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5,1,b (1872) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1587 bis 1617 : Herrschafts- und Schirmortsangelegenheiten, Beilagen, Anhang und Register
Entstehung
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1805
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Abtei und Thal Engelberg. 1S98. 1599. 1000. 1001. . 1805

Jossen, ^ nichtsdestoweniger jedes Ort bcrathen, wie Alles in gutem Wesen erhalten oder verbessert^rden könne, und den andern mittheilen, was etwa vorfallen möchte, damit die nöthigcn Maßregeln getroffen""b Tagsaznngcn erspart werden können. Obwaldcn wird schließlich beauftragt, seinen Mitrath, den Thalvogt,^)>» zu vermögen, daß er sich mit dem Abt vereinbare, wie es der Abt auch thun werde. Absch. 367.

1590.

Art. 149. Die Einnahmen des obern Gotteshauses im Jahr 1598 betragen 3366 Gulden, die Aus-üben 3ggg Gulden 17 Schilling, die Schulden des Klosters 4253 Gnlden 20 Schilling. Verzeichnis) des^hstandcs. Die Rechnung wird genehmigt. Absch. 382. n. 159. Dem Abt wird ganz ernstlich an-^pfohlcn, wenigstens noch zwei Priester zu erhalten und auch junge heranzuziehen, damit der GottesdienstOrdert werde, ferner daß er durchaus keine Güter,weder Sümmerig noch Winterig, noch keine Behausung"^)r ankaufe, und daß er ohne Vorwissen des Thalvogts keine neuen Bauten mehr beginne. Ibid. b. 151." die von Udligenschwyl den nassen Zehnten um 500 Gulden ablösen wollen, so wird in den Abschied ge-^»ttuen, ob man die Ablösung gestatten wolle. Ibid. e. 152. Bezüglich des abhanden gekommenen Siegelscwtwortet sich der Abt, er habe dasselbe nie gesehen, wohl aber gehört, daß es in einem Kästchen neben"^» kleinen silbernenBoffeli" gelegen habe; es sei sehr wahrscheinlich, daß ein junger Mensch ans Zürichi^be aufgebrochen habe, weil er sonst Niemand anders in Verdacht haben könne. Ibid. d.

1600.

^ Art. 15Z. Die Einnahmen betragen 3067 Gnlden 23 Schilling, die Ausgaben 3163 Gulden 29 Schilling^"gster. Das Kloster bcsizt 354 Stük verschiedenen Viehs. Die specificirt abgelegte Rechnung wird gut-^>ßen. Msch Abt wird beauftragt, noch wenigstens zwei Priester in das Kloster

Miiehmen, damit der Gottesdienst gehörig versehen werden könne. Er verspricht sein Möglichstes zu thnn,1>vert sich dagegen über das ärgerliche Leben einiger Mönche. Ibid. b. 155. Dem Abt wird befohlen,»lehr zu bauen, noch zu kaufen, als was dem Kloster zum Nnzen gereiche, dagegen möge er das An-"ge»e vollenden und die Güter gut besorgen; er soll auch das untere Hans, welches dem Bartli Tilgcr. ^e», wieder so gut als möglich verkaufen und die Bedachung des nntern Klosters herstellen und auf Er-der an seinen Sohn verkauften Pferde bedacht sein. Ibid. v. 156. Der Abt wünscht Weisung in^si des nassen Zehntens zu Udligenschwil. Ibid. d. 157. Da der Prälat zu Engelbcrg (Andreas Hersch)^ °t'ben und der Tag zu Erwählung eines andern Abtes auf den 18. dieses Monats angesezt ist, und dabeide,, Orte Schwyz und Unterwaldcn sich entschlossen haben, dieser Wahl nach altem Brauch beizuwohnen,Lucern seine Gesandten auch dahin abfertige». (Gewählt wurde dann Melchior Ritzi ans Baden.)i» v/ ^ Ansuchen des Decans an die III Schirmorte, sie möchten sich beim Weihbischof

^ °ustanz um Nachlaß der Annaten und beim Abt zu St. Blasien um Gestattung der Wiederlosung einigerglitten verwenden, wird entsprochen. Absch. 419. n.

1601.

z. 159. Der Abt legt seine Rechnung ab: Einnahmen 3010 Gnlden 19 Sd.lling 6 Haller, Ausgaben

Gulden 34 Schilling. Wie die Rechnung aufgenommen und was darüber verhandelt worden ist, mag