selbst „von der Weltmission des Geistes exkommuniziert",es hat sich selbst des Rechtes auf diese Sendung beraubt,weil es die Idee der Freiheit in die der Knechtschaft verkehrt,die Idee der Gleichheit in die der Selbstsucht verbogen, dieIdee der Gerechtigkeit um seiner Eitelkeit und Rachsuchtwillen verraten, ja den größten Fluch auf sich geladen hat,der ein Volk je betreffen kann: es hat Blutschande begangen,sein Blut mit dem Safte schwarzer und brauner Fremdvölkergemischt, das Gift afrikanischer Gluträume in sich aufge-nommen, fremdstämmige Sklaven gegen freie blutsverwandteVölker gehetzt und um diesen Preis den letzten Scheinsieg anseine befleckte Fahne geknüpft. Wenn ehemals nach seinerNiederlage Zola sagen durfte: „Paris ist die Leuchte der mo-dernen europäischen Zivilisation, Paris herrscht so unum-schränkt über die moderne Welt wie Rom über die alte Welt,gestern schrie es den Nationen den Ruf der Freiheit zu, morgenwird es ihnen die Religion der Wissenschaft, der Gerechtigkeit,den von den Demokraten ersehnten neuen Glauben bringen,"so kehrt nach solchem Siege der Fluch der Schande jedeHoffnung um: niemals wird Paris mehr Leuchte sein, sonderntiefstes Dunkel bringen, niemals wird Paris mehr über Eu-ropa herrschen, sondern um geistige Brosamen bei den Nach-barn betteln gehen, niemals wird Paris mehr Freiheit bringen,sondern Not und Elend, Jammer und Zwang, niemals nur denSchatten weder eines alten noch neuen Glaubens, sondernGewalt und Irrwahn, Haß und Tyranneil — Genug davon,wir wenigstens wollen nicht Anteil an der Gewohnheit haben,die im Westen das Freiwerden aller Pöbelinstinkte seit Jahr-hunderten verrät: den Gegner durch Schmähung und Ver-leumdung zu erniedrigen und an die Stelle der Kämpferehredie schmälende Mißgunst der „Konkurrenten" zu setzen. DerFranzose enthebt uns der Notwendigkeit selbst, auch nur dieWahrheit über seine Art zu sagen: er selbst offenbart die Nie-dertracht seines Handelns vor aller Welt, er selbst mißbrauchtmit zynischer Offenheit den augenblicklichen Besitz der
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