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5,1,a (1872) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1587 bis 1617
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April 1587.

nicht ungeneigt. «. In Betreff der Gegenantwort auf die von den Vll katholische» Orten den IV Städtenauf deren Bortrag gegebenen Antwort wird nach gepflogener Bcrathnng nicht gut erachtet, in gegenwärtigerZeit, wo man ohnehin mehr als gut gegen einander verbittert ist, den VII Orten dieselbe zn geben. Deßhalbwird auch die auf den 7./17. Mai beschlossene Zusammenkunft der IV Städte in Aarau wieder»»? abbestelltund verabredet, es solle jede der übrigen drei Städte, so bald sie ihr Concept zu benannter Replik abgefaßthat, es Zürich zu wissen thun, damit dieses dann eine andere Zusammcnknnst dieser Sache wegen anordne.

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Conserenz der V katholische?? Orte.

Lucern. 1587, 12. Mai

Staatsarchiv t,'>irer». i!»cmi«r Mschicdlammlung, ?>'. LM>

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Gesandte: Lucer». Heinrich Fleckenstein, Ritter, Schultheiß; Ludwig Pfyffer, Ritter, alt-Schultheißund Pannerherr; Sebastian Feer, Pannerherr; Anton Haas; Niklaus Krus; Jost Holdermeyer, Sekelineister.Uri. Sebastian Tanner, Ritter, Landammai»?; Werner Käs, des Raths. Schwhz. Kaspar Abyberg,Landammann; Christof Schorns, Ritter, Pannerherr, alt-Laildamnian». Unterwalden. Marqnard Jinfcld,Landammann, von Obwalden; Melchior Lussi, Ritter, alt-Laiidan?inann, von Ridwalden. Zug. Ada???Bach?nai?n, Stadtschreiber; Jakob Zürcher, des Raths.

». Dieser Tag ist auf Begehren des spanische,? Ambassadors, Pompejns dclla Croce, zur Abschließungdes vorgeschlagenen Bündnisses ausgeschrieben worden. Vorerst dankt er in? Namen des Königs und desGubernators zu Mayland, Herzog von Tcrranova, fiir die gutwillige Aufnahme des angetragene?? Bündnisseszur Beschirmung des Herzogthnms Mayland. Es sei nun, da das Bündnis; in alle?? Orte?? durch die obersteGewalt gut geheißen worden, nur noch nöthig, sich über die Art und Weise zu verständigen, wie und wanndie Besiegelung der Jnstrnmente vor sich gehen und wo und wann der Bundesschwnr stattfinden solle. Ermüsse übrigens die Versicherung geben, daß der König sich über dieses Bündnis; und das daraus erfolgendefreundschaftliche Verhältniß sehr freue. Nachdem nun die einzelnen Artikel mit wenig Abänderungen angenommen worden, Verbesserungen, die Allen zun? Bortheil dienen und die auch der Ainbassador sich gefallenlassen will, begehrt lezterer, man möchte ihn? eine ordentliche beglaubigte Abschrift davon zustellen, damiter sie dem König zur Ratification übersenden könne; das Weitere werde er da???? den Orten mittheilen.Seine??? Begehren wird entsprochen nnd Lucern mit der Ausführung beauftragt (Beilage I). Auch wird mitihn? Rücksprache genommen in Betreff des Rechts der eidgenössischen Angehörigen ii? de?? cnnetbirgischen Vogteien,Büchsei? und andere Wehre tragen zu dürfen. Er gibt hierüber frenndlichen Rescheid. I». (S. ??. Sargans).r. In Betreff des Aufbruchs, den Balthasar von Grißach in französische Dienste begehrt, ist man der Ansicht,daß es gut sei, nicht allzusehr zn eilen, weil ja kein Geld vorhanden und auch die ausstehenden Zahlungennoch nicht berichtigt seien; man will wenigstens abwarten, bis die auf Johanni versprochene Summe eingeht;denn sonst müßte man ja die Leute sammt dein Geldverkriegcn." Wird ml micknmmlum genommen.«I. Dein päpstlichen Legaten wird der Handel des Bischofs von Basel ganz besonders recoinincndirt. v. DieGesandten der Burgerschaft von Mühlhaiisen begehren, daß Abgeordnete der acht Orte beim Nechtstag über