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5,1,a (1872) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1587 bis 1617
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Juni 1587.

aber von Zürich noch keine Antwort eingegangen sei, so halten sie fiir gnt, »och einige Tage abzuwarten; sollteder Bescheid nicht erfolgen, so müsse unverzüglich ein VIlörtischer Tag ausgeschrieben werden. Wird ml rost;-ronclum genommen, k. Jedem Gesandten wird eine Abschrift der Drohungen, welche neulich ein Läufersbotevon Zürich zu Unterwaldcn ausgestoßen hat, in den Abschied gegeben, damit auf nächsten Tag darüber instruirtwerde, v. Auf die Meldung, daß in Bünden unter den Katholischen und Neugläubigen wegen des mit Spanienabgeschlossenen Bündnisses große Mißstimmung wider die V katholischen Orte herrsche, indem ausgestreut werde,man habe dem König von Spanien Anlaß gegeben, sie, die Bündner, zu überfallen, will man einstweilenkeine Schritte thun, sondern abwarten, bis ein Anzug darüber gemacht wird, was vielleicht auf nächster Tag-sazung zu Baden geschehen dürfte, bei Anlaß derErforderung" der Antwort in Betreff der Zehngerichte.«I. Es wird dabei auch gemeldet, daß die zwei andern Bünde den Obern Bund, der bisher nicht in den neuenBund mit den IV evangelischen Städten hat einwilligen wollen, mit Gewalt dazu zwingen wollen. Daher sollman auf nächsten Tag zu Baden Instructionen mitbringen, was man ihnen in Betreff der Zehngerichte ant-worten und wie man sie erinnern wolle, nicht mehr wider die katholischen Orte zu ziehen und diese bei ihremGlauben zu lassen, v. Lucern verantwortet sich, warum es nicht zum französischen Aufbruch eingewilligthabe; es geschehe dies; wegen großer Noth und Klage des gemeinen Mannes und wegen der rükständigenZahlungen an die Kriegsleute, ferner weil beim lczten Aufbruch die Knechte so schlecht gehalten worden seien;wenn es nicht so triftige Gründe hätte, würde es sich von den andern Orten nicht gesöndert haben. DieseVerantwortung wird in den Abschied genommen, t. Sekelmeister Holdermeher von Lucern erstattet Berichtüber die Mühlhauser Angelegenheit. Weil aber noch kein Bescheid eingegangen, wie der Rechtstag abgelaufenist, so will man denselben abwarten, gx. In Betreff der für das Bisthum Consta»; zu besorgenden Gefahrenwird Gardehauptmann Segesser beauftragt, das Nöthige au den Papst zu schreiben. I». Der Gesandte Zugsdankt Lucern für Mittheilung einiger Drohungen aus Zürich, die Zug besonders berühren. I. (S. u. Eugel-berg).

Man sehe auch im Abschnitte Schirmortsangelegenheiten:

Abtei Eilgeldern. >. Art. l.

RS.

Jahrrechmmg der III Schirmorte der Abtei Engelberg.

Hugelverg. 1587, 8. Auni.

Staatsarchiv Vueern: Alten, Abtet Engelberg.

Gesandte: Lucern. Jost Eckhard, des Raths. Schwyz. Vogt Josef Känel. Unterwal den. JohannRoßacher, Landammann, von Obwaldcn; Johann Wascr, Ritter, Landammann, von Nidwalden.

Das Verhandelte sehe man im Abschnitte Schirmortsangelegenhciten:

Abtei Engclberg. » »» Art. 2-13.