December 1583. 187
Bcllenz, beide des Raths. Nidwal den. Melchior Lussi, Ritter, Landammann und Richter; Johannes^ascr, Ritter, Pannerherr und alt-Landammann; Hanptinann Komad KäSlin, alle drei des Raths.
Das Verhandelte sehe man im Abschnitte Hcrrschnftsangclcgcnhcitcn:
^°lltki Belle», -c. Art. IN.
80.
Miinzcoiiferenz.
Murten. 1588, »ach 1Ü Iccemver.
.Nn»t0tt»arcl>i» Areidnrn. InstrucNonrnduch Nr. 14.
Unterm 12. December 1588 instrnirt Freibnrg seine Abgeordneten Marlin Kottran, Peter Känel, Heide des Raths,'""d den Ttadtschreiber Wilhelm Tcchtcrmann ,n einer Miinzconseren, mit Bern nnd Neuenbürg in Mnrten. Der Abschied°»»te nicht aufgefunden werden.
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Confcrcnz der V katholischen Orte.
Stans. 1588, 15. Decemver (Donstag der Fronfasten nechst vor Weinacht).
ra»de»archi» Nidwalde». Staatsarchiv Lncern, Acten: BcihAIInisi Lnccrni zu de» drei Länder».
Gesandte: Lnccrn. Ludwig Pfhsfer, Ritter, Schttlthciß; Ulrich Dnllikcr, Stadtfähnrich; Renward^>sat, Stadtschreibcr, alle dcö Raths. U ri. Sebastian Tanncr, lliitter, alt-Landammann; Walther Imhof,^"Uhalter; Sebastian Kuhn, Pannerherr; Vogt Melchior Mnhcim; NiklanS Mnhcini, Landschreiber, alle deshs. Schwhz. Kaspar Abhberg, Landammann; Rudolf Reding, Ritter, alt-Landammann. Untcrwalden.a. ^kob, Landammann, nnd Margnard Jmfeld, alt-Landammann, von Obwaldcn; Oberst MelchiorRitter, Landammann, Johannes Waser, Ritter, alt-Landammann nnd Pannerherr, Wolfgang Lussi,"Uhaltcr nnd des Raths, von Nidwalden. Zug. Kaspar Letter, Statthalter und des Raths.^ Es tvaltet ein Streit zwischen Lucern und Uri, indem lcztercö sich iibcr eine Verordnung LnccrnS indes KornkanfS beschwert. Die beiden Orte Schwhz nnd Untcrwalden hatten in Folge dessen vor-^ "lim, eine» Vllrtischcn Tag in Lnccrn abzuhalten, der aber ans besonder« Gründen nicht zu Stande kam.
Gesandten der drei nicht beteiligten Orte auf den 5. December zu einer „Audienz"?lh! eingeladen, um die Sache zu erläutern. Diesem ward entsprochen nnd nnn im Einverständnis;
^ d"' gegenwärtige Tag »ach StanS ausgeschrieben. Nach Anhörung beider Parteien wird von den drei^ ^ tischen Orten, ans Genehmigung hin der beiden Orte Obern, folgender gütliche Spruch erlassen:Ah ^ ^>t>e» Lncern nnd Uri sollen bei ihre» Freiheiten und Gerechtigkeiten gemäß der geschwvrncn^ verbleiben. 2. Wenn in Zukunft ei» Ort zu Förderung des gemeinen NuzcnS eine Verordnung erläßt,
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