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5,1,b (1872) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1587 bis 1617 : Herrschafts- und Schirmortsangelegenheiten, Beilagen, Anhang und Register
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wurden, inn diser Pündtnus ettwas zemehren, zumindere» oder zeeuderen, dciS wir sölchcs wol thnn möge«einhälliglich nach vuserem Gcuallen.

Vnd hiemit so soll dise eewige Vercynung vnd Pündtnus zu Heyden Sythen für onus vnd allestkachkvmnicn fürbaß inn khünfftigen jj eewigen Zythen by Miseren Ehren vnd glitten Trüwen vnuerseret, stcilvnd vest belyben, trüwlich also gehalten werden, vngeuarlich. Vnd deß Alles zn wahrem, cewigem,vnd ienierwärenden Vrkhlinde so haben wir die Obgenantcn von Bern für vns vnd Vilser NachkommenStatt Jnsigell, als mich wir von den dryen Pündten eines jeden Pnndts bcsonderbar Jnsigell in Na»"»^vnser aller Herren vnd Oberen der ersammen Gmcinden öffentlich an diser Brieffen zwen hencken laße»,darunder wir vns Alle vestiglich harzu vcrbindendt. Beschehen vff dem dryßigsten Tag Augstmonats, als »w»zalt von der hcylsainmen, säliIinachenden Gepurt Vilsers Herren vnd Erlösers Jesu Christi thusendt s^'hundert vnnd zwey Jar.

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An der in LibeNform ausgefertigten Originalurkuitde hangen die wohlerhaltencn Siegel VernS (das kleine) an einer roth-schwarzcn,

Bunds an einer weihen, des Äottcshausbunds an einer weih-roth-schwarzcn, und des Zehngerichtebunds an einer gelb-blauen Seidcnschnur, agrilnem Wachs.

Beschwörung und eidliche Angclobung dieses Biindnisses, 9. September (3V. Angust alt. Kal.) t69^-

a. Erklärung Berns.

Wir der Schnldtheis, Nhätt vnd Bürger, genampt die Zweyhundert, der Statt Bern thundt s khundt vnd bekennstöffentlich mit Vrkhundt diß Brieffs: Alsdann vs sonderen Anschieknng vnd Willen Gottes des; Allmächtigen vnd Continus ^Vortpflanhnng vnd s Erhaltung wegen großer Fründtschafft, Lieb vnd Einigkheyt, deßglychen verthrmvlichcr guttc»spondcnh zivüschen vns an einem, vnd den hochgeachten, gestrengen, s edlen, ehren- vnd nothnesten, fürsichtigen, sürne>»> 'chrsanimen vnd wysen Landtrichter, Bnrgerineister, Landtaninian, Vogt, Ainman vnd den ehrsammen s Gemeindendryen Pündten in hocher Rhätia gelegen, Miseren wolucrtruwten, großgünstigcn Herren viind getrüwen lieben Eydt'Pnndts- s gnossen am andern Theill, ein loblich iemer wärende eewige Pündtnus abgeredt, angenommen vnd inntischer Form vfgericht worden, die (ob Gott s will) beuorab zu desselben Ehr vnd vns den beden Ständen zu Lob,vnd Frommen reychen vnd dienen wirt; das nun hieruff wir vor- vnd woler- s nampte vnsere vertrmvten liebenvnd Pundtsgnosscn der dryen Pündten durch Schryben sründtlich ersucht, sy wollen ir Ehrcnpottschafft vs iren Mittle» l^hüttigen Tag alhar zu vnns abzusendeir vnbcschwärt syn, vff das Endt hin in Nammen ir aller Herren vnd Oberen ^söllicher jetznnder nüwgemachten j vnd volnzogncn Pündtnns vnns den gepürcnden Eydtschwnr zcthun vnd lstnwider»glychuals denselben von vns zunemmcn vnd empfachen; inn mellicher s vnser pittlichen Werbung sy vnns günstigvnnd hieruff von vnd vnder inen allen dryen Pünten vnd einem jeden bcsonderbar abgeordnet s vnnd alhar gesandt, ^»anllich die hochgeachten, edlen, gestrengen, hochgelehrten, ehren- vnd nothuesten, fürsichtigen, wysen Herren Gallus von ^alter Landtrichter deß oberen grauwen Pundts, gewesner Landtshouptman Veltlins, Johan Baivier, der Zyth Bürger» ^zu Chur, Johan Guter, s der Zyth Landtamman zn Tafas, gewesner Landtshouptman Veltlins, HonptmanJochberg, Ainan der Fryen zu Lax, gewesner Potestat zu s Morben, Anthoni von Sonwig, alter Landtamman inn ,waldt, gewesner Vicarj Veltlins, Caspar von Schouwenstein zn Ehrcnfels, Baptista von s Salis, alter Potestat inn »^Honptman Rudolfs von Schouwenstein, der Zyth Vogt zu Fllrstnouw, gewesner Potestat zn Morben, Anthonj Lan- ^ ^alter Potestat zu Puschlaff, Hercules von Salis, der Zyth Aman zu Schiers in Brettigouw, gewesner Polestat Z» ^Oberster Hartman > de Hartmannis, Ritter, der Zyth Amman der Landtschafft Churwalden, gewesnerVeltlins, vnd Johan Luhi Gugulberg von Mos, der s Zyth Stattnogt zu Meyenfäldt, gewesner Potestat zu Tiran l »'^vff Hütt vor vnns inn vnser allgemeynen Versamlung er- s schinnen vnd iren Fürtrag in Nammen ir aller Herren ^Oberen gethan. Vnd nachdem wir sy in demselben irem Für- vnd Anbringen gütlich s angehört vnd verstanden,volgendts daruff erstberürte Pündtnns ordenlich einanderen nach verläsen vnd zn Belieben angenommen worden, I ^