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5,1,a (1872) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1587 bis 1617
Entstehung
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80 Januar 1588.

und Solothurn werden eine gleichförmige Antwort an Bern lind an Neuenburg ertheilen. Wenn die Sacheauf einer Tagsazung angeregt werden sollte, so will man sich an den Inhalt des Burgrechts halten und gemäßdesselben, wenn es verlangt werden sollte, eine Nathsbotschaft an das benannte Kriegsvolk absenden.

Tagsazung der XIll Orte.

Baden. 1588, 14. Haimar (Dornstag vor Sant Anthonins Tag).

Staatsarchiv «Iirern Mqem, Absch. <ZN°. 2K7. Staatsarchiv Ziirich. Absch. IM, Fol. »2i. Landrsarchiv Nidwalde». KantvttSarchiv in Nara»

Gesandte: Zürich. Hans Keller, Obmann; Hans Eschcr, Sekclmeistcr, beide des Raths. Bern.Anton Gasser; Johann von Büren, beide Vcnner und des Raths, Lucern. Ludwig Pfyffer, Ritter,Schultheiß; Jost Holdcrmeyer, Sekclmeistcr und des Raths. Uri. Hans Jakob Trogcr, Ritter, Statthalter.Schwyz. Kaspar Abybcrg, Landammann. Untcrwalden. Marqnard Jmfcld, Landammann, und Joha»»Roßachcr, alt-Landammann, von Obwalden; Johann Waser, Ritter, Landammann und Pannerhcrr, von Nid-walden. Zug. Oswald Mcycnberg, des Raths. Glarus. Lüdwig Wichser, La»damma»n. Basel. Re-migius Fäsch; Wolfgang Sattler, beide des Raths. Freiburg. Peter Krnmenstol, Bürgermeister; Marti»Gottran, Sekelmcistcr, beide des Raths. Solothurn. Laurenz Arcgger, Bcniicr und des Raths; Ha»sJakob vom Staat, Stadtschrcibcr. Schaffhansen. Hans Konrad Meyer, Bürgermeister; Georg Mädcr,Zunftmeister und des Raths. Appenzell. Johann von Heimen, Landamman».

». Die Gesandten von Lucern legen ein von Oberst Krcpsingcr und seinen Mithanptlcntcn an Lnccr»erlassenes Schreiben («I. <1. Leon, 4. Januar) vor, worin diese melden, daß sie nicht zur Bezahlung des a»s-stehenden Soldes gelangen können und daher die Knechte ans den Rath des Herrn Mandclvt »ach Ha»stentlassen haben; sie wünschen nun, man möchte ihnen mit Rath und That beistehen. Lnccr» eröffnet hierauf'Da der König von Frankreich die Truppen der katholischen Orte, welche ihm treu gedient, ans solche W^und ohne Bezahlung entlassen, während er doch die Leute der IV (evangelischen) Städte, welche unter seil»»'Feinden gestanden, init Geld und Geschenken hcimgcfertigct habe, da er überhaupt weder die ausstehend^Pensionen noch andere Anforderungen bezahle, sondern immerfort nur hinausschiebe, und da ans diese Wc>f^mancher brave Mann in Roth gerathe, so beantrage es, daß man mit dem Ambassador ernstlich Rükspra^hierüber nehme und an den König schreibe, er solle sowohl die Pensionen als die Truppen bezahlen, inde»'man sonst Mittel und Wege, zur Bezahlung zu gelangen, suchen würde. — Wird in den Abschied genon»»^I». Die Gesandten von Basel bringen vor: D?c Truppen der Herzoge von Gnisc und von Lothringen hab^sich in der Grafschaft Mümpelgard fcstgcsczt, brennen und rauben in der umliegenden Gegend und bedrohtdas angränzende österreichische und prnntrntischc Gebiet; Basel begehre daher, daß man ihm gemäß derbcholfen sei und eine Gesandtschaft in das Lager der beiden Herzoge sende, nm sie zum Abzug ausGegend zu bewegen, es erwarte davon guten Erfolg. Die Gesandte» der VII katholischen Orte cntgeg»^daß sie auf eine Zuschrift des Bischofs von Basel Gesandte an denselben abgeordnet haben »nd daß di^alles das bei den Fürsten ausrichten werden, was der Bischof ihnen auftrage; sie können übrigens