1744 Grandson. 1588. 1590.
rechnung des Georg Tribolet, iin Namen des verstorbenen Landvogts Jakob Tribolet, von Michaelis 15^bis dahin 1587, und dessen eigene Rechnung von Michaelis 1587 bis dahin 1588. Ibid. rv.
1590.
Art. 424. Ans voriger Jahrrechnnng ist verfügt worden, daß dem Herrn von Bonvillars die wegen desDurchzugs des Herrn von Chatillon für Bewachung des Schlosses Grandson gehabten Unkosten von denen no"Grandson vergütet werden sollen. Da seither zwischen den Burgern und den übrigen Herrschaftslenten ein SP""entstanden ist, wer diese Kosten zu tragen habe, wird nun erkannt, dem Herrn von Bonvillars sollen für alle Kos^'und Mühe 20 Kronen und seinen zwei Gespanen je 10 Kronen zur Hälfte von den Bürgern und StadtlciR"und zur Hälfte von den übrigen Herrschaftsleuten abgetragen werden. Absch. 147. n. — 425. Dem Prädica"^'zu Grandson wird anstatt der begehrten Aufbesserung seines Jahrlohns der ihm vom Landvvgt vorgestrektcKorn nachgelassen. Ibid. b. — 426. Dem Pernon Vansselet, der einige prcsthaste Personen aus Auftrag derleute und anderer vornehmer Personen curirt hat, soll der Landvogt 2 Kopf Korn zustellen. Ibid. e. — 42?- ^geordnete der Bauersame zu Provence melden, daß ihnen das Übereinkommen mit den HerrschaftslentenGorgier über gemeinsame Benuzung ihrer Feldfahrten und des Holzhaus zu großer Übervortheilung gerci^und bitten um die Bewilligung, daß jeder einen Theil seiner Güter einschlagen und als Bannholz bcsize"dürfe. Weil aber die von Gorgier nicht zugegen sind und um nicht etwas wider Briefe und Siegel zu ^fügen, wird dieser Handel auf nächste Zusammenkunft zu Grandson verschoben, Ibid. <1. — 428. Conmni^Johann du Maine meldet, er habe in den Documenten der Pfarre Ivonand gefunden, daß die Gewe"Rovray in der Herrschaft St. Martin du Chbnc der Cur zu Ivonand jährlich 70 Lausauner Schilling sch"^^sei des Kirchendienstcs wegen, welchen die Pfarrherren früher wöchentlich zu halten verpflichtet gewesendie Gemeinde Rovray sei bereit, diesen Zins zu bezahlen, sofern der Prädicant jede Woche eine Prediggenannter Capelle halte. Dieses hat man billig gefunden und es demnach angeordnet, lind. o. ,Sein Gesuch, ihm die Mestralie zu Concise um denselben Zins wie seinem seligen Vater zu verleihen, ^abgeschlagen. Ibid. 1. — 430. Gemeinen Dorfsäßen zu Concise wird ans „erbärmklichcn Mitlyden" derzins für den Bakofen für dieses Jahr zur Hälfte nachgelassen. Ibid. A. — 431. Auf die dringende Klag^Antoine Favre über Verminderung des Zolls zu Grandson wegen der Kriegslänfe und Thcnerung,ihm für ein Jahr 20 Florin am Pachtzins nachgelassen. Ibid. Ii. — 432. Den Gemeinden Montagny "Valeyres, sowie denen von Fiez, Pitet und Tnileries wird ein „Gestrüpp" beim alten Schloß Moni"?^le-Corboz accensirt gegen einen Zins von 2 Quart auf jede Juchart. Der Landvogt soll für AufrichtuubLehenbriefe sorgen. Ibid. i. — 433. Dem Schreiner Wolfgang Bcrchtold werden wegen seiner Arbeitstund seines hohen Alters 1 Sak Waizen und 10 Florin geschenkt. Ibid. Ic. — 434. Auf die Klage der 0»thanen zu Avonand, daß die von den Herren von Euglisperg und von Bioley gemachte Einfachung des ^la Mentue ihren Häusern, Äkern, Matten und der Brüke gar schädlich sei, und ans die Berufung ^von Euglisperg auf die von ihm und dem Herrn von Bioley ausgebrachten Briefe, hat man genannten bc>Herren anzeigen lassen, sie sollen dafür sorgen, daß ihre Admodiatoren die Fischcnzen und Fache so ^ ^daß die Brüke u. s. w. keinen Schaden dadurch erleide, unter Androhung von Schadenersaz. Iliid-435. Etienne Niband und Mithaften bitten um die Bewilligung, ihren Eichwald ebenso in Bann lege" ^Bußen gegen Uebertreter festsezen zu dürfen, wie man es vor Jahren ihren Nachbarn, den