1845
dann die solches yederczeit an die österreichischen Canimern gclanngen lassen mngen, vnnd sj die CamernIchuldig, darinnen die Gebnr znnerschaffen, auf das gneter Frundt- vnnd Nachpaurschafft nichtczit zuwiderÜchanndlt werde. Zu Vrkhnndt aller hicniit vertragner vnd ob spezifizirtcr Sachen, scycn zwceil Brief gleichs^ants gefertiget vnnd Hedem Thail einer znegestclt, daran wir Erczherczog Ferdinannd vnnser fürstlich, vnd^>r die drcyczehen Orth von Stetten vnnd Lannden gemaincr Eidgcnosschafft vnnser gewonndliche Secret-'»»sigl fgx vnns, all vnnser Erben vnnd Nachkhomen an disen Brief gchengt. Der geben zu Baden in^gew den aindlifftcn Tag Monats Jnlj, nach Cristy vnnsers lieben Herrn vnnd Selliginachers GepnrdtÜ^zalt aintansennt fnnffhnndert achczig vnnd siben Jar.in.
Ferdinand —
I>-
Original aus Pergament; v°» den tS ursprünglich angehiingt gewesenen Siegel» sehlen drei, und zwar der R->h-»solg- nach da» zweite, sünste und eilst«.
3.
Bündniß der beiden Städte Zürich und Bern mit Straßburg.
1S88, 23. Mai (13. alt. Kal.).
Staatsarchiv Zürich: Url. !>SS.
Inn dem Nammen der heiligen, hochgelopten, vn zerth eilten Drygfaltigkeit, Gott s^ VattcrS, Sons vnnd heiligen Geistes, Amen. Wir Bürgermeister, die Rüth vnnd^ Groß Rath, genant die Zweyhnndert, vnd die gantze Gemeind der Statt Zürich,wir Schultheiß, Clein vnd Groß Rath, genempt ! die Zweihundert, der Statt^rn, an einem, vnnd wir Meister vnnd Rath, Schüssel vnd Amman der frygen Rychs-statt Straßburg, am andern Theil, bekhenncnd öffentlich vnd vrkhundent hiemitt: Nachdem wir vnnsvnderschidlichen ! Malen inn etlichen Jarcn har nachbarlich erinneret nit allein gegenwürtiger gfarlichervon Tag zu Tag je schwerer fürfallendcn Loüffen vnnd Zythcn, sonnders ouch vff etliche vil Jar vß zü-rnen gehcpter guter verthruwlichcr Nachpurschafft vnd gegen einander- > cn erzeigter Fründtschafft inn der^ hadt befunden, wie hochnotwcndig vnd nützlich es ist, mitt gutem Verthrnwen cinanderen zcmeinnen, so^bent wir zu allen Theilen vff vnnser dcrwegcn znsainmen verordneter Gesandten gepflegne vnd vnns für-^'achsg ^ tnng emcl,. nachpnrlichen vcrthrüwlichen Verein vnnd Verständtnuß nlitt einannderen
^glichen, innmaßen hernach volgt, also, das wir zu allen Theile» einannderen inn allen Notfälen, jetzt vndallen Zythen, gcthrüwlich vnd nachpur- > lich meinncn, achten vnd haben, vnns by einannderen vnd ein^^cher den anndern bh vnnseren Stetten, Landen, Lüthen vnd Verwandten, so wir jetzt haben oder in khünff-bekhonimcn mochten, darzu das wir vnns by vnnseren herbrachten Frygheitcn, Recht j vnd Gcrcchtig-Güteren schützen, schirmmen vnd handthaben, ouch jeder Theil deß anndern Ehr, Nutz' Frommen nach bestem synem Vermögen förderen, dessen Schaden vnd Nachteil warnen helffcn söllent vnd^ ^>t, es treffe glych Ne- j ligion vnd Glaubens-, oder annderc weltliche vnd zytliche Sachen an, inn denenjeder Theil den anndern by synem Thun vnd Wässen vnangefochten blybcn vnnd das hanndlcn lassen soll, das^ äethruwt mitt heiliger biblischer Schlifft gegen Gott vnd s aller Ehrbarkeit zuvcrantworten. Begebe sich,°ül oder der annder Theil von Jemmandem, so inn diserm nachpnrlichen Pundt vnd Berein nit begriffen,