1844
einigung vnnd Vertrags, sowol von den eidgenossischen Lanndsässen vnnd Vnnderthonen, als menigclichs an»-dern, in Crafft vnnsers hochlöblichcn Haus Österreich Regalien, Freyhaitcn vnnd Rechten, fnrter nit wenigeals bisheer eincziechen zelassen bestiegt zn sein vermainen wellen, das wir doch baiderseits lestlichs vnd »echvilen zu Baden in Ergew verganngner Taglaistnngen gepflegne schrifftliche vnnd mundliche Vnnderhanndlunge^angeregts Zollspanns halber, sonnderlich sonil den driten spcnigen Articl obeingefiierten Vertrags beruert, hc"ldato guetlich vnnd nachpaurlich niit einanndern abermals geeinigt, verglichen vnnd vertragen worden sehen,Maß vnnd Mainnng wie hernach volgt, namblichen das es des ersten gennczlich vnnd allerdings bej ehepernerte»'Vertrag, Anno :c. Ainnndsechczig aufgcricht vnnd von ba iden Thcilen besiglet, sonil den ersten vnnd anndce"Puncten vnnd Articl belanngt, auch dem darüber aufgerichtem Bchbrief, vmb das Wort verschleisen oder vcl'prauchen, nach Besag ehegeruerts Beybriefs, vnd wie solches bisheer gehalten, bestenndig verbleiben vnddemselben nichts zu Abbruch furgenommen werden solle. Sonil aber den driten strittigen Articl belanngt, de»selbig wie der Vertrag ausweist, furtters wider auf funfnndtzzwainczig Jarlanng gestelt vnnd zuegelassensolle, dergestalt, das darinnen alle die Wahrn vnnd Gnetter, so in der Eidgenosschafft wachsen, erczeugt,macht oder gearbeitet werden, aus was Lannden doch die Materj vnnd der Zeug, so man darczn branGkhome, darinnen gennczlichen nichts ausgenomen noch vorbehalten, wann die daraus, vnnd vnnser ErczhercZ^Fcrdinannden Hauses Österreich in anndere Lannd verfurt werden, allein von jeder Sorten, was das stye,den halben Thail des vermug obangeregten Anno :c. Ainundsechczigisten aufgerichten Vertrags, aufges^ö^"Zolls, wie der bisheer an jedem Orth in vnnser Erczhcrczog Ferdinannden Lannden genomen worden, ^erscheinende gewondliche Vrkhunden der Wagmeister, alda solche Wahrn ansenngclichs aufgeladen (welchen n>^one Einred zuglauben), zn geben schuldig vnnd vcrpunden sein. Wann aber die fnnfundczwanczig Jn^ "vnnd verschinen, vnnd gemaine Eidgenosschafft alsdann disen halb bewilligten Zoll von den in der Eidgeschafft gemachten oder gearbeiten vnnd erczengten, vnnd über vnnser Erczhcrczog Ferdinannden hochlöbuHauses Österreich Gebiet in anndere vnnd frembde Lannd verfnerennden Wahrn, furters zegcben nllmainte, innsonnders der ain oder annder Thail vermög der Erbeinigung aines anndern befuegt zu sei»mainen wolte: alsdann diser Spann abermals in der Gnete, oder durch anndere gebnrliche Mit! erorwerden solle, mit Vorbehalt der Erbeinigung, yedcs Thails Freyheiten, Rechten vnnd Gercchtigkheiten,Regalien, wie solches in dem Vertrag Anno :c. Ainnndsechczig erlenttert. Anlanngend den Reiß, dicwcilselbige als ein essende Proviant erkhausft vnnd vcrkhanfft, haben wir beide Thail, obgenannt, vnnS ^gutlich verglichen, das dersclbige furthin wie anndere Victualien, sonil desse der Eidgenosschafft ^'3^^Khanf- vnnd Hanndclslcuthen zugehörig, vnnd über vnnsers hochlöblichcn Haus Österreichs GrundtPoden in anndere vnnd frembde Lannd verfuert, dises Zolls frey vnnd ledig, derjhenig aber, soauslenndischen znestcnndig vnd gehörtermassen verfuert, oder auch durch ir hicrczue bestelle vnnd in dergenosschafft gesessne Factoren, wie gehört, gcfertiget, angeregtem Zoll fnrters wie bisheer vnnderwnrfstg .denselben zu geben schuldig sein solle. Vnd nachdem vnnder Annderm auch fnrlhomen, das an etliche» ^Erczherczogs Ferdinannden zu Össterreich gehörigen Zollstettcn der Eidgnosschafft Khauffleuthen negstucrstoifunfvndzwainczig Jarn ire Ballen geöffnet vnnd allcrley Gesncch darmit gebraucht, welches aber ^den Zollstctten (wo nit sonnder Verdacht vnnd Vermnctung Betrugs vorhannden) vermiten werden solle, ^mit daraus desto weniger Gefar vnnd Schaden erwachse, haben wir baide Thail vnns deshalben dahinlichen verglichen, wo den Khauffleuthen an den Zollstetten etwas one Benelch vnnd wider Billichs begegne,