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5,1,b (1872) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1587 bis 1617 : Herrschafts- und Schirmortsangelegenheiten, Beilagen, Anhang und Register
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1895
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°i>er Vorderunc, gcwnnnendt, daruinb sy güttlich nit möchtendt betrage» werde», so sötte» wir des; bcydcrsythsZ">n Rechten ga» Baden ii» Ergöüw kommen vnd daselbs jeder Theill zwei, erbar vnparthyig Man zu demRechten in einem Monat, dem nechsten (so es ernorderct lvirt), setzen vnnd die lyblich Eyde zn Gott schweren,s°lich Sachen vnnd Spann, die sy güttlich nit vereinen möchten (als sy aber Anfangs versuchen Mendt), dar-nach vnncrzogenlich vff Verhörung bcdcr Theilen Gcwarsammen, dero sy sich dann gebrnchen wellen, mit demAchten vff ir Eydt znendtschcyden vnnd vßzesprechen. Vnd was also von den Vieren oder dem mehren Theill"""der inen zn Recht crkcnt wirt, dem söllend beydt Thcyll ohne Fürwort nachkommen vnnd gnng thun, füralles Verweigeren, Züchen, Appellieren. Ob aber die vier zcrfyclcndt vnnd sich glych theilen wnrdendt, so sollsicher Cleger in des Angesprochnen Landt oder Stetten einen erbarcn vnparthyigen Man vß den Nhättcn zn°"'e»i Obnian erkhycßcn vnnd wöllen, der sich dan mit synem Eyde verbinden soll, wie obstadt, demselben^"ff sölich Vrthcilen zn Stundt mit dem Grichtshandcll überantwurt werden, vnd dersclbig Obman dannhuldig M svll, dero eine, die inne by synem Eydt die bcßcre vnd die gerechter bedunckt, in einen, Monat

nechsten Volg zegeben; vnd wederer Vrtheill er also znfhalt, volget vnd die besser crkcnt, das dann michTheill derselbiqen Statt vnd Volg thun Mendt on alle Widerred vnd Züchen noch Appellieren, wieGstadt.

Ob aber sonderbare Pcrsohncn beyder Theilen Vordernng vnnd Spruch znsamen hettcndt oder hinfürlwuiincndt, das dan jetlichcr Cleger dem Antwortcr nachnolgcn soll inn die Gerichte vnnd an die Ende, dageßessen'vnnd dahin er gerichtgehörig ist, vnnd so aber daselbst Einem das Recht öffentlich versagt vndb°Ab also rechtlos, gelaßen vnd das knndtlich wurde, der mag dannethin sin Recht an anderen Enden suchen,^ gepürlich ist. ES soll mich Nycmandt, der inn diser Eynnng vergriffen ist, den Anderen verhefftcn oder"°bpiete„, dann synen gichtigen vnnd khnndtlichc., Schuldner oder Gült oder synen Bürgen, so i.nme darnmb^°dt vnd versprochen'hctte, dcßglychen soll ouch ein jeder Theill dem andern durch syne Stett, Schloß, Landt^ Gepyet fryen feylen Khonff durch syner Nothnrfft willen zngahn laßen, doch nit wyther, dann inn syne^"dt zegcbrnchen vnd nit veerer zefhüren, vnd also zn bcydersyth die Straßen offen vnnd fry halten ohneoder Beschwörung einicherley „üwen Zöllen oder anderen Vflagnng, sonder das zuhalten vnd Anbrüchen,^ don alter harkommen ist.

Es ist onch hierin eigentlich beredt, ob sich begebe, das cintwcderer Theill hinfür khünfftiglich iemer mehr^'her zu Herren, Stetten oder Landen (sich) verbinden oder verpflichten Welte, das doch sölches diser Eynnngbuschödlich syn rmd disc Eynnng denselben vorgahn sölle.

Ob m.ch bcyd Theyl samendtlich inn Krieg oder Vechte gegen Jemandts kommen wurden, das dannewederer Theyll kein Frid oder Bcstandt gegen demselben bcschlyeßen noch anncmmen soll, der ander Theyll^ ^a„n onch darin veruasset vnd begriffen.

^ Wir die Obgemcltcn von Bern vnd wir die von drye» Pünten haben Jnsonderheyt vnns zn allen Theilen,!^,e Statt jettlichs Landts vndcr vns, inn diser eewigen Pündtnns lüther vorbehalten vnd behalten vnsvor vorab das heylig römisch Nych von deß Rychs wegen, vnd all Pündtnns, Vnrgrecht, Pflicht,^"""g vnd Verstendtnns. so wir vor diß Briests Datum gegen Jemandt angenoinmen, beschloßen oder zu-^ugt haben.

V„„d in disen Dingen allen haben wir beydersyths vßgescheiden vnd vnder vns eigentlich beschloßen, ob" Zu beydcrsythen über knrtz oder über lanq zn Nutz vnnd Gutt vns Allen einhölig vnd gen.einlich zu Rhatt