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5,1,b (1872) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1587 bis 1617 : Herrschafts- und Schirmortsangelegenheiten, Beilagen, Anhang und Register
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1848
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geben, so söllen wir deß gedachten Hilfgelts der obgeinellten vier oder acht thußent Guldin den beiden Stetigzegeben erlassen syn. Nachdem onch inn diser Pündtnns vnd nachpnrlichen Verein vnns j der Stattbürg, damitt wir vnns selbst bewahren mögen, zugelassen, das wir den offtgenannten beiden StettenKriegsgschäfften dhein Hilf initt Lüthen zeschicken schuldig sinud, so sollen vnd wellen wir die von Straßb»stzu Verglychnng deß- j selbigen inn der beiden vilgeuiellten Stett Zürich vnd Bern, jede besonuders, inenden Iren zu einem Vorrath vnd zn gutem dryßig thußent Guldin au Gellt und dann füuffthußentRoggen Hinderleggen, darzn die Früchten inn vnnser j dero von Straßburg Costen dahin geliferct werden, ^das die beide Stett in irem Costen geuugsamme Schüttineu oder Kästen ernennen, ingebcn vndgönnen; darnebent jede der gedachten Stetten von wegen der hinnder sich empfangnen Summa j GeltsFrüchten vnns der Statt Straßburg ein schrifftlichc Bekhandtnns, wellicher Gstalt st) söllich Gellt vnd Frücht"hinder sich empfangen, zustellen, also da sich zutragen würd, das Landtsthürungen inryßen oder die Frücht'soutst nit zubc- j hallten wereud, das beide Stett solche Früchten, doch mitt Müssen vnd Willen derStraßbnrg, augrysfeu vnd iren Bürgeren vnd Vnderthonuen selbst zugebrucheu, doch vsf dhein Fürkouff, "nicmmandts Frömbden, vmb ein ziinlich Gelt vnd etwas j ncher dann zn derselben thüren Zyt diesind angeschlagen vnd geben, vnd dann dem erlößten Gelt die Summa der verkousften Früchten durch ^osftgenannte Stett widerumb erstattet werden. Dcßglychcu onch beide Stett das hinder sich i empfangne ^zu Fridens Zythen zu irer Nothurfft zugebrucheu Macht haben söllen, doch das inn Vorsteuden Kricgsstnfst^

die Summa jederzyth ergentzt vnd inmaßen hernach volgt anzuwenden im Vorrath syen, nämlich, woofftgemelte Stett s oder deren eine mit Gewalt wider Recht vnd Billigkeit angefochten vnd bekrieget ww 'also das wir die von Straßburg Hilf zethund ersucht vnd vermög diser Pündtnns zeleistcn schuldig, dasvon obgenanntem Gelt monatlich vier oder acht i thußent Guldin zu Vuderhaltung dero Kriegsvolck, alsuor erlütheredt stadt, mög verwendet vnd gebrucht, wellicher Abgang hernaher vsf erbare gute Rechnung ^vnns der Statt Straßburg wider soll ergentzt vnd also die obbcstimpte Summa s an jedem Ort volkoin»>ea^erhalten werden. Es söllen ouch wir die von Straßburg gedachten beiden Steilen vnd denen, die st) ^Thürungen hinab allein den Iren zu Gebruch ohn einichen Fürkouff, ouch nit den Frömbden zuzefüre»ze- s kouffen mitt glaubwürdigem Schyn der Oberkeith abfertigen würden, zimlichen feilen Kouff allweg'wannderen gedyen vnd volgen lassen; derglychen feyler Kouff denen von Straßburg vnd den Iren ^leggnng gnugsammer Schyn von der Ober- s keit von vnns den obgeuannten beiden Stetten ouch ^ ^soll. So man dann vermög diser nachpnrlichen Verein mitt Iemmandts zu Kriegen kommen würde, st ^von allen Theilen gcthrüwlich vnd dapfferlich beharret vnd j khein Nachtnug oder Vertrag, dann »nttTheilen Müssen vnd Willen, angenommen werden, vnd das zcnor dem Verletzten vnd Veschcdigcten Mvnd Ersatzung synes Schadens nach billichcr Ermeßignng bcscheche, vngefharlich. So j onch Iemmandtsinn disere nachpurliche Pündtnns vnd Verein zckommen begertc, der soll daryn nit genommenmitt vnnser aller drygen Stetten Bewilligung vnd Gehell. Wo aber der eine Theil diser nachpnrlicheu ^ ^nuß fer- > nere Verglychnng mitt Jemmand annderm vfrichten Welt, das soll deinselbigen hiemitt nit asonnders zugelassen syn, doch das solche sonndere Pündtnnß nit wider Jemmand diser Verein gebrncht ^Wann sich aber zutragen vnd s begeben würde, das einicher Theil diser nachpnrlichen Verein oder Pw ^mitt den annderen beiden znglych oder einem derselben zu Irrung vnd Spännen (das Gott lang w ^vnd verhüten welle) kämen, die gütlich Minder vnns nit möchte» s hingelegt werden, so söllend wir vm