (S. u. Gaster). «. Zug wird an das Versprechen erinnert, das es Einigen von Unterwalden i»Betreff des Michael Weber gegeben hat, damit diese Sache endlich erlediget werde. «I. Der spanischeAmbassador, Pompejns della Croce, berichtet nach Überreichung seines vom Gubcrnator zu Mayland, DonCarlo von Aragon, Herzog zu Terranvva, unterm 22. Januar ausgestellten Creditivs über die Ermordungder beiden katholischen Fürsten von Guise und ermahnt, zum Besten der jenem Unglück Entronnenen ststzusammen zu halten. Bericht und Ermahnung werden ihm verdankt, unter Beifügung der Bersichcrnng, daßman dem Bündniß mit Mayland treu nachleben wolle. «. In Betrachtung der vorgefallenen Ereignisse u»dder drohende» Gefahren ist man der Ansicht, daß man zur Erhaltung des Vaterlandes und des katholische"Glaubens fest zusammen halten müsse. Es soll daher jedes Ort sein Nachdenken darüber walten lassen, auchsoll man in allen wichtigen Fällen, bei Aufbrüchen, Kriegszahlnnge» ». s. w., einstimmig sein. Freiburg,Solothurn und Appenzell will man auf nächstem Tage zu Baden darum angehen, auch zu den V Orten Z"halten, f. Der frühere savoyische Ambassador, Hieronymus von Lambert, macht im Namen seines Fürste"freundschaftliche Anerbietnngen. Sie werden ihm verdankt. H An den französischen Ambassador in Solothurnwird geschrieben, er möchte ans den Tag zu Baden in Betreff der ausstehenden Zahlungen Antwort gebe"-Zugleich soll jedes Ort reiflich berathen, was man in dieser Hinsicht weiter thun wolle, indem die früher"Projecte durch die vorgefallenen Ereignisse zu nichts geworden seien. I». Da Hans Heinrich Schlutups v»"St. Gallen im Rheinthal sich ungebührlich gegen die Capnziner geäußert hat, was gegen den Landfrieden >shso sollen die Boten nach Baden Vollmacht bringen, den Schlutups zu bestrafen. Mit denen von St. Galle"soll darüber Rüksprache genommen werden. I »nd k. (S. n. Lnggarns). I. Da Bern auch die zugewandte"Orte auf nächsten Tag zu Baden eingeladen hat, so wird die Frage aufgeworfen, ob man denselben, die fräh^nur bei ganz wichtigeil Verhandlungen, z. B. mit fremde» Fürsten und Herren, bei Abschließt»^ von Bi>"^nissen u. dgl. beigezogen worden, daselbst den Beisiz gestatten wolle. Weil sie nämlich größtentheils lutherischsind, so besorgt man, bei Abstimmungen übermehrt zu werden. Wird nck i-vkvrvmiuln genommen. »». Bischt