Iken. Darauf besuchte er die Universität Duis-burg uund genoß dort den Unterricht der Professo-ren Janssen, Ammendorf, J. H. Withof undSchillingUnser Brummer erwarb sich bald die Freund-schaft seiner Lehrer durch seinen Fleiß und durch seinsittsames, ernsthaftes Betragen. Im Februar 1755bestand er sein Kandidaten-Examen mit ungemei-nem Ruhme bey der Duisburger Classe. MehrereAnträge zu Informator-Stellen lehnte er ab, underfüllte lieber den Wunsch des Consistoriums zu We-sel, welches ihn 1757 einlud, nach dem Tode derPrediger Ahlius und Schmucker in der Vacanzzu predigen. Die Zeit dieses Aufenthaltes zu We-sel rechnete Brummer zu den angenehmsten Tagenseines Lebens. Die außerordentlich große Liebe derdortigen Gemeinde gegen ihn entschädigte ihn fürdie Unruhen des siebenjährigen Krieges, welche da-mahls Wesel in vollem Maße empfand.Von Wesel gieng Brummer nach Rees, umdem dortigen bejahrten Prediger Wintgens seinenDienst zu erleichtern, dessen Sohn nach Wesel be-rufen worden war. Als der Prediger Schneidervon Emmerich ebenfalls 1758 nach Weſel befördert*) Nach Duisburg begleitete ihn sein Landsmann der verewigteredliche Prediger Hermann in Langenberg. Diesen liebteBrummer mit der zärtlichsten Freundschaft bis an sein Ende.Die Nachricht von Hermanns Tode erschütterte ihn heftig.
Druckschrift
Das pflichtmäßige Andenken an würdige Religions-Lehrer : eine Predigt bey der Amts-Niederlegung des Herrn Predigers Johann Wilhelm Janssen gehalten am 27. Junius 1802 in der reformirten Kirche zu Düsseldorf ; nebst einigen angehängten Notizen über die allmählige Entstehung und fernere Ausbreitung der dortigen reformirten Gemeinde und einem Verzeichnisse aller Prediger derselben von 1584 bis 1802
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