Es lächelt der morgenstern
Der geleiter des frühen tags
Und das goldene abendlicht
Der kytherische minnestern,
Und die pracht der gehörnten glut
Voller füllend geleitete
Den feurigen ström der mond
Der nächtlichen götter hirt.
Sein leuchtendes sonnenhaar
Ausbreitete Helios
Unter unnennbar hohem schritt
Und erkannte des Gottes spross
Den erhabensten bildnergeist
Seines eigenen feuers grund.
Doch du schwangest die sohle, herr,
Des schwarzblauen himmelrunds
Wölbung übersprangest du
Und die Sphären betratest du
Die lauteren geistigen
Wo der urquell des guten ist
Ewigschweigender himmelsgrund.
Nicht ist dort die tiefströmende
Die die kinder der erde treibt
Auf nie rastendem fuss die zeit,
Mitleidlose geschicke dort
Des tiefwogigen Stoffes nicht,
Sondern er der nie alternde
Urgewordene ewige selbst
Immer junger zugleich und greis
Ewig strömender dauer er
Für die götter waltherr und hört.
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