wegenheit und Klugheit im Leben und Tod in dem Strudeldes Kriegsspiels dichterisch oben zu halten; . . . Chöre vonFreunden, . . . die sich beredet hätten, der Nachwelt ein wun-dersames Denkmal ihrer rühmlichen Tätigkeit zu hinterlassen".Und nicht nur als vereinzelte Erscheinungen ersehnte er solcheheldenhaften Jünglinge, sondern sah sie in einer fernen Sichtaus dem verwandelten Nährboden der Gemeinschaft wachsen:Geheimnisvoll wie die Bienen ihren König, sollte das Volkseine Helden hervorbringen, die gleich Halbgöttern zu Schutzund Heil an seiner Spitze stünden.
So eroberte er durch die tief in seiner Natur gegründete,durch seinen Verzicht gesteigerte, aber eben dadurch offenentflammte Liebe zum größten Täter seiner Zeit, von unseremgrößten Gegner, eben von Napoleon, für uns den heldischenGehalt zurück und rettete das gewaltige Bild des Gegners,der schon in den Befreiungskriegen unsere besten Männerzu Gegenspielern wachgerufen hatte, mit ihnen über klein-liche Zeiten hinweg als zeugendes Vorbild der Deutschen.Diesen herrischen Griff über Volk und Zeit hinüber konnteer aber nur tun, weil wie der Korse im Bereich des Staatesund Krieges er ebenso in seinem Bereich der Kunst und Bil-dung mit gleicher Kenntnis des Kleinsten, mit gleichem Wissenum das Größte, mit gleicher männlicher Dichte und Sicherheit,ja mit gleicher Schaffenskraft ausgerüstet war; und weil ersich schaffend, ordnend, bildend dem großen Täter ebenbürtigfühlte, so konnten sich die beiden im europäisch-christlichenRäume, wo es keine Barbaren gab, wie Fürsten neuer Artgegenüberstehen, deren Reiche sich nicht berührten, nebendem staatlichen Helden der geistige Held, die geheimnisvolleSchöpfung der Deutschen:
Den Frieden kann das Wollen nicht bereiten:Wer alles will, will sich vor allen mächtig,Indem er siegt, lehrt er die andern streiten,Bedenkend macht er seinen Feind bedächtig.
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